Vorbörse: Biden sorgt für Stimmungswechsel an der Wall Street – Dax bricht Erholung ab – Ölpreise steigen

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Vorbörse: Biden sorgt für Stimmungswechsel an der Wall Street – Dax bricht Erholung ab – Ölpreise steigen

DEUTSCHLAND: – ERHOLUNG ABGEBROCHEN – Nach der zwischenzeitlichen Erholung in dieser Woche dürfte der Dax am Freitag wieder etwas tiefer in den Handel starten. Der Broker IG taxierte den Leitindex zwei Stunden vor der Xetra-Eröffnung mit minus 0,4 Prozent auf 15 259 Punkte. Die Vorgaben sind teils negativ: In den USA hatten Pläne des US-Präsidenten Joe Biden für eine höhere Besteuerung vermögender Amerikaner belastet, in Asien hatten die wichtigsten Börsen am Morgen keine einheitliche Richtung gezeigt

USA: – STEUERPLÄNE BELASTEN – Die New Yorker Börsen haben am Donnerstag ihre Vortagsgewinne gleich wieder revidiert. Als Grund dafür, dass die Indizes vor allem in der zweiten Tageshälfte tiefer ins Minus rutschten, galten Steuerpläne des US-Präsidenten Joe Biden. Einem Bericht zufolge will dieser Kapitalerträge künftig stärker besteuern. Der Dow Jones Industrial fiel am Ende um 0,94 Prozent auf 33 815,90 Punkte.

Wall Street: Stimmung kippt - Angst vor höherer Kapitalertragssteuer greift um sich

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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ASIEN: – UNEINHEITLICH – Die Börsen Asiens haben am Freitag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 büßte zuletzt 0,77 Prozent ein. Die Steuerpläne in den USA dämpften die Stimmung an den Märkten. Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen, die an Chinas Festlandsbörsen gelistet sind, legte hingegen um 0,55 Prozent zu und der Hongkonger Hang Seng gewann 0,73 Prozent.

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future                                                                    170,95                                 – 0,08%

DEVISEN: – DOLLAR SCHWÄCHELT – Der Euro ist am Freitag im frühen Handel leicht gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2030 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,2046 Dollar festgesetzt.

Vor dem Wochenende werden in der Eurozone wichtige Konjunkturdaten erwartet. Das Forschungsunternehmen Markit veröffentlicht seine Unternehmensumfrage. Die Einkaufsmanagerindizes geben Auskunft über die konjunkturelle Lage im Währungsraum. Im Tagesverlauf will sich zudem EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu Wort melden.

In den USA stehen ebenfalls die Markit-Indikatoren auf dem Programm. An den Finanzmärkten wird ihnen jedoch weniger Beachtung geschenkt als dem alteingesessenen Indikator des Instituts ISM. Dieser wird etwas später im Monat veröffentlicht.

Euro/USD                                                                                1,2028                             0,10 %

USD/Yen                                                                              107,9055                           -0,05 %

Euro/Yen                                                                             129,7870                             0,05 %

ROHÖL: – ANSTIEG – Die Ölpreise haben am Freitag ihre leichten Aufschläge vom Vortag moderat ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 65,75 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 45 Cent auf 61,88 Dollar.

Am Ölmarkt gehen derzeit kurzfristige Nachfragesorgen mit längerfristigen Hoffnungen einher. Kurzfristig besteht die Sorge, dass die angespannte Corona-Lage in großen Nachfrageländern wie Indien belastet. Mittel- bis längerfristig jedoch ruhen die Hoffnungen auf fortschreitenden Impfkampagnen, weniger Corona-Beschränkungen und einer anziehenden Nachfrage nach Erdöl.

Trotz hoher Risiken will der Ölverbund Opec+ sein Angebot in den kommenden Monaten Zug um Zug ausweiten. Der Kurs dürfte ein Kompromiss zwischen eher vorsichtig agierenden Ölanbietern wie Saudi-Arabien und Russland sein, das auf ein höheres Angebot drängt.

Brent                                                                                      65,77                                       0,37 USD

WTI                                                                                          61,88                                       0,45 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE WOHNEN AUF 52 (43) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR GRAND CITY PROPERTIES AUF 26 (25) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR LEG IMMOBILIEN AUF 140 (131) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR TAG IMMOBILIEN AUF 30,00 (27,50) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR VONOVIA AUF 66 (63) EUR – ‚BUY‘

DEUTSCHE BANK HEBT VOSSLOH AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 56 (40) EUR

UBS HEBT ZIEL FÜR SAP AUF 121 (116) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR HAPAG-LLOYD AUF 64 (56) EUR – ‚SELL‘

– QUIRIN STARTET TEAMVIEWER MIT ‚BUY‘ – ZIEL 71 EUR

BARCLAYS HEBT VEOLIA ENVIRONNEMENT AUF ‚OVERW.‘ (EQUAL W.) – ZIEL 32 (24) EUR

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ERICSSON AUF 150 (140) SEK – ‚OVERWEIGHT‘

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR NESTLE AUF 125 (120) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR PERNOD RICARD AUF 197 (195) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR RELX AUF 2180 (2090) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR SUEZ AUF 20 (18) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR PERNOD RICARD AUF 196 (182) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR NESTLE AUF 118 (117) CHF – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR GENERALI AUF 16,50 (15,50) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR HSBC AUF 414 (400) PENCE – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR LLOYDS AUF 55 (45) PENCE – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR NATWEST AUF 258 (222) PENCE – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR STANDARD CHARTERED AUF 629 (594) PENCE – ‚BUY‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

06:30 CHE: LafargeHolcim, Q1-Umsatz

07:00 CHE: BB Biotech, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Software, Q1-Zahlen

07:20 FRA: Air Liquide, Q1-Umsatz

07:30 DEU: Daimler, Q1-Zahlen (detailliert) (Call 8.00 h)

07:30 FIN: Stora Enso, Q1-Zahlen

07:30 FRA: Remy Cointreau, Q4-Umsatz

08:00 NOR: Yara, Q1-Zahlen

10:00 DEU: Merck KGaA, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Schaeffler, Hauptversammlung (online)

13.00 USA: Honeywell International, Q1-Zahlen

13:00 USA: American Express, Q1-Zahlen

15:00 FRA: Renault, Hauptversammlung (online)

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Schindler, Q1-Zahlen

SWE: Autoliv, Q1-Zahlen

SWE: Telia Company AB, Q1-Zahlen

USA: Schlumberger, Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:01 GBR: Verbrauchervertrauen 04/21

01:30 JPN: Verbraucherpreise 03/21

02:30 JPN: Jibun Bank PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 04/21 (vorläufig)

08:00 GBR: Einzelhandelsumsatz 03/21

08:00 DEU: Auftragseingang Bauhauptgewerbe 02/21

08:00 EUR: Acea, Neuzulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben Q1/21

09:15 FRA: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 04/21 (1. Veröffentlichung)

09:30 DEU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 04/21 (1. Veröffentlichung)

10:00 EUR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 04/21 (1. Veröffentlichung)

10:30 GBR: Markit/CIPS PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 04/21 (1. Veröffentlichung)

12:30 RUS: Zentralbank, Zinsentscheid

15:45 USA: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 04/21 (1. Veröffentlichung)

16:00 USA: Neubauverkäufe 03/21

EUR: S&P Ratingergebnis Großbritannien, Griechenland, EFSF, Italien

EUR: Fitch Ratingergebnis Niederlande, Finnland

SONSTIGE TERMINE

09:00 DEU: Untersuchungsausschuss zum Bilanzskandal Wirecard. Als Zeugin geladen ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

DEU: Weitere Entwicklung in der Corona-Pandemie

10:00 Pk Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), RKI-Vizepräsident Lars Schaade und Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts

10:00 EUR: Informelle Videokonferenz der EU-Umweltminister

10:00 ERU: Schweizer Präsident Guy Parmelin berät mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über Rahmenabkommen zu den bilateralen Beziehunge

10:00 DEU: Online-Pk Deutsche Umwelthilfe (DUH) zu VW-Dieselgate-Akten des Kraftfahrt-Bundesamts und des Verkehrsministeriums

10:30 DEU: Diskussions-Veranstaltung Bloomberg zur Rolle der Kapitalmärkte im Kampf gegen den Klimawandel u.a. mit EZB-Präsidentin Christine Lagarde und US-Finanzministerin Janet Yellen

DEU: Digitale Familienunternehmer-Tage 2021 des Verbandes „Die Familienunternehmer“

10:00 Rede von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet

11:30 Rede vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder

12:00 DEU: Online-Forum des Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) zu „Was bedeutet das EU-Gesetz über digitale Dienste für die Kommunikation?“

13:00 DEU: Carlos Tavares, CEO von Stellantis, hält Keynote auf Automotive-Gipfel des Grünen Wirtschaftsdialogs

14:00 DEU: Parlamentarischer Untersuchungsausschusses zur «Cum-Ex Steuergeldaffäre» tagt mit Sachstandsbericht und Stellungnahmen von Betroffenen

15:00 EUR: Online-Konferenz über die Zukunft Europas „Wie kann die Bürgerbeteiligung auf europäischer Ebene gelingen?“

DEU: Anlegermesse „Invest“ (online) (bis 24.04.21)

EUR: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen empfängt den ungarischen Premierminister Viktor Orbán

USA: Zweiter und letzter Tag des virtuellen Klima-Gipfels von US-Präsident Biden mit 40 Staats- und Regierungschefs

CHN: Fortsetzung Internationale Automesse in Shanghai (bis 28.04.)

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

09.15 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex Markit April (Punkte)

Industrie 59,0 59,3

Dienstleistungen 46,7 48,2

09.30 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex Markit April (Punkte)

Industrie 65,8 66,6

Dienstleistungen 51,0 51,5

10.00 Uhr

Eurozone

Einkaufsmanagerindex Markit April (Punkte)

Industrie 62,0 62,5

Dienstleistungen 49,1 49,6

Gesamt 52,9 53,2

GROSSBRITANNIEN

08.00 Uhr

Einzelhandelsumsatz, März

Monatsvergleich +1,5 +2,1

Jahresvergleich +3,5 -3,7

10.30 Uhr

Einkaufsmanagerindex Markit April (Punkte)

Industrie 59,0 58,9

Dienste 58,9 56,3

USA

15.45 Uhr

Markit-PMI Industrie, April 61,0 59,1

Markit-PMI Dienste, April 61,5 60,4

16.00 Uhr

Neubauverkäufe, März +14,2 -18,2

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 68,58 USD
  • -0,23%
06.05.2021, 13:59, Deutsche Bank Indikation
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