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Vorbörse: Hängepartie im DAX geht weiter – Türkische Lira sucht vergeblich halt

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Vorbörse: Hängepartie im DAX geht weiter – Türkische Lira sucht vergeblich halt

Am letzten Handelstag der Woche ist die Luft raus aus dem deutschen Aktienhandel. Der Broker IG taxierte am Freitag den Leitindex Dax etwa zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,13 Prozent niedriger auf 12 659 Punkte. Damit dürfte der Leitindex den schächeren Vorgaben aus dem späten US-Handel und von den asiatisch-pazifischen Börsen folgen.

Im Verlauf dieser Woche steht für den Dax ein kleines Plus von 0,5 Prozent zu Buche. Die ganze Woche über pendelte der Index in einer engen Spanne um die Marke von 12 650 Punkten. Der Sprung über die den längerfristigen Trend abbildende 200-Tage-Linie bei aktuell 12 754 Zählern blieb dem Dax in dieser Woche versagt.

Auch eine Flut von Quartalszahlen konnte den Dax nicht stärker in die eine oder andere Richtung bewegen. Die Ungewissheit über den Fortgang des Handelskonflikts zwischen den Wirtschaftsmächten USA und China überschatte die Finanzmärkte, sagte Analyst David Madden vom Broker CMC Markets.

USA: An der Wall Street haben sich auch am Donnerstag die Kursbewegungen in Grenzen gehalten. Wie bereits in Europa standen neben den Handelsstreitigkeiten und den Sanktionen Washingtons gegen Russland noch einige Quartalsberichte im Blick.

ASIEN: In Asien verloren die wichtigsten Indizes inmitten neuer Sorgen um eine weitere Eskalation des Handelskriegs. Während der zuletzt stark gebeutelte chinesische CSI 300 zur Stunde nur minimal im Minus lag, ging es für Hongkongs Hang Seng um 0,47 Prozent bergab, und Japans Nikkei 225 verlor 0,7 Prozent.

DEVISEN: Der Euro hat am Freitag an die Kursverluste vom Vortag angeknüpft. Am Morgen fiel die Gemeinschaftswährung unter 1,15 US-Dollar. In kurzer Zeit verlor der Euro mehr als ein halbes Prozent an Wert und erreichte bei 1,1438 Dollar den tiefsten Stand seit Juli 2017. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag deutlich höher auf 1,1593 (Mittwoch: 1,1589) Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einer nervösen Stimmung am Markt. Sie erklärten die Kursverluste beim Euro mit dem rasanten Kursverfall der türkischen Lira, der mittlerweile auch die Gemeinschaftswährung belastet. Seit Donnerstag kam es zu heftigen Kursverlusten bei der türkischen Währung, die zum Euro und zum US-Dollar neue Rekordtiefststände erreichte.

In den vergangenen zwei Tagen summieren sich die Kursverluste der Lira im Handel mit dem Euro auf mittlerweile etwa acht Prozent. Am Morgen wurde ein Euro zeitweise für 6,63 Lira gehandelt, so viel wie noch nie.

Die Gründe für den Kursverfall der türkischen Währung sind vielfältig und reichen von einem starken Anstieg der Inflationsrate bis hin zum aktuellen politischen Streit der türkischen Führung mit den USA. Fachleute warnen vor der hohen privaten Verschuldung in US-Dollar, was eine steigende Schuldenlast bei abwertender Landeswährung nach sich zieht. Zudem ist die Türkei auf einen steten Zustrom ausländischen Kapitals angewiesen, um ihre Importe zu finanzieren.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE TELEKOM AUF 17 (16,70) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘ – BERENBERG SENKT ZIEL FÜR AURELIUS AG AUF 69 (77) EUR – ‚BUY‘ – BERENBERG SENKT ZIEL FÜR KION AUF 72 (74) EUR – ‚BUY‘ – CFRA HEBT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 240 (220) EUR – ‚BUY‘ – HSBC HEBT ZIEL FÜR FUCHS PETROLUB AUF 48 (46) EUR – ‚HOLD‘ – HSBC HEBT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 105 (103) EUR – ‚REDUCE‘ – HSBC HEBT ZIEL FÜR LANXESS AUF 95 (91) EUR – ‚BUY‘ – HSBC SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE TELEKOM AUF 17 (17,50) EUR – ‚BUY‘ – HSBC SENKT ZIEL FÜR DÜRR AUF 52 (53,50) EUR – ‚BUY‘ – HSBC SENKT ZIEL FÜR SAF-HOLLAND AUF 15 (18) EUR – ‚HOLD‘ – MORGAN STANLEY BESTÄTIGT DEUTSCHE-BANK-KURSZIEL VON 9 EUR – MORGAN STANLEY HEBT BMW AUF ‚EQUAL-WEIGHT‘ (UNDERWEIGHT) – ZIEL 90 EUR – MORGAN STANLEY HEBT OSRAM AUF ‚OVERWEIGHT‘ (EQUAL-WEIGHT) – ZIEL 47 (44) EURO – MORGAN STANLEY SENKT DEUTSCHE BANK AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (EQUAL-WEIGHT) – RBC SENKT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 9,50 (9,75) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘ – RBC SENKT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 52 (54) EUR – ‚OUTPERFORM‘ – WDH/BAADER BANK SENKT ZIEL FÜR DIALOG SEMICONDUCTOR AUF 21 (22) EUR – ‚HOLD‘ – WDH/CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 247 (243) EUR – ‚OUTPERFORM‘ – WDH/GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 240 (225) EUR – ‚BUY‘ – WDH/JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 205 (215) EUR – ‚BUY‘ – WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 205 (200) EUR – ‚NEUTRAL‘ – BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ASTRAZENECA AUF 6600 (6500) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘ – BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR TELEFONICA SA AUF 5,95 (6,40) EUR – ‚UNDERPERFORM‘ – CFRA HEBT ZURICH AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 352 (340) CHF – HSBC SENKT ZIEL FÜR RYANAIR AUF 12,25 (13,50) EUR – ‚REDUCE‘ – JEFFERIES HEBT TELEFONICA SA AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 9,40 (8,40) EUR – RBC HEBT ZIEL FÜR AIR FRANCE-KLM AUF 11 (8) EUR – ‚OUTPERFORM‘ – RBC HEBT ZIEL FÜR BBVA AUF 7,30 (7,20) EUR – ‚OUTPERFORM‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:30 A: Österreichische Post Halbjahreszahlen
07:00 D: Innogy Q2-Zahlen
07:00 D: LEG Immobilien Q2-Zahlen
07:00 D: TLG Immobilien Q2-Zahlen
07:00 D: Hella Jahreszahlen (endgültig)
07:00 D: Bauer Halbjahreszahlen
07:00 D: Carl Zeiss Meditec Q3-Zahlen (endgültig)
07:30 D: Bechtle Halbjahreszahlen
07:30 D: Hapag-Lloyd Halbjahreszahlen
10:00 D: Porsche Automobil Holding Halbjahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 J: Erzeugerpreise 07/18
01:50 J: BIP Q2/18 (vorläufig)
08:00 D: Bauhauptgewerbe 05/18
08:45 F: Industrieproduktion 06/18
10:00 I: Handelsbilanz 06/18
12:00 P: Verbraucherpreise 07/18 (endgültig)
14:30 USA: Verbraucherpreise 07/18
14:30 USA: Realeinkommen 07/18

onvista / dpaAFX

Foto: Pavel Ignatov

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