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USA fordern Türkei zur Deeskalation in Nordsyrien auf

Reuters

Washington (Reuters) - US-Verteidigungsminister Mark Esper hat den Nato-Partner Türkei mit deutlichen Worten zur Zurückhaltung im Nordosten Syriens aufgerufen.

USA fordern Türkei zur Deeskalation in Nordsyrien auf

Die Türkei müsse die Situation deeskalieren, bevor es "irreparable" Folgen gebe, sagte Esper in einem Telefonat mit seinem türkischen Kollegen Hulusi Akar. Die Offensive könne "ernsthafte Konsequenzen" für die Türkei haben, sagte Esper nach Mitteilung seines Ministeriums. Auch für US-Soldaten könne sie Schaden bedeuten. Die Türkei solle daher ihre "Aktionen einstellen", damit sich die Möglichkeit biete, gemeinsam mit den USA und den Partnern für eine Deeskalation zu sorgen. Das Telefonat zwischen Esper und Akar fand nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bereits am Donnerstag statt.

Die Türkei hat ihre am Mittwoch begonnene Offensive gegen die Kurden-Miliz YPG in Syrien am Freitag ausgeweitet. Zwar hat US-Präsident Donald Trump mit dem Abzug der US-Soldaten in der Region den Weg für die Offensive frei gemacht. Allerdings drohte Trump der Türkei auch mit Wirtschaftssanktionen, sollte ihr Militär sich bei seinem Vorgehen gegen die Kurden-Miliz und das von ihr geführte Rebellenbündnis SDF "nicht an die Regeln halten". Die Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) waren bislang ein wichtiger Verbündeter der USA im Kampf gegen die IS-Extremisten.

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