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US-Währungshüter Bullard - Trumps Politik kurbelt Konjunktur an

Reuters

Washington (Reuters) - Die Politik von US-Präsident Donald Trump hat nach Einschätzung eines führenden Währungshüters positive Effekte auf die Konjunktur.

"Ich gehe definitiv davon aus, dass der politische Wechsel einen Einfluss hatte", sagte der Präsident der Notenbank von St. Louis, James Bullard, am Mittwoch zu Journalisten. Die deutliche Senkung der Unternehmenssteuern und die Verbesserung des Geschäftsklimas hätten dazu beigetragen. Von dem wirtschaftsfreundlichen Kurs der Regierung dürfte die Konjunktur nachhaltig profitieren. In diesem Jahr wird die US-Wirtschaft wohl um rund drei Prozent zunehmen.

Der Notenbanker verwies auch darauf, dass es derzeit am Arbeitsmarkt gut laufe. Er hielt an seiner Einschätzung fest, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen nicht weiter anheben sollte. Es bestehe nämlich nur eine geringe Gefahr, dass die Inflation sprunghaft ansteige.

Bullard ist in diesem Jahr nicht stimmberechtigt im Offenmarktausschuss der Fed, der über die Zinsen entscheidet. Die Dollar-Wächter haben 2018 ihren Leitsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bereits zwei Mal angehoben - zuletzt im Juni auf das aktuelle Niveau von 1,75 bis 2,00 Prozent. Mit den nächsten Zinsschritten wird am Finanzmarkt im September und im Dezember gerechnet.

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