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Versuch von Schadensbegrenzung im DAX, Lufthansa unter Druck

Deutsche Bank
Auch der heutige Donnerstaghandel war von viel Nervosität geprägt. Dies lässt sich unter anderem an den deutlichen Kursbewegungen im DAX ablesen.

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer startete den Tag leicht im Plus, musste jedoch schnell Federn lassen. Unter anderem, weil China Gegenmaßnahmen in Zusammenhang mit den neuesten US-Strafzöllen in Aussicht gestellt hat. Daraufhin rutschten die DAX-Notierungen in der Spitze um knapp 2 Prozent auf 11.266 Punkte.

Am Nachmittag wurde jedoch etwas Schadensbegrenzung betrieben und der DAX entfernte sich von seinen Tagestiefständen. Für etwas Erleichterung hatten unter anderem erfreuliche Daten zu den jüngsten US-Einzelhandelsumsätzen gesorgt. Trotzdem kam es nicht zu einer entscheidenden Beruhigung, so dass die Preise für die „Krisenwährung“ Gold einen weiteren Anstieg erlebten.

Das waren die Tops & Flops. Angesichts des turbulenten Börsenhandels hatten im DAX lange Zeit eher defensive Werte aus den Bereichen Konsumgüter, Telekommunikation, Energieversorgung oder Gesundheit das Sagen. Die Aktie des Nivea-Herstellers Beiersdorf konnte zeitweise Kurszuwächse von etwas mehr als 2 Prozent verbuchen.

Einen besonders schlechten Tag erwischte Lufthansa. Die Aktie der Kranich-Airline lag zeitweise mit rund 5 Prozent im Minus. Dabei hat das Papier seit geraumer Zeit mit einigen Schwächen zu kämpfen. Neben höheren Treibstoffkosten und einem harten Preiswettbewerb in der europäischen Kurzstrecke macht der Lufthansa die Konjunktur zu schaffen. Fluggesellschaften zählen zu großen Verlierern eines wirtschaftlichen Abschwungs. Im Fall einer Konjunkturabkühlung beginnen Unternehmen damit, die Kosten zu senken. Teure Flugreisen fallen dem Rotstift häufig zum Opfer.

In der zweiten Reihe sorgte unter anderem Nordex für Furore. Gestern schoss die Aktie des Windturbinenherstellers nach Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen noch regelrecht nach oben, heute nahmen Investoren allerdings schon wieder Gewinne mit und bescherten dem SDAX- und TecDAX-Wert ein zwischenzeitliches Kursminus von rund 13 Prozent. Neben dem schwachen Börsenumfeld und Gewinnmitnahmen war auch ein negativer Analystenkommentar für den Absturz verantwortlich. Zudem hatte der dänische Branchenkonkurrent Vestas Anleger enttäuscht. Zwar wurde die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr leicht angehoben, im Gegenzug wurde jedoch die Prognose für die bereinigte EBIT-Marge gesenkt.

Einen noch größeren Absturz erlebte SGL Carbon. Die Aktie des im SDAX gelisteten Karbonspezialisten lag zeitweise mit rund 34 Prozent im Minus. Schwache Geschäfte hatten zu einer Prognosesenkung geführt, außerdem muss sich das Unternehmen einen neuen Chef suchen.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Handelswoche werden hierzulande keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht. Angesichts der derzeit vorherrschenden Markunsicherheiten und der jüngst beobachteten Volatilität dürfte es trotzdem kein besonders ruhiger Handelstag werden. Zumal uns am Nachmittag aus den USA einige interessante Immobilienmarktdaten (Baubeginne und Baugenehmigungen für den Monat Juli) erreichen. Darüber hinaus wird das neueste Konsumklima der Uni Michigan veröffentlicht. Unternehmensseitig dürfte ein Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen des US-Landmaschinen-Spezialisten Deere interessant sein.

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