Vorbörse: Dax hadert mit der 15.700 Punkte Marke – Wall Street mit Verlusten – Ölpreise stoppen Talfahrt

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Vorbörse: Dax hadert mit der 15.700 Punkte Marke – Wall Street mit Verlusten – Ölpreise stoppen Talfahrt

DEUTSCHLAND: – MINIMALES PLUS – Der Dax dürfte sich am Donnerstag an einem weiteren Höhepunkt der Berichtssaison zunächst weiter um die 15 700 Punkte bewegen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor dem Auftakt mit 15 703 Punkten knapp darüber, dies wäre ein dünnes Plus von 0,07 Prozent. Am Mittwoch hatte der Dax die Marke erneut nicht nachhaltig überwinden können, der Weg zurück zum bisherigen Rekord von 15 810 Punkten bleibt damit steinig.

USA: – Verluste – Nach weiteren Quartalszahlen und Konjunkturdaten sind zur Wochenmitte die US-Standardwerte wieder nach unten gedreht. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor zum Handelsschluss am Mittwoch 0,92 Prozent auf 34 792,67 Punkte. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,46 Prozent auf 4402,66 Punkte. Um 0,15 Prozent nach oben auf 15 083,39 Punkte ging es indes für den technologielastigen Nasdaq 100 . In der aktuellen Woche präsentiert sich der New Yorker Aktienmarkt bislang ohne eindeutigen Trend.

ASIEN: – UNEINHEITLICH – Die wichtigsten Aktienmärkte Asiens haben am Donnerstag keine klare Richtung verzeichnet. Während der japanische Leitindex Nikkei 225 zuletzt leicht um rund 0,4 Prozent zulegte, lag der Hang Seng in Honkong rund 0,3 Prozent im Minus. Der CSI-300-Index , der die Aktien der 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, notierte weitgehend unbewegt etwa auf Vortagesniveau.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
Rohstoff wird steigen
Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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DAX 15692,13 0,88%

XDAX 15671,46 0,58%

EuroSTOXX 50 4144,90 0,65%

Stoxx50 3601,23 0,54%

DJIA 34792,67 -0,92%

S&P 500 4402,66 -0,46%

NASDAQ 100 15083,39 0,15%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

^

Bund-Future 177,11 -0,08%

DEVISEN:

^

Euro/USD 1,1835 -0,01%

USD/Yen 109,70 0,19%

Euro/Yen 129,83 0,18%

Der Euro hat sich am Donnerstag zunächst wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1837 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochabend auf 1,1861 Dollar festgesetzt.

Am Vortag hatte noch eine sehr gute Stimmung unter Einkaufsmanagern im US-Dienstleistungssektor dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Am Devisenmarkt zeigten sich die Anleger auch am Morgen etwas risikofreudiger, was den als sicher geltenden japanischen Yen im frühen Handel zu allen anderen wichtigen Währungen unter Druck setzte.

Im weiteren Handelsverlauf bleiben Konjunkturdaten ein bestimmendes Thema am Devisenmarkt. Im Mittelpunkt des Interesses steht vor allem die Entwicklung auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt. Am Nachmittag stehen wöchentliche Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe auf dem Programm, bevor die US-Regierung am Freitag den Arbeitsmarktbericht veröffentlichen wird. Der Lage auf dem Arbeitsmarkt spielt für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed eine wichtige Rolle und wird daher am Devisenmarkt stark beachtet.

ROHÖL:

^

Brent 70,61 +0,23 USD

WTI 68,42 +0,27 USD

Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen und haben damit die jüngsten Kursverluste vorerst gestoppt. Zuvor waren sie an drei Handelstagen in Folge gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 70,60 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 24 Cent auf 68,39 Dollar.

Marktbeobachter verwiesen auf die jüngsten Entwicklung der Lagerbestände an Rohöl und Benzin in den USA. In der vergangenen Woche waren die US-Ölreserven zwar überraschend gestiegen, um 3,6 Millionen Barrel auf 439,2 Millionen Barrel. Allerdings fiel ein starker Rückgang der Benzinreserven am Ölmarkt stärker ins Gewicht und stützte die Ölpreise. Wie die US-Regierung am Donnerstag ebenfalls mitteilte, waren die Benzinvorräte in der vergangenen Woche um 5,3 Millionen Barrel auf 228,9 Millionen Barrel gefallen.

Mit dem aktuellen Anstieg konnte eine dreitägige Talfahrt der Ölpreise zunächst beendet werden. Von Montag bis einschließlich Mittwoch war der Preis für US-Öl um etwa sieben Prozent gefallen. Die Sorge vor Einschränkungen der Mobilität in führenden Industriestaaten wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hatte die Notierungen unter Verkaufsdruck gesetzt.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SCHAEFFLER AUF 9 (7,90) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR FLATEXDEGIRO AUF 150 (165) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR RWE AUF 38,30 (39,50) EUR – ‚BUY‘

COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR RWE AUF 41 (40) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR HUGO BOSS AUF 50 (38) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR SCHAEFFLER AUF 8,00 (8,80) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HUGO BOSS AUF 62 (43,50) EUR – ‚NEUTRAL‘

– WDH/ALSTERRESEARCH STARTET KRONES MIT ‚BUY‘ – ZIEL 120 EUR

– WDH/BAADER BANK HEBT ALLGEIER AUF ‚BUY‘ (ADD) – ZIEL 30 (27) EUR

– WDH/COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR NORMA GROUP AUF 40 (37) EUR – ‚HOLD‘

– WDH/HÄNDLER: DEUTSCHE BANK SENKT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 6,00 (6,50) EUR

– WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SIEMENS ENERGY AUF 30 (28) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– WDH/RBC HEBT ZIEL FÜR BMW AUF 100 (98) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

– BARCLAYS HEBT SOCIETE GENERALE AUF ‚EQUAL WEIGHT‘ (UNDERWEIGHT) – ZIEL 23 EUR

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR HOLCIM AUF 69 (68) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR NOVO NORDISK AUF 625 (585) DKK – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR VOESTALPINE AUF 41 (37) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR BNP PARIBAS AUF 52 (48) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR UNICREDIT AUF 12,10 (12) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT HALMA AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 2900 (2780) PENCE

– GOLDMAN SENKT LLOYDS AUF ‚SELL‘ (NEUTRAL) – ZIEL 45 (50) PENCE

– GOLDMAN SENKT NATWEST AUF ‚BUY‘ (CONVICTION BUY LIST) – ZIEL 305 (320) PENCE

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR BARCLAYS AUF 270 (280) PENCE – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT UNITE GROUP AUF ‚OVERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 1350 (1125) PENCE

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR ASM INTERNATIONAL AUF 345 (315) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT BAE SYSTEMS AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 645 (605) PENCE

– JPMORGAN SENKT BIG YELLOW GROUP AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 1450 (1250) P

– UBS SENKT ZIEL FÜR PRUDENTIAL AUF 1758 (1770) PENCE – ‚BUY‘

– WDH/GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 71 (64) EUR – ‚BUY‘

– WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR VOESTALPINE AUF 36,00 (34,50) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– WDH/RBC HEBT ZIEL FÜR BBVA AUF 6,20 (6,10) EUR – ‚OUTPERFORM‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 CHE: Swiss, Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Deutsche Post, Q2-Zahlen (detailliert) (Call 8.00 h)

07:00 DEU: Siemens, Q3-Zahlen (Pressecall 8.00 h, Analystencall 9.15 h)

07:00 DEU: Lufthansa, Q2-Zahlen (Call 10.30 h)

07:00 DEU: Evonik, Q2-Zahlen (Call 10.00 h)

07:00 DEU: Rational, Q2-Zahlen

07:00 DEU: Aurubis, 9Monatszahlen

07:00 DEU: Wacker Chemie, Q2-Zahlen (detailliert)

07:00 DEU: Kuka, Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Zalando, Q2-Zahlen (Call 9.00 h)

07:00 DEU: Merck KGaA, Q2-Zahlen (Pressecall 09.30 h, Analystencall 14.00 h)

07:00 AUT: S&T, Q2-Zahlen

07:00 BEL: KBC Group, Q2-Zahlen

07:00 CHE: Adecco, Q2-Zahlen (Call 10.00 h)

07:00 FRA: Credit Agricole, Halbjahreszahlen

07:15 CHE: Swisscom, Q2-Zahlen

07:25 DEU: Compugroup, Q2-Zahlen

07:30 DEU: Adidas, Q2-Zahlen (Call 10.00 h, Analystencall 15.00 h)

07:30 DEU: Symrise, Halbjahreszahlen (Call 9.00 h)

07:30 DEU: Dürr AG, Q2-Zahlen (detailliert) (Call 14.00 h)

07:30 DEU: Bayer, Q2-Zahlen (Analystencall 14.00 h)

07:30 DEU: Hannover Rück, Q2-Zahlen (Call 8.00 h)

07:30 DEU: 1&1, Halbjahreszahlen (detailliert) (Call 9.00 h)

07:30 DEU: Rheinmetall, Q2-Zahlen (detailliert)

07:30 DEU: United Internet, Halbjahreszahlen (detailliert) (Call 10.00 h)

07:30 DEU: ProSiebenSat.1, Q2-Zahlen (detailliert) (Call 8.15 h)

07:30 DNK: Novo Nordisk, Q2-Zahlen

07:30 NLD: Shop Apotheke, Q2-Zahlen (detailliert)

07:40 DEU: ElringKlinger, Q2-Zahlen

07:45 DEU: New Work, Q2-Zahlen

07:45 DEU: Baywa, Halbjahreszahlen (Halbjahres-Pk 10.30 h)

08:00 DEU: Beiersdorf, Halbjahreszahlen (Analystencall 8.30 h)

08:00 DEU: Süss Microtec, Halbjahreszahlen

08:00 DEU: Rhön Klinikum, Halbjahreszahlen

08:00 CHE: Glencore, Halbjahreszahlen

08:00 FIN: Outokumpu, Q2-Zahlen

08:00 GBR: Rolls-Royce, Halbjahreszahlen

08:00 JPN: Suzuki Motor, Q1-Zahlen

08:30 DEU: Continental, Halbjahreszahlen (Analystencall 15.00 h)

09:00 DEU: Westwing Group, Hauptversammlung (online)

09:00 JPN: Nintendo, Q1-Zahlen

10:00 DEU: VDMA Auftragseingang 06/21

12:30 USA: Cigna, Q2-Zahlen

14:00 USA: Kellogg, Q2-Zahlen

17:50 ITA: Pirelli, Halbjahreszahlen

22:15 USA: News Corp, Q4-Zahen

22:05 USA: Zynga, Q2-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: VAT, Halbjahreszahlen

ITA: Banca Monte dei Paschi di Siena, Halbjahreszahlen

USA: American International Group, Q2-Zahlen

USA: Dropbox, Q2-Zahlen

USA: ResMed, Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

06:30 NLD: Verbraucherpreise 07/21

08:00 DEU: Auftragseingang Industrie 06/21

09:00 CZE: Einzelhandelsumsatz 06/21

12:00 IRL: Arbeitslosenquote 07/21

13:00 GBR: BoE Zinsentscheid und Sitzungsprotokoll

14:30 USA: Handelsbilanz 06/21

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

18:00 RUS: Verbraucherpreise 07/21

SONSTIGE TERMINE

09:30 DEU: Bundesverfassungsgericht veröffentlicht Entscheidung zum Rundfunkbeitrag

+ 12.00 Pk mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und Kulturminister Rainer Robra (CDU) zu der Entscheidung

10:00 DEU: Vorstellung der Studie „Wirtschaftsschutz und Cybercrime“ mit Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, und Bitkom-Präsident Achim Berg

DEU: Nationaler Waldgipfel „Waldsterben 2.0“, Wershofen

U.a. mit Grußwort Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zur Zukunft der ökologischen Waldentwicklung

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Auftragseingang Industrie

Juni

Monatsvergleich +2,0 -3,7

Jahresvergleich +22,9 +54,3

08.45 Uhr

Frankreich

Industrieproduktion

Juni

Monatsvergleich +0,5 -0,3

Jahresvergleich +7,5 +20,5

GROSSBRITANNIEN

10.30 Uhr

Bank of England

Leitzins 0,10 0,10

USA

14.30 Uhr

Erstanträge Arbeitslosenhilfe 383 400

(Vorwoche, in Tsd)

Handelsbilanz, Juni -74,1 -71,2

(in Mrd USD)

onvista/dpa-AFX

Titelfoto:  anathomy / Shutterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 78,04 USD
  • +1,14%
24.09.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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