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Vorbörse: Dax tut sich wieder schwer – Weltweite Krisen bestimmen das Bild – Yuan erneut schwächer

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Vorbörse: Dax tut sich wieder schwer – Weltweite Krisen bestimmen das Bild – Yuan erneut schwächer

DEUTSCHLAND: – KNAPP BEHAUPTET – Der Dax  dürfte sich am Dienstag zunächst schwer tun. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,10 Prozent höher auf 11691 Punkte. Die 200-Tage-Linie als Indikator für den längerfristigen Trend, die derzeit um die 11645 Punkte verläuft, könnte bei einem weiteren Rückschlag erneut einem Test unterzogen werden. An dieser Linie hatte der Dax sich in den vergangenen Tagen immer wieder gefangen. An den Überseebörsen in den USA, China und Japan gab es Verluste. Anleger testeten nun verstärkt die in den letzten Jahren so robusten Aktienmärkte und suchten immer mehr sichere Anlagehäfen auf wie Anleihen oder Gold, kommentierte Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK mit Verweis auf die derzeitigen politischen Risiken in Italien und Großbritannien, die Unruhen in Hongkong, die Krise in Argentinien sowie den internationalen Handelskonflikt.

USA: – SCHWACH – An der Wall Street mussten die Anleger am Montag einen neuen Rücksetzer verkraften. Angesichts einer sich zuspitzenden Protestwelle in Hongkong zogen es die Anleger vor, sichere Häfen aufzusuchen. Der Dow Jones Industrial weitete sein Minus bis zum Schluss auf 1,49 Prozent und 25.896,44 Punkte aus, weil sich Investoren wieder verstärkt Sorgen um die Weltwirtschaft machen.

ASIEN: – SCHWACH – Die Börsen Asiens haben am Dienstag nachgeben. Die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Baustellen werden aktuell immer mehr zum Spielverderber. Neben dem internationelen Handelskonflikt und dem Brexit, die Sorgen um die Weltwirtschaft nähren, trüben auch die fortgesetzen Unruhen in Hongkong die Stimmung. Zudem stimmt der herbe Kursverluste des argentinischen Perso Anleger mit Blick auf Schwellenländer vorsichtiger. In Japan fiel der Nikkei 225 um mehr als ein Prozent. An Chinas Festlandbörsen ging es für den CSI 300 um rund 1 Prozent abwärts und in Hongkong knickte der Hang Seng um fast 2 Prozent ein.

Knock-Outs zum Ölpreis WTI (Spot)

In beiden Richtungen mit festem Hebel Ölpreis WTI (Spot) handeln und überproportional partizipieren!

Kurserwartung
Ölpreis WTI (Spot)-Rohstoff wird steigen
Ölpreis WTI (Spot)-Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels

DAX 11 679,68 -0,12%

XDAX 11 634,36 -0,87%

EuroSTOXX 50 3326,55 -0,22%

Stoxx50 3057,63 -0,10%

DJIA 25 897,71 -1,48%

S&P 500 2883,09 -1,22%

NASDAQ 100 7561,68 -1,11%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 177,57 -0,01%

DEVISEN:

Euro/USD 1,1191 -0,21%

USD/Yen 105,43 0,12%

Euro/Yen 117,98 -0,09%

Der Kurs des Euro ist am Dienstag gesunken und hielt sich am Morgen unter 1,12 US-Dollar. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1190 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1194 Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt stehen derzeit politische Risiken im Vordergrund. In der Regierungskrise in Italien ist für den Tagesverlauf eine Abstimmung über einen Termin für das Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Giuseppe Conte angesetzt. Außerdem bleibt die Sorge über einen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU ein bestimmendes Thema. Das Pfund stand am Morgen im Handel mit dem Dollar nur knapp über dem tiefsten Stand seit Anfang 2017, der zum Wochenauftakt bei 1,2015 Dollar erreicht worden war.

Die chinesische Zentralbank hat den offiziellen Referenzzinssatz für den Yuan am Dienstag auf 7,0326 Yuan je Dollar festgesetzt, stärker als von den Analysten erwartet, aber schwächer als in der vorangegangenen Sitzung. Das war das vierte Mal infolge, dass die Zentralbank den Yuan schwächer, als die psychologisch als wichtige Marke angesehene Grenze von 7 Yuan je Dollar festgesetzt hat.

Im Tagesverlauf dürften aber auch Konjunkturdaten etwas stärker in den Fokus rücken. Vor allem am Nachmittag könnten neue Kennzahlen zur Preisentwicklung in den USA für Bewegung am Devisenmarkt sorgen.

ROHÖL:

Brent 58,47 -0,10 USD

WTI 54,86 -0,07 USD

Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,43 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um zwölf Cent auf 54,81 Dollar.

Seit Beginn des Monats ist der Preis für US-Öl um etwa fünf Prozent und der für Nordseeöl um etwa neun Prozent gefallen. Ursache ist der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China, der die Weltwirtschaft insgesamt belastet und damit die Nachfrage nach Rohöl bremst. Nach wie vor ist keine Lösung des Konflikts in Sicht.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte aber auch die Entwicklung der Ölreserven in den USA wieder stärker in den Fokus rücken. Am Abend werden vom Interessenverband American Petroleum Institute (API) Daten zur Entwicklung des Lagerbestände erwartet. Analysten gehen davon aus, dass die amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche gefallen sind. Ein Rückgang der Reserven dürfte die Ölpreise stützen.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 51,00 (46,80) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

CITIGROUP HEBT WACKER CHEMIE AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 77 EUR

CITIGROUP SENKT ZIEL FÜR HUGO BOSS AUF 57 (61) EUR – ‚NEUTRAL‘

RBC HEBT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 52 (50) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– WDH/BAADER BANK SENKT SYMRISE AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 85 (80) EUR

– WDH/GOLDMAN HEBT SYMRISE AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 96 EUR

– WDH/GOLDMAN SENKT EVONIK AUF ‚SELL‘ (NEUTRAL) – ZIEL 21 EUR

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR GLENCORE AUF 330 (340) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– CFRA SENKT ZIEL FÜR ADECCO AUF 62 (67) CHF – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR AIR LIQUIDE AUF 140 (134) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR GIVAUDAN AUF 2200 (2000) CHF – ‚SELL‘

– JPMORGAN NIMMT GLAXOSMITHKLINE MIT ‚NEUTRAL‘ WIEDER AUF – ZIEL 1700 PENCE

– WDH/DEUTSCHE BANK HEBT TAKEAWAY.COM AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 77 (48) EUR

– WDH/GOLDMAN HEBT LAFARGEHOLCIM AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 59 (52) CHF

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 CHE: Swiss Life Halbjahreszahlen (Call 11.00 h)

07:00 DEU: Fraport Verkehrszahlen 07/19

07:00 DEU: Deutsche Wohnen Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Ceconomy Q3-Zahlen (Call 10.30 h)

07:00 DEU: Cewe Stiftung Q2-Zahlen

07:00 DEU: Grammer Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Aareal Bank Halbjahreszahlen

07:00 LUX: Corestate Capital Q2-Zahlen

07:30 DEU: Scout24 Q2-Zahlen

07:30 DEU: HelloFresh Q2-Zahlen

07:30 DEU: Westwing Group Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Sixt SE Q2-Zahlen

07:30 DEU: New Work (Xing) Q2-Zahlen

07:45 DEU: Eckert & Ziegler Q2-Zahlen (endgültig)

08:00 DEU: Henkel Q2-Zahlen (Call 10.30 h)

08:00 DEU: Tui Q3-Zahlen (Call 9.15 h)

13:00 DEU: Lufthansa AG Verkehrszahlen 7/19

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

AST: Wienerberger Q2-Zahlen

DEU: Salzgitter Analysten Konferenz, London

DEU: Berentzen Gruppe Q2-Zahlen

DEU: Leifheit Halbjahreszahlen

DEU: Wüstenrot & Württembergische Q2-Zahlen

DEU: Indus Holding Q2-Zahlen (endgültig)

NLD: Steinhoff Investorentag

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Erzeugerpreise 07/19

08:00 JPN: Maschinenwerkzeugaufträge 07/19 (vorläufig)

08:00 DEU: Verbraucherpreise 07/19 (endgültig)

09:00 ESP: Verbraucherpreise 07/19 (endgültig)

10:30 GBR: Arbeitslosenzahlen 06/19

11:00 DEU: ZEW-Umfrage 08/19

14:30 USA: Verbraucherpreise 07/19

14:30 USA: Realeinkommen 07/19°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Verbraucherpreise, Juli

Monatsvergleich +0,5 +0,5*

Jahresvergleich +1,7 +1,7*

HVPI

Monatsvergleich +0,4 +0,4*

Jahresvergleich +1,1 +1,1*

09.00 Uhr

Spanien

Verbraucherpreise HVPI, Juli

Monatsvergleich -1,1 -1,1*

Jahresvergleich +0,7 +0,7*

(final)

11.00 Uhr

ZEW-Konjunkturerwartungen, Aug

Erwartungen -6,3 -1,1

Lagebewertung -28,0 -24,5

(in Pkt)

VEREINIGTES KÖNIGREICH

10.30 Uhr

Verbraucherpreise

Juli

Monatsvergleich -0,1 0,0

Jahresvergleich +1,9 +2,0

Kernrate +1,8 +1,8

Ilo-Arbeitslosenquot

3-Montasschnitt Juni 3,8 3,8

USA

14.30 Uhr

Verbraucherpreise, Juli

Monatsvergleich +0,3 +0,1

Jahresvergleich +1,7 +1,6

Kernindex GG VJ +2,1 +2,1°

(onvista/dpa-AFX)

Titelfoto: anathomy / Shutterstock.com

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