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Vorbörse: Dow schwächelt – Dax versucht Abstand zur 11.000 auszubauen

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DEUTSCHLAND: – STARK ERWARTET – Der Dax dürfte sich am Dienstag etwas weiter von der umkämpften Marke von 11 000 Punkten absetzen: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor Handelsbeginn knapp ein halbes Prozent höher auf 11 067 Punkte.

Vorbörse: Dow schwächelt – Dax versucht Abstand zur 11.000 auszubauen

In der Vorwoche war der Dax angesichts wieder verstärkter Sorgen um den Handelsstreit zwischen den USA und China bis auf 10 863 Punkte abgetaucht, bevor er sich zum Wochenauftakt wieder etwas stabilisierte. Auch die 50-Tage-Linie – Gradmesser für den mittelfristigen Trend – konnte er damit sofort zurückerobern.

Asiens Börsen machen Hoffnung auf eine weitere Erholung. So legten Chinas Börsen, die sich tags zuvor sehr stark aus einwöchiger Feiertagspause zurückgemeldet hatten, weiter zu. Auch der Nikkei-225 ist wieder auf Erholungskurs Richtung 21.000 Punkte.

Während der Handelsstreit mit dem Besuch der hochrangigen US-Delegation in der zweiten Wochenhälfte wieder in den Fokus rückt, gibt es positive Signale zum US-Haushaltsstreit: Mehrere US-Medien berichteten unter Berufung auf die führenden Unterhändler über eine „grundsätzliche Einigung“ zwischen Demokraten und Republikanern im US-Kongress.

USA: – KAUM BEWEGT – Die US-Börsen haben sich am Montag nur wenig bewegt. Am Markt gab es einerseits verhaltene Hoffnungen auf eine baldige Einigung im Handelsstreit. Andererseits sorgte die Ungewissheit über einen weiteren möglichen Regierungsstillstand für Zurückhaltung.

ASIEN: – HÖHER – Asiens Aktienmärkte tendieren am Dienstag deutlich stärker. Japans Nikkei 225 schloss 2,6 Prozent höher bei 20.864,21 Punkten. Hongkongs Hang Seng notiert so gut wie unverändert bei 28.153,68 Zählern, und Chinas CSI 300 liegt 0,53 Prozent im Plus bei 3.323,93 Punkten.

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DEVISEN: – DOLLAR BLEIBT STARK – Der Euro hat am Dienstag weiter unter der Marke von 1,13 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1280 Dollar und damit nur etwas mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag noch auf 1,1309 Dollar festgesetzt.

Am Montag war der Euro mit 1,1267 Dollar auf den tiefsten Stand seit November gefallen. Marktteilnehmer nannten als Grund eine ausgeprägte Stärke des US-Dollar, eine Folge zahlreicher politischer und wirtschaftlicher Risiken in der Welt. Die amerikanische Währung gilt als Weltreservewährung, die von Anlegern in unsicheren Zeiten verstärkt nachgefragt wird.

Am Dienstag stehen kaum Konjunkturdaten an, die für Kursbewegung sorgen könnten. Im Mittelpunkt stehen am Devisenmarkt die Verhandlungen zwischen den USA und China im Handelsstreit und eine Ansprache von Großbritanniens Premierministerin Theresa May im Parlament. Sie will über Stand und Fortgang des Brexit unterrichten.

Euro/USD 1,1281 0,04%

USD/Yen 110,56 0,14%

Euro/Yen 124,72 0,18%°

ROHÖL: – LEICHTER ANSTIEG – Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gestiegen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 61,80 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 19 Cent auf 52,60 Dollar.

Leicht gestützt wurden die Rohölpreise durch die Hoffnung auf einen Pakt im Haushaltsstreit in den USA. Verhandlungsführer im Kongress berichteten von einer Grundsatzeinigung. Bis zuletzt war aber unklar, ob US-Präsident Donald Trump der Einigung zustimmt. Hauptstreitpunkt sind Mittel für die von Trump befürwortete Grenzmauer zu Mexiko.

Eine grundsätzliche Belastung am Rohölmarkt ist dagegen der Handelsstreit zwischen den USA und China. In dieser Woche wollen zwei hochrangige Delegationen in Peking über eine Annäherung verhandeln. Die Zeit drängt, weil Anfang März höhere US-Strafzölle auf chinesische Waren in Kraft treten sollen.

Brent 61,87 +0,36 USD

WTI 52,66 +0,25 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR SIEMENS HEALTHINEERS AUF 42 (43) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR RWE AUF 27 (24,30) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR WIRECARD AUF 170 (240) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR DIALOG SEMICONDUCTOR AUF 25 (24) EUR – ‚NEUTRAL‘

– DZ BANK SENKT FAIREN WERT FÜR WIRECARD AUF 150 (200) EUR – ‚KAUFEN‘

RBC SENKT GEA GROUP AUF ‚SECTOR PERFORM‘ (OUTPERFORM)

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR MICHELIN AUF 125 (120) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR L’OREAL AUF 186 (183) EUR – ‚SELL‘

– CS SENKT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 5800 (6000) PENCE – ‚UNDERPERFORM‘

– GOLDMAN HEBT RIO TINTO AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 5000 (4100) PENCE

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR CREDIT SUISSE AUF 18,40 (19,20) CHF – ‚BUY‘

SOCGEN HEBT ZIEL FÜR ZURICH AUF 300 (285) CHF – ‚HOLD‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 D: Thyssenkrupp Q1-Zahlen

07:00 D: Tui Q1-Zahlen und Hauptversammlung

07:30 F: Kering Jahreszahlen

07:30 D: Metro AG Q1-Zahlen (10.00 h Call)

07:30 D: Scout24 Jahreszahlen

12:55 USA: Under Armour Q4-Zahlen

19:00 A: Telekom Austria Group JahreszahlenTERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

J: Nissan Q3-Zahlen

NL: Randstad Jahreszahlen

USA: Activision Blizzard Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

07:00 J: Maschinenwerkzeugaufträge 01/19 (vorläufig)

12:00 P: Verbraucherpreise 01/19 (endgültig)

SONSTIGE TERMINE

B: Treffen der EU-Finanzminister

10:30 D: Wirtschaftspressekonferenz des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL), Frankfurt

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

— keine entscheidenden Daten erwartet —

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

— keine entscheidenden Daten erwartet —

Onvista/dpa-AFX

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Foto: Curioso/shutterstock.com

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