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Vorbörse: Handelsstreit beschert Wall Street neue Rekorde – Dax hat heute keine Lust auf höhere Kurse

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Vorbörse: Handelsstreit beschert Wall Street neue Rekorde – Dax hat heute keine Lust auf höhere Kurse

DEUTSCHLAND: – ETWAS LEICHTER ERWARTET – Nach dem zuletzt starken Lauf auf ein Hoch seit Anfang 2018 dürfte es der Dax am Freitag langsamer angehen lassen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt mit 0,37 Prozent im Minus bei 13.241 Punkten. Zuletzt war er weiter beflügelt worden von einer sich abzeichnenden Einigung der USA und China auf eine schrittweise Reduzierung der Strafzölle. Seit dem Zwischentief von Anfang Oktober hat der Dax dank der Hoffnungen auf einen Etappenerfolg im Handelsstreit mittlerweile schon einen fast 12 Prozent gewonnen, in dieser Woche sind bislang nochmals 2,5 Prozent dazu gekommen.

USA: – KURSGEWINNE – Die Aussicht auf eine Reduzierung der im Handelskrieg von den USA und China erhobenen Strafzölle hat am Donnerstag die US-Börsen auf Höchststände getrieben. Allerdings ging den Kursen im späten Handel ein wenig die Luft aus. Zwar schloss der Dow Jones Industrial mit einem Aufschlag von 0,66 Prozent auf 27 674,80 Punkte. Bei den Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 fielen die Gewinne jedoch geringer aus. Etwa zweieinhalb Stunden nach der Startglocke hatten alle drei Börsenbarometer Höchststände erreicht.

ASIEN: – WENIG BEWEGUNG – Die Aktienmärkte in Asien haben zum Wochenausklang kaum noch zugelegt. Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China hatten die Aktienmärkte in den vergangenen Tagen bereits deutlich in die Höhe getrieben. Am Freitag trat der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen auf der Stelle, während der Hang Seng in Hongkong um 0,58 Prozent fiel. In Japan schloss der Nikkei 225 am Freitag hingegen mit Kursgewinnen von 0,3 Prozent. Für die laufende Woche bedeutet dies Gewinne von rund 2,4 Prozent.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

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Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 13.289,46 0,83%

XDAX 13.270,28 0,74%

EuroSTOXX 50 3.706,68 0,49%

Stoxx50 3.339,76 0,14%

DJIA 27.674,80 0,66%

S&P 500 3.085,18 0,27%

NASDAQ 100 8.219,65 0,29%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 169,59 0,02%

DEVISEN: – ERHOLUNG – Der Euro hat sich am Freitagmorgen etwas von seinen Vortagsverlusten erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1050 US-Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Am Donnerstag war der Euro auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1077 Dollar festgesetzt.

Am Ende einer Woche mit zahlreichen Konjunkturdaten sind am Freitag etwas weniger Impulse zu erwarten. In der Eurozone dürften jedoch Zahlen vom deutschen Außenhandel beachtet werden, da sie einen Hinweis auf die Stärke der globalen Nachfrage und damit auch auf den Zustand der Weltwirtschaft geben. In den USA veröffentlicht die Universität Michigan die Ergebnisse ihres monatlichen Stimmungstests unter Verbrauchern.

Euro/USD 1,1052 0,06%

USD/Yen 109,26 -0,01%

Euro/Yen 120,76 0,05%

ROHÖL: – LEICHTER RÜCKGANG – Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gefallen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 62,09 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 28 Cent auf 56,87 Dollar.

In der laufenden Woche gab es sowohl Impulse für steigende als auch für fallende Erdölpreise. Für Preisauftrieb sorgten positiv aufgenommene Nachrichten zum Handelsstreit zwischen den USA und China. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt haben sich auf einen schrittweisen Abbau von Strafzöllen geeinigt, falls ein erstes Handelsabkommen zustande kommen sollte. Über dieses „Phase-Eins“-Abkommen wird weiter verhandelt.

Preisdruck lösten hingegen steigende amerikanische Ölvorräte aus, zumal sie das Ölkartell Opec unter Zugzwang setzen. Aufgrund der hohen US-Produktion und einer konjunkturbedingt schwächelnden Rohölnachfrage sehen Fachleute die Erfordernis für Produktionskürzungen. Allerdings scheint es hierzu keine einheitliche Linie zu geben. Bremsend tritt vor allem Russland auf, das mit den Opec-Staaten im Verbund Opec+ zusammenarbeitet.

Brent 62,15 -0,14 USD

WTI 56,93 -0,22 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR LUFTHANSA AUF 12,70 (17,30) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 13,50 (14) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR DIC ASSET AUF 14 (12) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR LUFTHANSA AUF 17 (15,50) EUR – ‚HOLD‘

DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR LUFTHANSA AUF 16,60 (15,50) EUR – ‚HOLD‘

DEUTSCHE BANK SENKT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 14,50 (15) EUR – ‚HOLD‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR DELIVERY HERO AUF 70 (50) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR WIRECARD AUF 175 (230) EUR – ‚BUY‘

HSBC HEBT LUFTHANSA AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 20 (14,50) EUR

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR BEIERSDORF AUF 94 (96,5) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 127 (116) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT SCOUT24 AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 56 (58) EUR

BAADER BANK SENKT BRENNTAG AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 50 EUR

COMMERZBANK HEBT DEUTSCHE POST AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 38 (29) EUR

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 165 (135) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR SIEMENS GAMESA AUF 10,50 (12) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– JEFFERIES SENKT TIFFANY & CO AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 110 USD

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR AMADEUS IT AUF 64 (60) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR BBVA AUF 5,50 (5,40) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR SANTANDER AUF 4,60 (4,90) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– DEUTSCHE BANK HEBT VESTAS AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 700 DKK

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ARCELORMITTAL AUF 17,20 (16,70) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR JCDECAUX AUF 32,10 (34) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR ASTON MARTIN AUF 475 (600) PENCE – ‚HOLD‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR ROLLS-ROYCE AUF 475 (500) PENCE – ‚UNDERWEIGHT‘

RBC SENKT RENAULT AUF ‚OUTPERFORM‘ (TOP PICK) – ZIEL 61 (70) EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR ARCELORMITTAL AUF 18,50 (18) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR VESTAS AUF 460 (445) DKK – ‚UNDERWEIGHT‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 CHE: Richemont, Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Allianz, Q3-Zahlen (Call 8.30 h)

07:00 DEU: Rhön-Klinikum, Q3-Zahlen

07:00 FRA: Credit Agricole, Q3-Zahlen

07:00 ITA: Telecom Italia, Q3-Zahlen

08:00 JPN: Honda, Q2-Zahlen

09:00 DEU: Enbw, 9Monatszahlen (Call 10.00 h)

TERMINE KONJUNKTUR

CHN: Handelsbilanz 10/19

01:10 USA: Atlanta Fed-Präsident Botic hält eine Rede

01:50 JPN: BoJ Zahlungsbilanz Q3/19 (vorab)

06:00 JPN: Frühindikatoren 09/19 (vorab)

07:45 CHE: Seco Arbeitsmarktdaten 10/19

08:00 DEU: Handels- und Leistungsbilanz 09/19

08:00 DEU: Bauhauptgewerbe 08/19

08:45 FRA: Handelsbilanz 09/19

08:45 FRA: Industrieproduktion 09/19

16:00 USA: Lagerbestände Großhandel 09/19 (endgültig)

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 11/19 (vorab)

17:45 USA: San Franciso Fed-Präsidentin Daly hält eine Rede

EUR: Moody’s Ratingergebnis Großbritannien, Island

EUR: Fitch Ratingergebnis Rumänien

SONSTIGE TERMINE

ab 09:00 BEL: Treffen der EU-Finanzminister

09:30 DEU: Eröffnung der neuen Batteriesystem-Fertigung des Volkswagen-Konzerns, Braunschweig

12:30 DEU: Bundesagentur für Arbeit, Pressegespräch zu den Eckpunkten des Haushalts 2020, Nürnberg

SAMSTAG, DEN 9. NOVEMBER 2019

TERMINE KONJUNKTUR

02:30 CHN: Verbraucherpreise 10/19

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Außenhandel September

Handelsbilanz (Mrd Euro) 19,5 16,4

Leistungsbilanz (Mrd Euro) 19,1 16,9

Exporte

Monatsvergleich +0,3 -1,5

Importe

Monatsvergleich 0,0 +0,6

08.45 Uhr

Frankreich

Industrieproduktion September

Monatsvergleich +0,4 -0,9

Jahresvergleich +0,3 -1,4

VEREINIGTES KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

16.00 Uhr

Konsumlaune

Uni Michigan, November 95,5 95,5 (in Pkt.)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 62,13 USD
  • -0,67%
12.11.2019, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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