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Vorbörse: Infineon überzeugt – Dax startet mit Schwung

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Vorbörse: Infineon überzeugt – Dax startet mit Schwung

Mit leichten Kursgewinnen dürfte der Dax in die neue Woche gehen. Etwas Rückenwind für die zahlreichen Exportwerte im Leitindex kommt vom erneut schwachen Euro, der am Montagmorgen einmal mehr die Marke von 1,13 US-Dollar getestet hat. Sollte er darunter fallen, wäre das der niedrigste Stand seit dem Sommer des vergangenen Jahres. Ein schwacher Euro begünstigt die Hersteller von Exportprodukten.

Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex knapp zwei Stunden vor Handelsbeginn auf 11 587 Punkte und damit 0,5 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag. Im Fokus stehen nach wie vor die Quartalsberichte der Unternehmen, am Montag legt unter anderem der Chip-Hersteller und Dax-Titel Infineon Ergebnisse vor. Der Halbleiterhersteller stellte für 2018/19 (per Ende September) ein Umsatzplus von neun bis 13 Prozent in Aussicht.

In Asien zeigten sich die Kurse stabil, ohne jedoch kräftiger zulegen zu können. An der Wall Street hatte sich der Dow Jones Industrial am Freitag nach dem Handelsschluss am deutschen Markt kaum noch bewegt. Dort ist am Montag der Anleihemarkt geschlossen. Weil an solchen Tagen erfahrungsgemäß auch das Geschäft am US-Aktienmarkt oft ruhig verläuft, könnte auch der deutsche Aktienhandel am Nachmittag immer mehr zur Ruhe kommen.

USA: – KURSVERLUSTE – Die US-Aktienmärkte haben eine gewinnträchtige Woche mit schwacher Tendenz abgeschlossen. Händler begründeten die Talfahrt am Freitag mit schwachen Quartalszahlen einiger Technologieunternehmen. Zudem seien viele Anleger besorgt, dass der anhaltende Ölpreisrückgang ein Signal für ein nachlassendes US-Wirtschaftswachstum sein könnte, hieß es. Frische US-Konjunkturdaten hatten kaum Einfluss auf die Kurse. So hat sich die Stimmung der Verbraucher im November weniger stark als befürchtet eingetrübt.

ASIEN: – LEICHTE KURSGEWINNE – Die Aktienmärkte in Asien haben am Montag leichte Kursgewinne verzeichnet. In Tokio ging es für den Nikkei-225-Index um 0,1 Prozent nach oben. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den Börsen des chinesischen Festlands legte zuletzt um 0,64 Prozent zu.

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DEVISEN: – PFUND FÄLLT – Der Euro hat am Montag weiter nachgegeben und ist in Richtung 1,13 US-Dollar gefallen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1310 Dollar und damit etwas weniger als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch auf 1,1346 Dollar festgesetzt.

Der Euro wird seit einigen Tagen durch den stärker werdenden US-Dollar belastet. Die amerikanische Währung profitiert von Erwartungen weiter steigender Leitzinsen in den USA. Die US-Notenbank Fed hatte vergangene Woche einen solchen Kurs signalisiert.

Unter erhöhtem Druck stand zu Wochenbeginn das britische Pfund. Einmal mehr sorgten Nachrichten zum Brexit für Belastung. Die britische Zeitung „Sunday Times“ hatte berichtet, weitere Regierungsmitglieder zögen einen Rücktritt in Erwägung. Sie seien unzufrieden mit dem Brexit-Kurs von Premierministerin Theresa May.

Euro/USD 1,1310 -0,25%

USD/Yen 114,04 0,22%

Euro/Yen 128,97 -0,03%°

ROHÖL: Die wichtigsten Ölförderländer denken nach dem Ölpreisrutsch der vergangenen Wochen über Förderkürzungen nach. Die Opec und andere Ölstaaten würden bei ihrem Dezember-Treffen über eine Reaktion auf das Überangebot entscheiden, sagte der Ölminister des Oman Mohammed Al-Rumhy am Sonntag in Abu Dhabi. Am Rande des Treffen des Erdölkomitees des Opec-Plus-Verbunds in Abu Dhabi hieß es von Delegierten, dass eine Senkung der täglichen Fördermenge um 1 Million Barrel „eine gute Zahl wäre“.

Zuvor hatte bereits Saudi-Arabien eine Drosselung seiner Erdölförderung angekündigt. So sagte der Energieminister Chaled al-Falih dem saudinahen Nachrichtenkanal Al-Arabija zufolge, der weltweit größte Öl-Exporteur wolle im Dezember pro Tag 500 000 Barrel weniger produzieren.

Die Ölpreise waren bis Anfang Oktober stark gestiegen, fielen seither aber wieder um mehr als 20 Prozent. Letztendlich ist das Ölembargo der USA gegen den Iran nicht so streng wie anfangs am Markt befürchtet. Damit fließt weiter mehr Öl auf den Weltmarkt als Investoren vor Monaten noch kalkuliert hatten.

Brent 71,30 +1,12 USD

WTI 60,79 +0,60 USD°

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR OSRAM AUF 38 (40) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR RHEINMETALL AUF 98 (130) EUR – ‚BUY‘

– CFRA SENKT ZIEL FÜR RHÖN-KLINIKUM AUF 22 (25) EUR – ‚SELL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR AURUBIS AUF 55 (60) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR EON AUF 9,50 (10,20) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR THYSSENKRUPP AUF 24 (32) EUR – ‚BUY‘

– MAINFIRST HEBT FRAPORT AUF ‚NEUTRAL‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 72 (75) EUR

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR BAT AUF 4000 (5000) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR UNICREDIT AUF 17 (18) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR BEFESA AUF 40 (38) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR RIO TINTO AUF 4200 (4000) PENCE – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR UNICREDIT AUF 17 (16) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEMEN

07:00 D: Lanxess Q3-Zahlen (Call 10.00 h)07:30 D: Infineon Q4-Zahlen (Jahres-Pk 11.00 h)07:30 NL: Euronext Q3-Zahlen07:30 D: QSC Q3-Zahlen07:30 D: Deutsche Pfandbriefbank Q3-Zahlen (Call 9.00 h)07:30 D: Talanx Q3-Zahlen (Call 8.00 h)10:00 D: Cancom 9Monatszahlen (endgültig)

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABED: LBBW Q3-ZahlenD: EnBW Q3-Zahlen (Call 10.00 h)

TERMINE KONJUNKTUR

D: ifo Wirtschaftsklima Welt00:50 J: Erzeugerpreise 10/1807:00 J: Maschinenwerkzeugaufträge 10/18 (vorläufig)10:00 I: Industrieproduktion 09/18

Onvista/dap-AFX

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Foto: Pavel Ignatov

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