Vorbörse: Dow wieder unter 22.000 – Diesmal kommt die Panik im Dax wohl zur Wochenmitte

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Vorbörse: Dow wieder unter 22.000 – Diesmal kommt die Panik im Dax wohl zur Wochenmitte

DEUTSCHLAND: – VERLUSTE – Nach dem erfolglosen Test vom Vortag dürfte sich der Dax am Mittwoch zunächst weiter von der Marke von 10.000 Punkten entfernen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund 45 Min vor dem Beginn des Xetra-Handels gut 3,8 Prozent tiefer. Tags zuvor war der Dax im frühen Handel mit 10 096 Punkten fast wieder an das Hoch der Vorwoche herangelaufen. Dann fehlten jedoch Anschlusskäufe. „Die Börsen sind wieder im Talfahrt-Modus. Angesichts der immer negativeren Prognosen für die Wirtschaft werden auch die Börsenprognosen wieder negativer“, erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. „Die Erholung ist erst einmal vorbei.“

USA: – VERLUSTE – Die US-Börsen haben am Dienstag nach einer zuletzt rasanten Erholungsrally einen kleinen Teil ihrer Gewinne wieder abgegeben. Die Anleger agierten angesichts des sich in den Vereinigten Staaten ausbreitenden neuartigen Coronavirus vorsichtiger. Vor allem in der letzten Handelsstunde kam es verstärkt zu Aktienverkäufen. Die Aussicht auf ein womöglich viertes Hilfspaket, dieses Mal für die Infrastruktur, stützte nur bedingt; ebenso wie schwache, aber dennoch besser als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten von Unternehmen und Verbrauchern. Der Dow Jones Industrial schloss letztlich mit minus 1,84 Prozent auf 21.917,16 Punkte knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief.

ASIEN: – DURCHWACHSEN – Die Aktienmärkte Japans und Chinas haben zur Wochgenmitte keine gemeinsame Richtung gefunden. Während der Nikkei-Index in Japan zuletzt deutlich fiel und auch der Hang Seng in Hong Kong nachgabe, legte der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen zuletzt moderat zu.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 9935,84 +1,22%

XDAX 9817,74 -0,55%

EuroSTOXX 50 2786,90 +0,77%

Stoxx50 2730,31 +1,13%

DJIA 21917,16 -1,84%

S&P 500 2584,59 -1,60%

NASDAQ 100 7813,499 -0,96%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 172,85 +0,14%

DEVISEN: – KAUM BEWEGUBNG – Der Euro hat sich am Mittwoch nur wenig bewegt und über der Marke von 1,10 US-Dollar gehalten. Am Morgen stand der Kurs bei 1,1019 Dollar und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag etwas tiefer auf 1,0956 Dollar festgesetzt.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern halten sich die Anleger am Devisenmarkt vor der Veröffentlichung zahlreicher Konjunkturdaten im Verlauf des Tages vorerst zurück. Vor allem dürften sie neue US-Daten im Blick haben, die Hinweise darauf liefern, wie stark die amerikanische Wirtschaft von der Corona-Krise getroffen wird.

Am Nachmittag steht unter anderem die Veröffentlichung eines am Markt stark beachteten Indikators zur Stimmung in den amerikanischen Industriebetrieben auf dem Programm. Wegen der Virus-Krise wird mit einem massiven Stimmungseinbruch und damit neuen Hinweisen auf eine Rezession in den USA gerechnet.

Euro/USD 1,10199 -0,12%

USD/Yen 107,7375 +0,15%

Euro/Yen 118,7275 +0,00%

ROHÖL: – UNEINHEITLICHE ENTWICKLUNG – Die Ölpreise haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Der Nachfrageausfall im Zuge der Corona-Krise hielt die Preise jedoch in der Nähe von langjährigen Tiefständen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 25,80 US-Dollar und damit 55 Cent weniger als am Vortag. Beim Brent-Preis hat mit Beginn des neuen Monats ein Kontraktwechsel stattgefunden. Der mittlerweile ausgelaufene Preis für Nordsee-Öl zur Lieferung Mai lag deutlich tiefer als der aktuell gehandelte Juni-Kontrakt. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI mit Lieferung im Mai stieg zuletzt um 7 Cent auf 20,55 Dollar.

Am Vortag hatte US-Präsident Donald Trump Gespräche zwischen den in einen Preiskrieg verwickelten Ölfördernationen Saudi-Arabien und Russland in Aussicht gestellt. Er habe mit den Staatslenkern gesprochen und diese würden eine Lösung für den Ölpreisverfall finden. Sollte es zu einem Treffen kommen, wären es die ersten Gespräche zwischen den Streitparteien seit dem Scheitern der Opec+ Vereinbarung Anfang März. Trotz dieser Ankündigung waren bisher keine Anzeichen für eine Entspannung am Ölmarkt ersichtlich.

Aus Sicht von Marktbeobachtern war die Ankündigung von Gesprächen trotzdem ein Hoffnungsschimmer. Howie Lee, Analyst der Oversea-Chinese Banking Corporation, blieb jedoch zurückhaltend: „Es gibt zu viele Ungewissheiten um sagen zu können, wie stark sich das auf die Ölpreise auswirken würde. Wahrscheinlich braucht es jedoch ohnehin mehr als die Kürzung der Fördermengen um die Preise auf das Vorkrisen-Niveau zu heben.“

Der April könnte ein katastrophaler Monat für den Ölmarkt werden. Saudi-Arabien plant laut jüngsten Angaben eine Steigerung der Fördermenge von 9,7 Millionen Barrel pro Tag im Februar auf 12,3 Millionen im April. Gleichzeitig wird am Markt erwartet, dass die Nachfrage wegen der Corona-Pandemie um 15 Millionen Barrel auf tägliche 22 Millionen Barrel einbrechen könnte. In den USA deuteten Daten auf die größte wöchentliche Steigerung der Öl-Lagerbestände seit 2017 hin.

Brent (Juni-Kontrakt) 25,84 -0,51 USD

WTI 20,55 +0,07 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR CONTINENTAL AG AUF 55 (110) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR NEMETSCHEK AUF 39 (63) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR TAKKT AUF 11,00 (16,50) EUR – ‚BUY‘

COMMERZBANK SENKT ZIEL FÜR HHLA AUF 21 (29) EUR – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE HEBT LANXESS AUF ‚OUTPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 50 (52) EUR

CREDIT SUISSE HEBT SYMRISE AUF ‚OUTPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 88 (84) EUR

– CREDIT SUISSE HEBT WACKER CHEMIE AUF ‚OUTPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 52 (61) EUR

– CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR COVESTRO AUF 38 (44) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR EVONIK AUF 21,50 (25,00) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 10 (11,60) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR RTL AUF 37,50 (42) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SCOUT24 AUF 61,20 (71,60) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR STRÖER AUF 75,90 (85,50) EUR – ‚BUY‘

HSBC HEBT AAREAL BANK AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 21 (32) EUR

HSBC SENKT UNIPER AUF ‚REDUCE‘ (HOLD) – ZIEL 21 (28) EUR

– JEFFERIES STARTET SIXT-STÄMME MIT ‚BUY‘ – ZIEL 80 EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HAPAG-LLOYD AUF 38,48 (36,41) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HELLOFRESH AUF 35 (25) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR STRÖER AUF 73 (89) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

MORGAN STANLEY HEBT DT. BÖRSE AUF ‚EQUAL-WEIGHT‘ (UNDERWEIGHT) – ZIEL 131 EURO

MORGAN STANLEY SENKT NEMETSCHEK AUF ‚EQUAL-WEIGHT‘ (OVERWEIGHT)

– MORGAN STANLEY SENKT NEMETSCHEK-KURSZIEL AUF 45,50 (49) EUR

– JPMORGAN SENKT AT&T AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 35 (38) USD

– JPMORGAN HEBT AMERISOURCEBERGEN AUF ‚OVERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 106 (93) USD

– BARCLAYS HEBT MICHELIN AUF ‚OVERWEIGHT‘ (EQUAL WEIGHT) – ZIEL 90 (115) EUR

– BARCLAYS SENKT VALEO AUF ‚EQUAL WEIGHT‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 15 (38) EUR

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR L’OREAL AUF 220 (211) EUR – ‚HOLD‘

– BERNSTEIN SENKT SAFRAN AUF ‚MARKET-PERFORM‘ (OUTPERFORM) – ZIEL 83 (72) EUR

– CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR AIR LIQUIDE AUF 130 (140) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR AKZO NOBEL AUF 80 (94) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR PROSUS AUF 105 (103) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR JCDECAUX AUF 22 (27,30) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 30,40 (31,80) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR NOVARTIS AUF 95 (105) CHF – ‚BUY‘

– JPMORGAN SENKT GN STORE NORD AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 324 (428) DKK

SOCGEN SENKT ZIEL FÜR BBVA AUF 2,60 (4,10) EUR – ‚SELL‘

SOCGEN SENKT ZIEL FÜR SANTANDER AUF 3,10 (4,90) EUR – ‚BUY‘

UBS SENKT ZIEL FÜR VINCI AUF 89 (96) EUR – ‚BUY‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

10:00 DEU: WIBank, Bilanz-Pk als Telefonkonferenz

11:00 DEU: Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank), Jahreszahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Deutsche Börse, Handelsstatistik 03/20

DEU: Deutsche Börse, Indexänderungen SDax: Neu: Baywa / Raus: Adler Real Estate

DEU: Takkt, Analystencall zu den finalen Jahreszahlen

CHE: Zurich Insurance Group, Hauptversammlung

CHE: Geberit, Hauptversammlung

USA: Pkw-Absatz Q1/20

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: BoJ Tankan-Bericht Q1/20

03:45 CHN: Caixin PMI Verarbeitendes Gewerbe 03/20

08:00 DEU: Einzelhandelsumsatz 02/20

09:15 SPA: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20

09:45 ITA: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20

09:50 FRA: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20 (endgültig)

09:55 DEU: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20 (endgültig)

09:55 EUR: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20 (endgültig)

10:30 GBR: Markit-Einkaufsmanagerindex Industrie 03/20 (endgültig)

11:00 EUR: Arbeitslosenzahlen 02/20

14:15 USA: ADP Beschäftigungsänderung 03/20

15:45 USA: Markit Einkaufsmanagerindex 03/20

16:00 USA: ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe 03/20

16:00 USA: Bauausgaben 02/20

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

DEU: Digitales Kolloquium der Energieagentur dena zur Corona-Krise „Durch die Krise: mit einem ganzheitlichen Blick und den richtigen Zielen“

DEU: Weitere Entwicklung in der Coronavirus-Krise

+ 0930 Kabinett

+ 1000 Sitzung Landtag Brandenburg mit Entscheidung über Rettungsschirm

+ 1030 Online-Pk Kassenärztliche Bundesvereinigung

+ 1300 Bundespressekonferenz

+ 1400 Telefon-Schaltkonferenz Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Einzelhandelsumsatz Februar

Monatsvergleich +0,1 +1,0

Jahresvergleich -1,5 -0,9

09.15 Uhr

Spanien

Einkaufsmanagerindex Markit Industrie

März (Punkte) 44,0 50,4

09.45 Uhr

Italien

Einkaufsmanagerindex Markit Industrie

März (Punkte) 41,0 48,7

09.50 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex Markit Industrie

März (Punkte) 42,9 42,9*

09.55 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex Markit Industrie

März (Punkte) 45,5 45,7*

10.00 Uhr

Eurozone

Einkaufsmanagerindex Markit Industrie

März (Punkte) 44,6 44,8*

11.00 Uhr

Eurozone

Arbeitslosenquote Februar (Punkte) 7,4 7,4

Vereinigtes Königreich

10.30 Uhr

Großbritannien

Einkaufsmanagerindex Markit Industrie

März (Punkte) 47,0 48,0

USA

14.15 Uhr

ADP Beschäftigungsbericht, März -150 +183 (in Tsd)

15.45 Uhr

Markit-PMI Industrie, März 48,0 49,2* (Final, in Pkt)

16.00 Uhr

ISM-Einkaufsmanagerindex Industrie, März 44,8 50, 1 (in Pkt)

Bauausgaben, Feb +0,6 +1,8°

*Erstschätzung

(Jeweils in Prozent, soweit nicht anders angegeben)°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shuuterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 35,00 USD
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29.05.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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