Vorbörse: Dax leicht im Plus erwartet – Euro gibt nach – Ölpreise treten auf der Stelle

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Vorbörse: Dax leicht im Plus erwartet – Euro gibt nach – Ölpreise treten auf der Stelle

DEUTSCHLAND: – LEICHTE KURSGEWINNE – Der Dax dürfte am Montag seine zuletzt erzielten Gewinne leicht ausbauen. Die Aufholjagd zum Wochenausklang hatte dem Leitindex doch noch eine leicht positive Wochenbilanz beschert, obwohl er zwischenzeitlich auf ein Tief seit Ende März gefallen war. Gut zwei Stunden vor dem Auftakte wurde er nun vom Broker IG knapp mit 0,13 Prozent im Plus taxiert auf 15 437 Punkte. Der Rekord von gut 15 501 Zählern bleibt damit in greifbarer Nähe. Wie die Commerzbank am Morgen schrieb, haben die Sorgen der Anleger zuletzt wieder nachgelassen, vor allem was die Inflations- und Zinsperspektiven in den USA betrifft.

USA: – DEUTLICHE KURSGEWINNE – Die wichtigsten US-Aktienindizes haben eine turbulente Woche mit einem deutlichen Tagesgewinn beendet. Der Dow Jones Industrial stieg am Freitag um 1,06 Prozent auf 34 382,13 Punkte. Zu Beginn der Woche war das wichtigste Wall-Street-Barometer erstmals über die Marke von 35 000 Punkten geklettert, um zur Wochenmitte dann unter dem Eindruck einer hohen Inflation deutlich unter 34 000 Punkte zu sacken. Am Donnerstag setzte dann eine Gegenbewegung an. Auf Wochensicht gab der Dow rund ein Prozent nach.

ASIEN: – KEINE EINHEITLICHE RICHTUNG – Die Aktienmärkte in Asien haben zum Wochenstart keine einheitliche Richtung eingeschlagen. In Tokio büßte der Leitindex Nikkei 225 zuletzt 0,81 Prozent ein. Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen an Chinas Festlandsbörsen kletterte hingegen um 1,78 Prozent und in Hongkong legte der Hang-Seng-Index um 0,61 Prozent zu. Neue Konjunkturdaten aus China fielen gemischt aus. So entwickelte sich der Einzelhandel schwächer als von Analysten erwartet, während die Industrieproduktion in etwa erwartungsgemäß ausfiel.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
Rohstoff wird steigen
Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 169,17 0,02%

DEVISEN: – DOLLAR LEGT ZU – Der Euro hat die neue Handelswoche mit leichten Kursverlusten begonnen. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2130 US-Dollar und damit etwas weniger als am späten Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,2123 Dollar festgesetzt.

Leicht belastet wurde der Euro im frühen Handel durch den Dollar, der zu vielen Währungen etwas stärker tendierte. Unterstützung erhielt die als Reservewährung bekannte US-Währung durch chinesische Konjunkturdaten, die unter dem Strich etwas schwächer ausfielen als erwartet.

Im Tagesverlauf stehen zwar einige Wirtschaftszahlen auf dem Programm, allerdings vornehmlich aus der zweiten Reihe mit geringerer Marktbedeutung. Allerdings äußern sich einige hochrangige Vertreter aus den Zentralbanken, darunter der Vize-Chef der US-Notenbank Fed, Richard Clarida.

Euro/USD 1,2131 -0,12%

USD/Yen 109,3855 0,04%

Euro/Yen 132,6950 -0,08%

ROHÖL: – AUF DER STELLE –Die Ölpreise haben sich zu Beginn der neuen Handelswoche zunächst kaum verändert. Am Markt war die Rede von geringen Impulsen. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,68 US-Dollar. Das waren drei Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag ebenfalls nahezu unverändert bei 65,38 Dollar.

Die Lage am Ölmarkt bleibt zwiegespalten. Auf der einen Seite sind die Erdölpreise in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Auslöser ist vor allem die weniger kritische Corona-Lage in großen Wirtschaftsräumen wie den USA oder Europa. Das hat die Aussicht auf eine nachhaltige konjunkturelle Erholung mit steigendem Energieverbrauch gestärkt.

Auf der anderen Seite bleibt die Corona-Situation in zahlreichen Ländern angespannt. In erster Linie nennen Marktbeobachter das große Energieverbrauchsland Indien. Hinzu kommen weitere Länder in Asien mit neuen Corona-Ausbrüchen wie Singapur oder Taiwan. Das sorgt für Verunsicherung und lastet auf der erwarteten Rohölnachfrage.

Brent 68,66 -0,05 USD

WTI 65,36 -0,01 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

BARCLAYS HEBT DEUTSCHE TELEKOM AUF ‚OVERWEIGHT‘ (EQUAL WEIGHT) – ZIEL 23(19)EUR

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR BASF AUF 72 (64) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR BMW AUF 95 (83) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR LEG IMMOBILIEN AUF 130 (125) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR STEMMER IMAGING AUF 29 (28) EUR – ‚HOLD‘

DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR MERCK KGAA AUF 155 (146) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZALANDO AUF ‚CONVICTION BUY LIST‘ (BUY) – ZIEL 121 EUR

– HÄNDLER: HSBC HEBT ZIEL FÜR BMW AUF 115 (105) EUR

– HÄNDLER: HSBC HEBT ZIEL FÜR FRAPORT AUF 65 (60) EUR

– HÄNDLER: HSBC SENKT ZIEL FÜR COVESTRO AUF 59 (61) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR WACKER NEUSON AUF 31 (19,50) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 71,33 (68,47) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 177 (173) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR KNORR-BREMSE AUF 108 (107) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR LEONI AUF 5,90 (5) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 269 (265) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 55 (53) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR DIAGEO AUF 3800 (3400) PENCE – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR PERNOD RICARD AUF 200 (190) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR PIRELLI AUF 5,00 (5,50) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 105 (103) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– WDH/DZ BANK HEBT FAIREN WERT FÜR BT GROUP AUF 210 (185) PENCE – ‚KAUFEN‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 IRL: Ryanair, Jahreszahlen

07:35 DEU: Aumann, Q1-Zahlen

07:45 DEU: Eckert & Ziegler, Q1-Zahlen

14:00 DEU: Krones, Hauptversammlung (online)

TERMINE UNTERNEHMEN

DEU: Vantage Towers, Jahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Erzeugerpreise 04/21

04:00 CHN: Industrieproduktion 04/21

04:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 04/21

08:00 JPN: Maschinenwerkzeugaufträge 04/21 (vorab)

10:00 ITA: Verbraucherpreise 04/21 (endgültig)

14:30 USA: Empire State Index 05/21

16:00 USA: NAHB-Index 05/21

19:00 RUS: BIP Q1/21 (vorab)

SONSTIGE TERMINE

09:330 DEU: Online-Pk zu BMVI-Schienengipfel „Mit der Bahn umweltfreundlich durch Deutschland und Europa“ u.a. mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer

DEU: Online-Rede Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Vollversammlung des European Round Table of Industrialists

DEU: Videokonferenz Bundeskanzlerin Angel Merkel mit dem kosovarischen Ministerpräsidenten Albin Kurti

DEU: Videokonferenz Bundeskanzlerin Angel Merkel mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Eduard Heger

DEU: Videokonferenz Bundeskanzlerin Angel Merkel mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Janez Jan?a

DEU: Videokonferenz Bundeskanzlerin Angel Merkel mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Janez Jan?a

DEU: Voraussichtlich dritte Verhandlungsrunde zwischen Deutscher Bahn und GDL

09:30 DEU: Beginn Prozess im „Cum-Ex“-Verfahren gegen ehemalige Mitarbeiter der inzwischen insolventen Maple Bank

20:30 FRA: Vor Gipfeltreffen zur finanziellen Unterstützung afrikanischer Länder (18.5.)

+ 20:30 Arbeitsessen im Élyséepalast, Gastgeber ist Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

10.00 Uhr

Italien

Verbraucherpreise, April

Jahresvergleich +1,0 +1,0

GROSSBRITANNIEN

— Keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Empire-State-Index, Mai 23,8 26,3 (in Pkt)

16.00 Uhr

NAHB-Hausmarktindex, Mai 83 83 (in Pkt)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: curioso / shutterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 74,67 USD
  • -0,24%
22.06.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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