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Vorbörse: Dax vor freundlicherem Wochenstart – Chinesische Firmen bremsen laut EY-Studie Expansion in Europa

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Vorbörse: Dax vor freundlicherem Wochenstart – Chinesische Firmen bremsen laut EY-Studie Expansion in Europa

DEUTSCHLAND: – ERHOLT – Nach seiner schwachen Vorwoche zeichnet sich für den Dax  zum Auftakt am Montag eine vorsichtige Erholung ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,41 Prozent höher auf 11742 Punkte. „Die große Verkaufswelle ist erst einmal vorbei. Wir sehen nun eine Seitwärtsbewegung mit starken Schwankungen auf beiden Seiten“, schrieb Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners in einem Morgenkommentar. Am Freitag hatte der Dax nicht zuletzt wegen der politischen Krise in Italien deutlich tiefer geschlossen und auch auf Wochensicht kräftig eingebüßt.

USA: – SCHWÄCHER- Nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag haben die Anleger am US-Aktienmarkt am Freitag wieder vorsichtiger agiert. Der Dow Jones Industrial  verlor 0,34 Prozent auf 26287,44 Punkte und auf Wochensicht damit 0,7 Prozent.

ASIEN: – GEWINNE – Die Börsen Asiens haben zu Beginn der neuen Börsenwoche überwiegend Erholungsversuche gestartet. So stiegen die Kurse in Südkorea und an den chinesischen Festlandbörsen legte der CSI 300 um zuletzt 0,83 Prozent zu. Für den Hang Seng in Hongkong ging es hingegen moderate abwärts. Insgesamt bleiben die Anleger angesichts des Handelsstreits zwischen China und den USA und der daraus resultierenden Furcht vor einem Konjunktureinbruch vorsichtig. In Japan wurde wegen eines Feiertages nicht gehandelt.

DAX 11 693,80 -1,28%

XDAX 11 736,64 -0,87%

EuroSTOXX 50 3333,74 -1,23%

Stoxx50 3060,56 -0,74%

DJIA 26 287,44 -0,34%

S&P 500 2918,65 -0,66%

NASDAQ 100 7646,27 -1,02%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 177,13 +0,05%

DEVISEN:

Euro/USD 1,1209 +0,08%

USD/Yen 105,41 -0,29%

Euro/Yen 118,14 -0,22%

Der Euro hat sich am Montag nur wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1208 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1198 Dollar festgesetzt. Dagegen hat das britische Pfund die jüngste Talfahrt fortgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Wochenauftakt am Devisenmarkt. Im Handelsverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Gefragt bleiben sichere Anlagehäfen wie zum Beispiel der japanische Yen, der am Morgen zu allen wichtigen Währungen zulegen konnte. Nach wie vor ist der Handelskonflikt zwischen den USA und China ein beherrschendes Thema an den Finanzmärkten.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung EY bremsen Chinas Firmen ihre Expansion in Europa. Im ersten Halbjahr haben Unternehmen aus der Volksrepublik demnach nur noch 2,4 Milliarden Dollar für Firmenkäufe und -beteiligungen in Europa ausgegeben, ein Rückgang von mehr als 80 Prozent im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2018. Als eine Hauptursache sehen die China-Fachleute der Unternehmensberatung die Schwächephase der chinesischen Wirtschaft, die maßgeblich durch den Handelskonflikt mit den USA befördert wird.

Die chinesische Währung Renminbi Yuan ist über das Wochenende minimal weiter zum Dollar abgewertet. Für einen Dollar bekommt man nun 7,0628 Yuan, das ist ein Plus von 0,02 Prozent.

Weiter auf Talfahrt bleibt das britische Pfund. In der Nacht zum Montag ist der Kurs im Handel mit dem Dollar wegen der Sorge vor einem ungeregelten Brexit bis auf 1,2015 Dollar gefallen. Das ist der tiefste Stand seit Anfang 2017.ROHÖL:

Brent 58,41 -0,12 USD

WTI 54,34 -0,16 USD

Die Ölpreise sind am Montag leicht gefallen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,41 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 18 Cent auf 54,32 Dollar.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Ölpreise weiter durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet. Der anhaltende Handelskrieg senke die Prognosen für das weltweite Wirtschaftswachstum, sagte Analyst Alfonso Esparza vom amerikanischen Handelshaus Oanda. Außerdem reagiere der Ölmarkt sensibel auf die Rhetorik im Handelskonflikt. Zwar wolle Saudi-Arabien als führendes Förderland einen freien Fall der Ölpreise verhindern, sagte Esparza. Allerdings sah er kaum Möglichkeiten, wie dies umgesetzt werden könnte.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 74,80 (70,95) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SYMRISE AUF 87 (70) EUR – ‚HOLD‘

CITIGROUP HEBT ZIEL FÜR STRÖER AUF 77,50 (66,00) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT BEIERSDORF AUF ‚UNDERPERFORM‘ (HOLD) – ZIEL 96,50 (90) EUR

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 182 (193) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

– LAMPE HEBT BAYER AUF ‚KAUFEN‘ (HALTEN) – ZIEL 80 (59) EUR

– LAMPE SENKT HAPAG-LLOYD AUF ‚HALTEN‘ (KAUFEN) – ZIEL 47 (42) EUR

RBC SENKT ZIEL FÜR BEIERSDORF AUF 108 (114) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR IBM AUF 152 (147) USD – ‚NEUTRAL‘

– CFRA HEBT WPP AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 1000 PENCE

– GOLDMAN HEBT A.P. MOLLER-MAERSK AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 9000 DKK

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR LONDON STOCK EXCHANGE AUF 7700 (5850) P. – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR LONDON STOCK EXCHANGE AUF 7700 (5850) PENCE

– WDH/JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR BNP PARIBAS AUF 54,20 (53,70) EUR – ‚BUY‘

– WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR WPP AUF 1125 (1100) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: TLG Immobilien Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Talanx Halbjahreszahlen (Call 8.00 h)

07:30 DEU: Deutsche Pfandbriefbank Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Sixt Leasing Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Salzgitter Q2-Zahlen

11:00 DEU: Fintech Group Hauptversammlung, Frankfurt

11:00 DEU: Delticom Hauptversammlung, Hannover

17:45 DEU: Alstria Office Reit AG Halbjahreszahlen

HINWEIS

JPN: Feiertag, Börse geschlossen°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

— keine entscheidenden Daten erwartet —

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

— keine entscheidenden Daten erwartet —°

(onvista/dpa-AFX)

Titelfoto: anathomy / Shutterstock.com

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