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Von der Leyen zu Trumps Zolldrohungen - Wollen ins Gespräch kommen

Reuters

Brüssel (Reuters) - Die Europäische Union will im Handelsstreit nach neuen Drohungen aus den USA zunächst das Gespräch mit der Regierung von Präsident Donald Trump suchen.

Von der Leyen zu Trumps Zolldrohungen - Wollen ins Gespräch kommen

Die neue Chefin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, sagte am Mittwoch in Brüssel, sie bevorzuge vor einer Eskalation mit neuen Zöllen zunächst einmal gut vorbereitete Treffen. Es gebe dann hoffentlich auch Überschneidungen bei den Interessen. Man müsse vorsichtig agieren und die Worte genau wählen. Sollte dies keinen Erfolg bringen, könne die EU eigenständig handeln und Taten folgen lassen.

Die EU-Kommission verhandelt Handelsabkommen für alle 28 Mitgliedsstaaten. Trump hatte zuletzt Frankreichs ins Visier genommen und mit neuen Zöllen gedroht - und zwar von bis zu 100 Prozent auf Champagner und andere französische Waren wie Handtaschen und Käse im Umfang von rund 2,4 Milliarden Dollar. Der Republikaner stört sich an der Digitalsteuer Frankreichs, die vor allem US-Konzerne wie Facebook, Apple, Google und Amazon belastet und mit der die Regierung in Paris für mehr Steuergerechtigkeit sorgen will. Internetfirmen zahlen dank geschickter Gewinnverlagerungen oft nur sehr wenig Steuern.

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