Vorbörse: Coronavirus beschäftigt Wall Street – Dax will wieder nach oben!

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Vorbörse: Coronavirus beschäftigt Wall Street – Dax will wieder nach oben!

DEUTSCHLAND: – DEUTLICHE KURSGEWINNE – Nach dem Rücksetzer des Dax von seinem Rekordhoch scheinen die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Freitag wieder zuzugreifen. Rückenwind liefert die Wall Street, die sich am Donnerstag nach dem Handelsschluss hierzulande erholt hatte. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zum Wochenschluss rund zweieinhalb Stunden vor Start des Xetra-Hauptgeschäfts auf 13.509 Punkte und damit fast ein Prozent über seinem Vortagesschluss. Zur Wochenmitte war der Dax auf eine Bestmarke von 13.640 Punkten nach oben geschnellt, war dann aber abgebröckelt. So hatten einige Investoren angesichts der Verunsicherung wegen der Ausbreitung der neuen Virus-Erkrankung in China Gewinne mitgenommen.

USA: – ANLEGER MEIDEN RISIKEN – Die Sorge um wirtschaftliche Belastungen durch die Lungenkrankheit in China hat am Donnerstag die Aktienmärkte in den USA gebremst. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss mit 0,09 Prozent im Minus bei 29 160,09 Punkten. Damit erholte sich der Dow im Verlauf des Handels von anfänglich höheren Verlusten. „Der Coronavirus hat erneut eine Bewegung raus aus Risiken ausgelöst“, schrieb Analyst Mark Chandler von der Bank RBC.

ASIEN: – LEICHTE KURSGEWINNE – Asiens Aktienmärkte haben zum Wochenausklang etwas freundlicher tendiert. Japans Nikkei 225 legte zum Handelsschluss nach den jüngsten Verlusten um 0,1 Prozent zu. Hongkongs Hang Seng gewann zuletzt 0,15 Prozent. In China ruhte der Handel wegen eines Feiertages. Am Vortag hatte die Sorge vor einer raschen Ausbreitung eines neuen Virus in China die Anleger verunsichert.

Knock-Outs zum DAX

Kurserwartung
DAX-Index wird steigen
DAX-Index wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 13.388,42 -0,94%

XDAX 13.487,42 0,00%

EuroSTOXX 50 3.736,85 -0,87%

Stoxx50 3.436,69 -0,54%

DJIA 29.160,09 -0,09%

S&P 500 3.325,54 0,11%

NASDAQ 100 9.216,98 0,31%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 172,85 -0,03%

DEVISEN: – EURO STOPPT VERLUSTE – Der Euro ist am Freitag nach deutlichen Kursverlusten vom Vortag nur noch leicht gefallen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1048 US-Dollar gehandelt und damit nur noch geringfügig tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1091 Dollar festgesetzt.

Am Vortag hatte die EZB den Kurs einer extrem lockeren Geldpolitik fortgesetzt. Der Euro war nach Veröffentlichung der geldpolitischen Beschlüsse der Notenbank etwa einen halben Cent abgerutscht und stand zuletzt weiter unter Druck. Kurz vor dem Wochenende hielten sich die Kursverluste allerdings in engen Grenzen.

Im weiteren Handelsverlauf könnte sich der Kurs des Euro aber wieder etwas stärker bewegen. Auf dem Programm stehen erste Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone für Januar, die am Devisenmarkt stark beachtet werden. Analysten rechnen mit einer leichten Stimmungsaufhellung zu Beginn des neuen Jahres. Vor allem in der zuletzt arg gebeutelten deutschen Industrie würde eine bessere Stimmung der Einkaufsmanager die Einschätzung untermauern, dass die schlimmste Phase der Krise überstanden sei.

Euro/USD 1,1049 -0,06%

USD/Yen 109,54 0,05%

Euro/Yen 121,04 -0,01%°

ROHÖL: – LEICHTE ERHOLUNG – Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,30 US-Dollar. Das waren 26 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg um 23 Cent auf 55,82 Dollar. Zuletzt waren die Ölpreise wegen der Sorge vor einer neuen Viruskrankheit in China kräftig gesunken.

Am Ölmarkt ist die Sorge vor einer weiteren Verbreitung der Lungenkrankheit in China und damit verbundene mögliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes vorerst etwas in den Hintergrund getreten. Auch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA konnte die Preise am Ölmarkt nicht nachhaltig bewegen.

Nach Angaben der US-Regierung vom Vortag waren die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche leicht gefallen. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt einen Anstieg erwartet.

Brent 62,24 +0,20 USD

WTI 55,75 +0,16 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SAP AUF 175 (150) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SOFTWARE AG AUF 42 (38) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR TEAMVIEWER AUF 43 (35) EUR – ‚BUY‘

UBS HEBT KRONES AUF ‚BUY‘ – ZIEL 84 EUR

– ODDO BHF HEBT RWE AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 33 (24,50) EUR

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR GENERAL MOTORS AUF 46 (47) USD – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR CREE AUF 38 (40) USD – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR INTEL AUF 80 (68) USD – ‚OVERWEIGHT‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ASOS AUF 3900 (3800) PENCE – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR STMICRO AUF 25,50 (24,50) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JEFFERIES HEBT UNILEVER NV AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 59 (53) EUR

– JEFFERIES HEBT UNILEVER PLC AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 5000 (4450) PENCE

– JEFFERIES SENKT NESTLE AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 107 (118) CHF

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR PHILIPS AUF 44,20 (39,4) EUR – ‚NEUTRAL‘

RBC SENKT ZIEL FÜR BHP GROUP AUF 1900 (2000) PENCE – ‚OUTPERFORM‘

COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR EASYJET AUF 1675 (1600) PENCE – ‚HOLD‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR PETS AT HOME AUF 280 (255) PENCE – ‚NEUTRAL‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 CHE: Givaudan, Jahreszahlen

07:00 SWE: Ericsson, Jahreszahlen

07:30 FRA: Remy Cointreau, Q3 Umsatz

12:00 AST: AMS, Hauptversammlung (außerordentlich)

13:30 USA: American Express, Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Verkündungstermin im größten Lkw-Kartell-Prozess. Es wird erwartet, dass das Landgericht München seine Entscheidung über die Zulässigkeit der Financialright-Sammelklage auf Schadenersatz für 84 000 Lastwagen von MAN, Daimler und anderen Lastwagenbauern verkündet.

USA: Air Products, Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

00:30 JPN: Verbraucherpreise 12/19

01:30 JPN: Jibun Bank PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/20 (vorläufig)

08:00 DEU: Bauhauptgewerbe (Auftragseingangsindex) 11/19

09:00 AUT: Industrieproduktion 11/19

09:00 SPA: Erzeugerpreise 12/19

09:15 FRA: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/20 (vorläufig)

09:30 DEU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/20 (vorläufig)

10:00 EUR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/20 (vorläufig)

10:30 GBR: PMI Dienste 01/20 (vorläufig)

15:00 BEL: Geschäftsklima 01/20

15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/20 (vorläufig)

EUR: Fitch Ratingergebnis Griechenland, Finnland, Tschechien

EUR: S&P Ratingergebnis Slowakei

EUR: Moody’s Ratingergebnis Finnland

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Deutsche Bundesbank veröffentlicht Falschgeldzahlen 2019

10:00 DEU: IG Metall, Jahres-Pk, Frankfurt

10:00 DEU: Pk mit VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh und seiner Stellvertreterin Daniela Cavallo zu aktuellen Themen, Wolfsburg

11:00 DEU: Konferenz: „Perspektiven für den (Finanz)Standort Deutschland“ als Referenten haben u.a. zugesagt: Bafin-Präsident Felix Hufeld, DZ-Bank-Co-Chef Cornelius Riese und der Außenwirtschaftschef des DIHK, Volker Treier. Veranstalter ist die „Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen“, Frankfurt

CHE: Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums, Davos

+ 10.30 Polnischer Präsident Duda

+ 11.30 Österreichs Kanzler Kurz

TRK: Bundeskanzlerin Merkel beim türkischen Präsidenten Erdogan in Istanbul

HINWEIS

ROK: Feiertag, Börse geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

09.15 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex Januar (Punkte)

Industrie 50,6 50,4

Dienstleistungen 52,2 52,4

09.30 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex Januar (Punkte)

Industrie 44,5 43,7

Dienstleistungen 53,0 52,9

10.00 Uhr

Eurozone

Einkaufsmanagerindex Januar (Punkte)

Industrie 46,8 46,3

Dienstleistungen 52,8 52,8

Gesamt 51,2 50,9

15.00 Uhr

Belgien

Geschäftsklima INSEE Januar (Punkte) -3,0 -3,4

VEREINIGTES KÖNIGREICH

10.30 Uhr

Einkaufsmanagerindex Januar

Industrie 48,8 47,5

Dienstleistungen 51,1 50,0

USA

14.30 Uhr

Markit Einkaufsmanagerindex, Januar

Industrie 52,4 52,4

Dienste 53,0 52,8 (in Pkt.)°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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