Vorbörse: Dax wieder schwächer – Virus sorgt für Nervosität an asiatischen Märkten – ZEW-Daten am Vormittag

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Vorbörse: Dax wieder schwächer – Virus sorgt für Nervosität an asiatischen Märkten – ZEW-Daten am Vormittag

DEUTSCHLAND: – VERLUSTE – Schwache Vorgaben aus Übersee dürften den deutschen Aktienmarkt am Dienstag zunächst belasten. Der Broker IG taxierte den Dax  knapp zwei Stunden vor dem Xetra-Handelsstart auf 13.496 Punkte und damit 0,39 Prozent unter seinem Vortagesschluss. Schon an den Börsen Asiens waren die Kurse gesunken. Händler verwiesen auf eine gewisse Nervosität unter Investoren angesichts der sich ausbreitenden neuartigen Virus-Lungenkrankheit in China. Dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der Erkrankungen ihren Notfallausschuss einberufen habe, habe das Augenmerk der Investoren auf die Sache gezogen, erklärte Analyst Stephen Innes von Axicorp. Mit dem erwarteten Rücksetzer würde sich der Dax zunächst ein wenig weiter von seinem rund zwei Jahre alten Rekordhoch von 13.596 Punkten entfernen. Anders als etwa dem US-Leitindex Dow Jones Industrial, der seit Wochen von Hoch zu Hoch jagt, blieb dem Dax der Sprung über seine bisherige Bestmarke bislang versagt. Frische Impulse könnten am Vormittag die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) liefern.

USA: – TENDENZ – Der US-Aktienmarkt war am Montag wegen eines Feiertages geschlossen geblieben.

ASIEN: – VERLUSTE – Die Ausbreitung der neuartigen Virus-Lungenkrankheit in China hat die Anleger an den Börsen Asiens am Dienstag vorsichtig gestimmt. Dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der Erkrankungen ihren Notfallausschuss einberufen habe, habe das Augenmerk der Investoren auf die Causa gezogen, erklärte Analyst Stephen Innes von Axicorp. Zudem stimmten koreanische Exportdaten die Anleger vorsichtig, gerade da die Exporte nach China und in die USA deutlich gefallen seien. Der japanische Leitindex Nikkei schloss 0,9 Prozent tiefer mit 23 864,56 Punkten. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen sank zuletzt um 13,6 Prozent und der Hang Seng in Hongkong knickte um 2,5 Prozent ein.

Knock-Outs zum DAX

Kurserwartung
DAX-Index wird steigen
DAX-Index wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 13 548,94 0,17%

XDAX 13 576,57 0,33%

EuroSTOXX 50 3799,03 -0,24%

Stoxx50 3469,04 -0,24%

DJIA 29 348,10 0,17%

S&P 500 3329,62 0,39%

NASDAQ 100 9173,73 0,53%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 171,89 +0,14%

DEVISEN:

Euro/USD 1,1096 -0,02%

USD/Yen 109,98 -0,17%

Euro/Yen 122,04 -0,18%

Der Euro hat sich am Dienstag nur wenig bewegt und damit an den impulsarmen Wochenauftakt angeknüpft. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1095 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Seit dem vergangenen Freitag hielt sich der Euro in einer engen Handelsspanne. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1085 (Freitag: 1,1108) Dollar festgesetzt.

Im weiteren Tagesverlauf dürfte wieder mehr Bewegung in den Handel am Devisenmarkt kommen. Am Nachmittag werden die US-Finanzmärkte nach einer feiertagsbedingten Pause in die Handelswoche starten und den Anlegern etwas mehr Orientierung geben. Außerdem könnte am Vormittag mit dem Konjunkturindikator des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ein wichtiges Konjunkturbarometer für die deutsche Wirtschaft für Impulse sorgen.

Zu den Gewinnern am Devisenmarkt zählte der japanische Yen, der zu allen anderen wichtigen Währungen zulegen konnte. Am Morgen hatte die Notenbank des Landes ihre geldpolitischen Entscheidungen veröffentlicht und an der extrem lockeren Geldpolitik festgehalten. Japanische Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Allerdings hob die Zentralbank die Wachstumsaussichten leicht an, nachdem die Regierung kürzlich zur Stützung der Konjunktur ein milliardenschweres Konjunkturprogramm aufgelegt hatte.

ROHÖL:

Brent 64,74 -0,46 USD

WTI 58,27 -0,27 USD

Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem die Preise zu Beginn der Woche unter anderem wegen der Sorge vor Lieferausfällen aus dem Opec-Staat Libyen gestiegen waren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 64,58 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 36 Cent auf 58,18 Dollar.

Die Lage in dem ölreichen Bürgerkriegsland Libyen bleibt weiter im Fokus der Anleger am Ölmarkt. Am Sonntag hatte sich eine internationale Libyen-Konferenz in Berlin darauf geeinigt, internationale Anstrengungen zur Überwachung des bereits seit 2011 bestehenden UN-Waffenembargos zu verstärken. Gefordert wird eine umfassende Demobilisierung und Entwaffnung der Milizen im dem Bürgerkriegsland.

Außerdem wurde am Ölmarkt auf die jüngste Konjunkturprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) verwiesen. Der IWF hatte am Montag klargestellt, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr wieder stärker an Fahrt aufnehmen dürfte. Das Wachstum werde aber etwas schwächer ausfallen, als zuvor im vergangenen Herbst vom IWF prognostiziert wurde.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG SENKT UNIPER AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 29 (30) EUR

– JEFFERIES HEBT FMC AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 80 (69) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR BMW AUF 75 (70) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 51 (43) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN VORZÜGE AUF 175 (155) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR CONTINENTAL AG AUF 124 (133) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 34 (30) EUR – ‚NEUTRAL‘

– WDH/JPMORGAN NIMMT VONOVIA MIT ‚OVERWEIGHT‘ WIEDER AUF – ZIEL 56 EUR

– WDH/JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR AIRBUS AUF 157 (160) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR BAT AUF 4200 (4000) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

DEUTSCHE BANK SENKT ZIEL FÜR VODAFONE AUF 233 (240) PENCE – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT GLENCORE AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 280 (250) PENCE

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR ARCELORMITTAL AUF 19,00 (18,50) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– WDH/ODDO BHF STARTET KERING MIT ‚BUY‘ – ZIEL 654 EUR

– WDH/ODDO BHF STARTET LVMH MIT ‚BUY‘ – ZIEL 471 EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

03:00 CHE: Logitech, Q3-Zahlen

06:45 CHE: UBS, Jahreszahlen

07:00 CHE: Lonza Group, Jahreszahlen

07:30 DEU: Hugo Boss, vorläufige Jahreszahlen

08:00 SWE: Sandvik, Jahreszahlen

08:00 GBR: Easyjet, Q1-Zahlen

22:00 USA: Netflix, Q4-Zahlen

22:05 USA: Capital One Financial, Q4-Zahlen

22:10 USA: IBM, Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

FRA: Soltec, Q3 Umsatz

USA: Halliburton, Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

JPN: BoJ Zinsentscheid

10:00 SPA: Handelsbilanz 11/19

10:30 GBR: Arbeitslosenzahlen 12/19

11:00 DEU: ZEW-Konjunkturerwartungen 01/20

15:00 BEL: Verbrauchervertrauen 01/20

SONSTIGE TERMINE

09:30 DEU: Fortsetzung „Handelsblatt“-Energie-Gipfel 2020 unter dem Motto „Energiewirtschaft im Spannungsfeld zwischen Klimapolitik, Wettbewerb und Versorgungssicherheit“ mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (Rede 9.45 h), Berlin

09:30 DEU: Fortsetzung Prozess um Cum-Ex-Deals, Bonn

10:00 DEU: Jahres-Pk Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland, Hamburg

14:30 DEU: PK der Flugsicherheitsbehörde EASA und Helikopter-Verband EHA zur Hubschrauber- und Drohnen-Messe in Köln

15:00 BEL: Treffen der Euro-Finanzminister – Die Eurogruppe berät unter anderem die Wirtschaftspolitik für 2020 und die Bemühungen zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion.

CHE: Beginn der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (bis 24.1.20), Davos

+ 10.45 offizielle Eröffnung mit der Schweizer Präsidentin Simonetta Sommaruga und WEF-Gründer Klaus Schwab

+ 11.15 Rede US-Präsident Donald Trump

+ 14.15 Rede chinesischer Vizepremier Han Zheng

DEU: Fachmesse „Nortec“ für klein- und mittelständische Produktionsbetriebe, Hamburg°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

08.45 Uhr

Frankreich

INSEE-Geschäftsklima

Januar (Punkte) 105 106

VEREINIGTES KÖNIGREICH

10.30 Uhr

Arbeitslosenquote

Durchschnitt

September-November 3,4 3,5

USA

(Keine marktbewegenden Daten erwartet)

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: anathomy / Shutterstock.com

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Kurs zu CITIGROUP-INDIKATION DAX Index

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