Vorbörse: Dax bleibt zögerlich – US-Märkte treten ebenfalls auf die Bremse – Öl-Preise zunehmend unter Druck

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Vorbörse: Dax bleibt zögerlich – US-Märkte treten ebenfalls auf die Bremse – Öl-Preise zunehmend unter Druck

DEUTSCHLAND: – VERKÄUFE – Nach dem Rekordhoch des Dax am Vortag scheinen die Anleger am Donnerstag erst einmal auf Nummer sicher zu gehen. Vorsichtig stimmt Investoren aktuell die Ausbreitung einer neuen Lungenerkrankung in China. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor Start des Xetra-Handels auf 13.449 Punkte und damit rund ein halbes Prozent unter seinem Vortagesschluss. Zur Wochenmitte war der Dax auf eine Bestmarke von 13.640 Punkten nach oben geschnellt, hatte die Gewinne letztendlich aber nicht behaupten können und hatte im Minus geschlossen.

USA: – RÜCKZUG NACH REKORD – Die US-Börsen sind am Mittwoch zunächst erneut auf Höchststände gestiegen, haben die Gewinne am Ende aber nicht halten können. Der Dow Jones Industrial verlor zur Schlussglocke 0,03 Prozent auf 29.186,27 Punkte. Er verpasste ein Rekordhoch, nicht zuletzt wegen der neuerlichen Kursverluste des Index-Schwergewichts Boeing. Als Bremse erwies sich ferner der schwache Energiesektor nach einem starken Rückgang der Ölpreise.

ASIEN: – VIRUS BELASTET – Asiens Aktienmärkte sind von einer neuen Angst vor dem Coronavirus zum Teil tief ins Minus gezogen worden. Japans Nikkei 225 notiert zu Handelsschluss einen Prozent schwächer. Bei Hongkongs Hang Seng liegt der Verlust zur Stunde bei 1,95 Prozent, und beim CSI 300 bei 3,09 Prozent.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 13.515,75 -0,30%

XDAX 13.487,25 -0,35%

EuroSTOXX 50 3.769,79 -0,51%

Stoxx50 3.455,18 -0,31%

DJIA 29.186,27 -0,03%

S&P 500 3.321,75 0,03%

NASDAQ 100 9.188,58 0,24%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 172,50 +0,07%

DEVISEN:

Euro/USD 1,1084 -0,08%

USD/Yen 109,54 -0,29%

Euro/Yen 121,41 -0,37%

Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) weiter in der engen Handelsspanne der vergangenen Tage gehalten. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1084 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die EZB hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1088 Dollar festgesetzt.

Am Markt wird vor den Ergebnissen der EZB-Zinssitzung nicht mit größeren Kursbewegungen beim Euro gerechnet. Analysten gehen davon aus, dass die Notenbank am frühen Nachmittag mitteilen wird, dass sie ihre Geldpolitik unverändert weiterführt. Mit Spannung wird aber der Beginn einer Debatte der EZB-Räte über die geldpolitische Strategie der Zentralbank erwartet. In einem längeren Prozess soll über die künftigen Ziele der Geldpolitik entschieden werden.

Zum wiederholten Mal in dieser Handelswoche zählte der japanische Yen zu den Gewinnern am Devisenmarkt. Am Morgen zeigte sich erneut eine verstärkte Sorge an den asiatischen Finanzmärkten vor den Folgen einer neuen Lungenkrankheit. Chinas Regierung hat die Millionenmetropole Wuhan, in der das Virus ursprünglich ausgebrochen war, praktisch abgeriegelt. Der japanische Yen gilt als sicherer Anlagehafen und wird derzeit von Investoren verstärkt nachgefragt.

ROHÖL:

Brent 62,18 -1,03 USD

WTI 55,67 -1,07 USD

Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gesunken und haben damit an die Verluste der vergangenen Handelstage angeknüpft. An den Finanzmärkten verstärkte sich die Sorge der Investoren vor den Folgen einer neuen Lungenkrankheit. An den Börsen in Asien kam es am Morgen zu Kursverlusten und auch die Ölpreise wurden mit nach unten gezogen.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 62,18 US-Dollar. Das waren 1,03 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 1,09 Dollar auf 55,65 Dollar. Im Verlauf der Woche hatten Meldungen über die neue Lungenkrankheit die Ölpreise wiederholt belastet. Der Preis für Nordsee-Öl und der für US-Öl sind seit Montag um jeweils mehr als fünf Prozent gefallen.

Am Ölmarkt gebe es die Sorge, dass eine mögliche starke Verbreitung des Coronavirus die Reisetätigkeit und auch den Handel belasten könnte, erklärte Experte Vandana Hari vom Beratungsunternehmen Vanda Insights in Singapur die fallenden Ölpreise. Zuletzt hatte die chinesische Regierung die besonders schwer von der neuen Lungenkrankheit betroffene Millionenmetropole Wuhan praktisch abgeriegelt. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, sollten ab Donnerstagmorgen Flüge, Züge, Fähren und Fernbusse gestoppt werden.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR BMW AUF 92 (90) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR PORSCHE AUF 98 (91) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN VORZÜGE AUF 214 (194) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 50 (51) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR CARL ZEISS MEDITEC AUF 114 (93) EUR – ‚HOLD‘

CITIGROUP HEBT SCHAEFFLER AUF ‚BUY‘ – ZIEL 11 EUR

CITIGROUP SENKT CONTINENTAL AG AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY)

– WDH/BAADER BANK SENKT NEMETSCHEK AUF ‚REDUCE‘ (ADD) – ZIEL 62,50 EUR

– WDH/DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR CARL ZEISS MEDITEC AUF 140 (123) EUR – ‚BUY‘

– WDH/EXANE BNP HEBT ZIEL FÜR MTU AUF 240 (195) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

– WDH/EXANE BNP HEBT ZIEL FÜR RHEINMETALL AUF 107 (100) EUR – ‚NEUTRAL‘

– WDH/GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR BASF AUF 64 (61) EUR – ‚NEUTRAL‘

– WDH/HSBC HEBT ZIEL FÜR ALLIANZ SE AUF 258 (234) EUR – ‚BUY‘

– WDH/HSBC HEBT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 250 (235) EUR – ‚HOLD‘

– WDH/SOCGEN HEBT ZIEL FÜR IBM AUF 125 (120) USD – ‚SELL‘

UBS HEBT ZIEL FÜR TESLA AUF 410 (160) USD – ‚SELL‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR RENAULT AUF 45 (59) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR ASML AUF 320 (280) EUR – ‚BUY‘

– CITIGROUP SENKT RENAULT AUF ‚SELL‘ – ZIEL 30 EUR

UBS HEBT ZIEL FÜR ASML AUF 300 (265) EUR – ‚BUY‘

– WDH/HSBC HEBT ZURICH AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 480 (355) CHF

– WDH/MORGAN STANLEY HEBT BAT AUF ‚EQUAL-WEIGHT‘ (UNDERWEIGHT)

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 CHE: STMicro, Q4-Zahlen

08:00 EUR: Acea, Nfz-Neuzulassungen 12/19

08:00 GBR: Anglo American, Q4 Production Report

12:30 USA: Southwest Airlines, Q4-Zahlen

12:55 USA: Procter & Gamble, Q2-Zahlen

13:30 USA: American Airlines Group, Q4-Zahlen

14:00 USA: Union Pacific, Q4-Zahlen

15:00 DEU: Simba Dickie Group, Bilanz-Pk, Fürth

17:45 FRA: Carrefour, Q4 Umsatz

22:00 USA: Intel, Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DNK: Novozymes, Jahreszahlen

USA: Kimberly Clark, Q4-Zahlen

USA: Comcast, Q4-Zahlen

USA: Keycorp, Q4-Zahlen

USA: Travelers Cos Inc., Q4-Zahlen

USA: JetBlue Airways, Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

05:30 JPN: All Industry Activity Index 11/19

06:00 JPN: Frühindikatoren 11/19 (endgültig)

07:00 JPN: Maschinenwerkzeugaufträge 12/19 (endgültig)

13:45 EUR: EZB Zinsentscheid (14.30 h Pk)

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

16:00 USA: Frühindikatoren 12/19

16:00 EUR: Verbrauchervertrauen 01/20 (vorab)

17:00 USA: Energieministerium, Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

09:30 LUX: EuGH-Gutachten zum Diesel-Abgas-Skandal. Das Verfahren behandelt zentrale Fragen aus dem Diesel-Abgasskandal anhand eines Falls aus Frankreich. Dort wird gegen einen Diesel-Autohersteller wegen Software-Manipulation von Abgastests geklagt.

09:30 DEU: Oberverwaltungsgericht entscheidet über Klagen gegen Änderungen der Planfeststellung für den Flughafen Berlin Brandenburg (BER)

09:30 DEU: Fortsetzung Prozess um Cum-Ex-Deals, Bonn

10:00 DEU: Pk Transparency International zur Veröffentlichung des Korruptionswahrnehmungsindexes CPI 2019, Berlin

10:30 DEU: Pk Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund zu Klimaschutz im Gebäudebereich, Berlin

11:00 DEU: Berufungsverfahren um Schadenersatzansprüche wegen der hessischen Mietpreisbremse, Frankfurt

12:00 DEU: Oberverwaltungsgericht verkündet Ergebnis zu Vergleichsverhandlungen zu Luftreinhalteplan für Bonn, Münster

14:30 DEU: Pk Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) zu Ergebnissen einer Befragung zu Autokauf und Werkstattverhalten

CHE: Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums, Davos

+ 1030 Rede Microsoft-Chef Satya Nadella

+ 1130 Rede griechischer Ministerpräsident Mitsotakis

+ 1415 Rede Bundeskanzlerin Angela Merkel

+ 1600 Rede italienischer Ministerpräsident Conte

+ 1800 Rede UN-Generalsekretär Guterres°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

13.45 Uhr

Europäische Zentralbank (EZB)

Hauptrefinanzierungssatz 0,00 0,00

Spitzenrefinanzierungssatz 0,25 0,25

Einlagensatz -0,50 -0,50

16.00 Uhr

Eurozone

Verbrauchervertrauen

Januar (Punkte) -7,8 -8,1

VEREINIGTES KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

14.30 Uhr

Erstanträge Arbeitslosenhilfe 214 204

16.00 Uhr

Sammelindex der

Frühindikatoren, Dezember

Monatsvergleich -0,2 0,0°

(onvista/dpa-AFX)

Titelfoto: anathomy / Shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 57,49 USD
  • -0,27%
18.02.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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