Vorbörse: Dax schwächelt zu Wochenbeginn – Dollar leicht stärker – Ölpreise treten auf der Stelle

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Vorbörse: Dax schwächelt zu Wochenbeginn – Dollar leicht stärker – Ölpreise treten auf der Stelle

DEUTSCHLAND: – SCHWÄCHER – Die Anleger am deutschen Aktienmarkt gehen vorerst nicht mehr ins Risiko. Der Dax wird am Montag etwas schwächer erwartet, auch wenn der Dow Jones Industrial vor dem Wochenende einen Rekord erreicht hatte. Zwei Stunden vor dem Auftakt taxierte der Broker IG den Dax 0,2 Prozent tiefer auf 15 208 Punkte. An den Börsen in Asien war es zuvor mehrheitlich bergab gegangen. Schon in den vergangenen Tagen ließen es die Investoren nach dem erstmaligen Sprung über die 15 300 Punkte beim Dax ruhiger angehen. Am Markt wird dies auf die Sorge vor einem hierzulande härteren Lockdown, steigende Inflationserwartungen und das schon erhöhte Kursniveau zurückgeführt. „Offensichtlich bekommen die ersten jetzt doch Höhenangst“, sagte Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

USA: – GEWINNE – Die New Yorker Börsen haben am Freitag einen starken Wochenschluss hingelegt. An der Wall Street kletterten der Leitindex Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P 500 erneut auf Rekordhöhen. An der Technologiebörse Nasdaq drehten die Kurse im Verlauf ins Plus, nachdem dort Inflationssorgen anfangs für einen Dämpfer gesorgt hatten. Der Nasdaq 100 rückte am Ende des Handelstages um 0,63 Prozent auf 13 845,06 Punkte vor. Der Dow gewann 0,89 Prozent auf 33 800,60 Punkte, womit sich auf Wochensicht ein Plus von rund zwei Prozent ergibt. Im S&P 500 ging es am Freitag um 0,77 Prozent auf 4128,80 Punkte hoch. Alle drei Indizes schlossen nur knapp unter ihren Tageshochs.

ASIEN: – KURSVERLUSTE – Die wichtigsten Börsen Asiens haben am Montag schwächer tendiert. In Japan sank der Leitindex Nikkei 225 zuletzt um 0,64 Prozent. In China gerieten die Kurse ebenfalls unter Druck. Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen, die an Chinas Festlandsbörsen gelistet sind, fiel um 1,41 Prozent und der Hongkonger Hang-Seng-Index sank um 0,98 Prozent. Die Aussicht auf einen schwächeren Handelsstart in den USA an diesem Montag belastete auch die Märkte in Asien.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 171,43 0,04%

DEVISEN: – DOLLAR ETWAS STÄRKER – Der Kurs des Euro ist am Montag leicht gesunken. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1886 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs in der vergangenen Nacht noch bei 1,19 Dollar gestanden hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1888 Dollar festgesetzt.

Am Markt wurde auf eine Dollar-Stärke verwiesen, die den Euro im Gegenzug etwas belastet habe. Unter anderem steht die Preisentwicklung in den USA im Mittelpunkt des Interesses am Devisenmarkt. Am Dienstag werden neue Inflationsdaten aus den USA erwartet.

„Wegen des teuren Benzins dürfte der Verbraucherpreisindex im März deutlich gestiegen sein“, sagte Experte Christoph Balz von der Commerzbank. Allerdings hatte die US-Notenbank Fed bereits in den vergangenen Tagen deutlich gemacht, dass sie den Anstieg der Verbraucherpreise nur als vorübergehend ansieht und nicht auf den Anstieg der Inflation reagieren wird.

Jüngste Aussagen des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell konnten die Kurse am Devisenmarkt am Morgen nicht nennenswert bewegen. Powell hatte in der vergangenen Nacht dem US-Fernsehsender CBS gesagt, dass die US-Wirtschaft weiter an Kraft gewinne und künftig mehr Jobs geschaffen werden können. Allerdings wies er auch darauf hin, dass es nach wie vor Risiken für die weitere konjunkturelle Entwicklung durch die Corona-Krise gebe.

Euro/USD 1,1889 -0,10%

USD/Yen 109,5375 -0,12%

Euro/Yen 130,2245 -0,21%

ROHÖL: – AUF DER STELLE –  Die Ölpreise haben sich am Montag nahezu unverändert gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,96 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte auf 59,32 Dollar.

Eine positive Einschätzung des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell zur weiteren Entwicklung der US-Wirtschaft konnte den Ölpreisen keinen Auftrieb verleihen. Powell hatte in der vergangenen Nacht dem US-Fernsehsender CBS gesagt, dass die größte Volkswirtschaft der Welt weiter an Kraft gewinne. Allerdings machte er auch deutlich, dass es nach wie vor Risiken für die weitere konjunkturelle Entwicklung durch die Corona-Krise gebe.

Am Ölmarkt wurde darauf verwiesen, dass die Corona-Krise weiter ein beherrschendes Thema sei. Außerhalb der USA werde die konjunkturelle Entwicklung in wichtigen Industriestaaten und Schwellenländern gebremst. Vor allem in der Europäischen Union, aber auch in Indien, sind die Infektionszahlen zuletzt gestiegen, was die Hoffnung auf ein schnelles Anziehen der Konjunktur und eine damit verbundene stärkere Nachfrage nach Rohstoffen wie Rohöl dämpfte.

Brent 62,98 0,03 USD

WTI 59,32 0,00 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 84 (63) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ADIDAS AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 340 (270) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 60 (52) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 68,47 (55,96) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– DZ BANK HEBT FAIREN WERT FÜR DEUTSCHE POST AUF 57 (54) EUR – ‚KAUFEN‘

– RBC HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE BÖRSE AUF 150 (145) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

– JEFFERIES HEBT EXXONMOBIL AUF ‚HOLD‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 55 (45) USD

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR CHEVRON CORPORATION AUF 109 (101) USD – ‚HOLD‘

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR L’OREAL AUF 299 (283) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

HSBC SENKT EASYJET AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 1050 (1200) PENCE

HSBC SENKT RYANAIR AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 17 (19) EUR

– JEFFERIES HEBT ENI AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 13,30 (9,10) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR BP AUF 3200 (2700) PENCE – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR L’OREAL AUF 317 (300) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR OMV AG AUF 50 (46,40) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR REPSOL AUF 11,30 (10) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SCHNEIDER ELECTRIC AUF 122 (98) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SHELL AUF 1890 (1780) PENCE – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR TOTAL SA AUF 45 (42) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR ORANGE AUF 13 (14) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR BEFESA AUF 57 (52) EUR – ‚NEUTRAL‘

– KORREKTUR: JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR BP AUF 320 (270) PENCE – ‚HOLD‘

– RBC HEBT ZIEL FÜR FLUTTER AUF 17000 (15700) PENCE – ‚SECTOR PERFORM‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

BRA: Petrobrás, Außerordentliche Hauptversammlung

USA: Nvidia, Investor Day

USA: Goodyear Tire & Rubber, Hauptversammlung

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Erzeugerpreise 03/21

08:00 JPN: Maschinenwerkzeugaufträge 03/21 (vorläufig)

08:00 DNK: Verbraucherpreise 03/21

11:00 EUR: Einzelhandelsumsatz 02/12

SONSTIGE TERMINE

DEU: Beginn der Hannover Messe (online) (bis 16.04.)

In diesem Jahr läuft die „Weltmesse für Technologien, Innovationen und Automation“ in einem reinen Digitalformat (bis 16. April).

08.15 Pk mit BDI-Präsident Siegfried Russwurm, ZVEI-Präsident Gunther Kegel und VDMA-Präsident Karl Haeusgen- die großen Industrieverbände wollen zum Auftakt über wirtschaftliche Aussichten, technologische Trends und politische Forderungen ihrer jeweiligen Branchen informieren.

10.00 Eröffnung, u.a. mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)

ab 14.00 Rede Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

10:00 DEU: Pk Außenminister Heiko Maas und sein pakistanischer Amtskollege Makhdoom Shah Mahmood Qureshi

11:00 ITA: Online-Pk zur Vorstellung einer Meinungsumfrage zu den deutsch-italienischen Beziehungen. Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos befragte im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Italien jeweils 1650 Italiener und Italienerinnen sowie Deutsche.

12:00 DEU: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble empfängt den Außenminister der Islamischen Republik Pakistan, Makhdoom Shah Mahmood Qureshi

15:00 EUR: Online Europapolitischer Empfang auf der Hannover Messe zur EU-Handelspolitik mit Michael Hager. Der Kabinettschef von Handelskommissar Valdis Dombrovskis, Michael Hager, spricht auf dem Europapolitischen Empfang bei der Hannover Messe über die Zukunft der EU-Handelspolitik.

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

11.00 Uhr

Eurozone

Einzelhandelsumsätze Februar

Monatsvergleich +1,7 -5,9

Jahresvergleich -5,3 -6,4

GROSSBRITANNIEN

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

— keine entscheidenden Daten erwartet —

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Curioso / shuterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 67,53 USD
  • -0,93%
07.05.2021, 15:33, Deutsche Bank Indikation
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