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USA streichen Türkei Privilegien im Handel - Halbieren Stahlzölle

Reuters

Washington (Reuters) - Die Türkei verliert Privilegien im Handel mit den USA.

Zugleich halbierten die USA die Zölle auf Stahleinfuhren aus der Türkei auf 25 Prozent, wie das US-Präsidialamt am Donnerstag mitteilte. Die Änderungen treten am Freitag in Kraft. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der Türkei sei es angemessen, dem Land die Ausnahmen nicht mehr zu gewähren, hieß es zur Begründung. Im Rahmen eines präferenziellen Handelsabkommens waren einige türkische Güter von Zöllen befreit.

Bereits Anfang März hatten die USA gesagt, dass der Nato-Partner nicht mehr berechtigt sei, Vergünstigungen zu erhalten. Die USA hatten mit der Überprüfung im vergangenen August begonnen, als es zu Spannungen zwischen den beiden Ländern kam. Währenddessen hatten die USA die Abgaben auf türkischen Stahl und Aluminium verdoppelt, um die Freilassung des dort festgehaltenen US-Pastors Andrew Brunson zu erwirken. Brunson kam im Oktober frei.

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