Vorbörse: Inflationsangst kehrt zurück – Dax unter Druck, Wall Street und Asien-Märkte mit Verlusten

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Vorbörse: Inflationsangst kehrt zurück – Dax unter Druck, Wall Street und Asien-Märkte mit Verlusten

DEUTSCHLAND: – KURSVERLUSTE ERWARTET – Steigende Rohstoffpreise und damit einhergehend die Furcht vor Inflation belasten am Dienstag den Dax deutlich. Auch weltweit gingen die Aktienmärkte deshalb auf Talfahrt, US-Technologiewerte an der Nasdaq kamen besonders unter die Räder ebenso wie Aktien in Japan. Den deutschen Leitindex taxierte der Broker IG knapp zwei Stunden vor dem Xetra-Start 1,29 Prozent tiefer auf 15 202 Punkte, womit sich der Dax von seinem Rekordhoch bei etwas über 15 500 Punkten weiter entfernt.

USA: – KURSVERLUSTE – Im Sog massiver Verluste von Technologiewerten haben die US-Aktienmärkte am Montag an Boden verloren. Steigende Rohstoffpreise hätten Sorgen geschürt, dass die Inflation das Wachstum in der größten Volkswirtschaft der Welt zum Erliegen bringen und die jüngste Rekordrally an den Börsen zunichte machen könnte, hieß es aus dem Handel. Der Dow Jones Industrial kletterte im frühen Handel erstmals über die vielbeachtete Marke von 35 000 Punkten und erreichte den vierten Handelstag in Folge ein Rekordhoch, bröckelte jedoch bald darauf wieder ab. Im späten Handelsverlauf beschleunigte sich die Talfahrt und ließ den US-Leitindex 0,10 Prozent im Minus schließen bei 34 742,82 Punkten.

ASIEN: – DEUTLICHE KURSVERLUSTE – In Asien haben die Aktienmärkte am Dienstag deutlich schwächer tendiert. Inflationsängste belasteten auch dort insbesondere Technologieaktien. In Tokio sackte der Leitindex Nikkei 225  zuletzt um mehr als drei Prozent ab. Der CSI-300-Index  mit den 300 größten Unternehmen an Chinas Festlandsbörsen büßte 0,05 Prozent ein. In Hongkong gab der Hang-Seng-Index zuletzt um mehr als zwei Prozent nach.

Knock-Outs zum DAX

Kurserwartung
Index wird steigen
Index wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
510152030
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DAX 15400,41 0%

XDAX 15312,70 -0,64%

EuroSTOXX 50 4023,35 -0,27%

Stoxx50 3448,07 0,12%

DJIA 34742,82 -0,10%

S&P 500 4188,43 -1,04%

NASDAQ 100 13359,08 -2,63%\

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

^

Bund-Future 170,15 0%\

DEVISEN:

^

Euro/USD 1,2142 0,11%

USD/Yen 108,8270 0,02%

Euro/Yen 132,1425 0,12%\

Der Euro hat am Dienstag im frühen Handel stabil über der Marke von 1,21 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2145 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,2169 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag blicken die Teilnehmer am Devisenmarkt auf neue Konjunkturdaten aus Deutschland. Das Mannheimer ZEW-Institut veröffentlicht die Resultate seiner monatlichen Umfrage unter Finanzfachleuten. Es wird erwartet, dass sich deren Konjunkturerwartungen leicht aufhellen. Daneben äußern sich zahlreiche Zentralbanker insbesondere aus den Reihen der US-Notenbank Fed.

ROHÖL:

^

Brent 67,76 -0,56 USD

WTI 64,40 -0,52 USD

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 67,72 US-Dollar. Das waren 60 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 55 Cent auf 64,37 Dollar.

Die nach einem Cyberangriff ausgefallene US-Ölpipeline soll nach Angaben des Betreibers bis Ende der Woche wieder weitgehend laufen. Der Ausfall der Pipeline, über den ein großer Teil der Ölversorgung der amerikanischen Ostküste läuft, hat am Erdölmarkt bisher nur zeitweise für steigende Preise gesorgt. Ein längerer Ausfall dürfte jedoch zu Engpässen in der Benzin- und Dieselversorgung führen. Nach Medienberichten klagen Tankstellen bereits über Knappheiten.

„Eine längere Unterbrechung der Pipeline hätte weitreichende Auswirkungen auf den Ölmarkt – nicht nur in den USA, auch in Europa“, prognostizieren die Rohstoffexperten der Commerzbank. So würden die USA die fehlenden Mengen Benzin auch in Europa nachfragen. „In der Folge könnten also auch hier die Benzinpreise steigen.“

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR EVONIK AUF 33 (30) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT COMPUGROUP AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 85 EUR

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR FLATEXDEGIRO AUF 132 (120) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR MORPHOSYS AUF 75 (88) EUR – ‚NEUTRAL‘

UBS HEBT ZIEL FÜR TRATON AUF 29 (28) EUR – ‚BUY‘

– WDH/BAADER BANK HEBT ZIEL FÜR ALLGEIER AUF 27 (20) EUR – ‚ADD‘

– WDH/DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR AURUBIS AUF 69 (67) EUR – ‚HOLD‘

– WDH/RBC SENKT ZIEL FÜR VONOVIA AUF 53 (56) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ABB AUF 39 (37,50) CHF – ‚BUY‘

– GOLDMAN STARTET DELIVEROO MIT ‚BUY‘ – ZIEL 420 PENCE

– HSBC HEBT AMADEUS IT AUF ‚HOLD‘ (REDUCE) – ZIEL 55 (50) EUR

– JEFFERIES STARTET DELIVEROO MIT ‚BUY‘ – ZIEL 390 PENCE

– JPMORGAN STARTET DELIVEROO MIT ‚NEUTRAL‘ – ZIEL 285 PENCE

– RBC HEBT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 76 (67) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– WDH/DZ BANK HEBT FAIREN WERT FÜR SAINT-GOBAIN AUF 64 (51) EUR – ‚KAUFEN‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 CHE: Swiss Life, Q1-Zahlen

07:00 DEU: K+S, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Ceconomy, Q2-Zahlen (Call 9.00 h)

07:00 DEU: Fraport, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Nordex, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Eon, Q1-Zahlen (Call 9.00 h)

07:00 DEU: Bilfinger, Q1-Zahlen (Call 10.00 h)

07:00 DEU: Evotec, Q1-Zahlen (Call 14.00 h)

07:00 DEU: Aareal Bank, Q1-Zahlen (Call 9.30 h)

07:00 DEU: Thyssenkrupp, Q2-Zahlen (Call 8.30 h)

07:00 DEU: LEG Immobilien, Q1-Zahlen

07:00 DEU: 1&1 Drillisch, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Brenntag, Q1-Zahlen (Call 10.00 h)

07:00 DEU: Medios, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Ströer, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Biotest, Q1-Zahlen und Hauptversammlung (10.0 h)

07:30 DEU: Jenoptik, Q1-Zahlen (Call 9.30 h)

07:30 DEU: Gea Group, Q1-Zahlen

07:30 DEU: Dürr AG, Q1-Zahlen (Call 15.00 h)

07:30 DEU: Bechtle, Q1-Zahlen

07:30 DEU: Medigene, Q1-Zahlen

07:30 DEU: United Internet, Q1-Zahlen

07:30 DEU: Va-Q-Tec, Q1-Zahlen

07:30 DEU: Stemmer Imaging, Q1-Zahlen (detailliert)

07:30 FRA: Alstom, Jahreszahlen

07:55 DEU: Home24, Q1-Zahlen (Call 8.30 h)

08:00 DEU: Singulus, Q1-Zahlen

08:00 DEU: OHB, Q1-Zahlen

08:00 DEU: PNE, Q1-Zahlen

09:00 DEU: Fortsetzung Prozess gegen zwei ehemalige Verantwortliche des insolventen Goldhändlers PIM, Darmstadt

09:15 DEU: Fortsetzung Prozess gegen Ex-Audi-Chef Stadler und drei Ingenieure

10:00 DEU: Jungheinrich, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Rheinmetall, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Berentzen, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: BayWa, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: SHW, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Takkt, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Hugo Boss, Hauptversammlung (online)

10:00 CHE: Swatch, Hauptversammlung (online)

11:00 DEU: Koenig & Bauer AG, Hauptversammlung (online)

11:00 DEU: Kion, Hauptversammlung (online)

11:00 DEU: TAG Immobilien, Hauptversammlung (online)

12:00 DEU: RIB Software, Hauptversammlung (online)

14:00 DEU: Mensch und Maschine, Hauptversammlung (online)

14:00 DEU: Hochtief, Q1-Zahlen

17:30 DEU: Patrizia Immobilien, Q1-Zahlen

18:15 DEU: Deutsche Euroshop, Q1-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Apontis Pharma, voraussichtlich Erstnotiz

DEU: Leifheit, Q1-Zahlen (detailliert)

ITA: Mediobanca, Q3-Zahlen

ITA: Banca Generali, Q1-Zahlen

JPN: Nissan, Jahreszahlen

USA: Electronic Arts, Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

03:30 CHN: Verbraucherpreise 04/21

03:30 CHN: Erzeugerpreie 04/21

06:30 NLD: Verbraucherpreise 04/21

09:00 CZE: Verbraucherpreise 04/21

09:00 HUN: Verbraucherpreise 04/21

10:00 ITA: Industrieproduktion 03/21

11:00 DEU: ZEW-Konjunkturerwartungen 05/21

22:30 USA: API-Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

09:00 DEU: Online-Fortsetzung und Abschluss 12. Nationale Maritime Konferenz 2021 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel

09:30 DEU: Bundesverfassungsgericht zur Frage, ob Teile des Einkommensteuergesetzes gegen verfassungsrechtliche Grundsätze verstoßen

10:00 DEU: Internetstudie des Telekommunikationsverbandes VATM

DEU: Online: EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn bei Diskussion über COVID-19 und die Wirtschaft. Videokonferenz im Rahmen einer Veranstaltung der Süddeutschen Zeitung unter anderem mit Clemens Fuest, Leiter des Münchner IFO-Instituts, über das Thema „Das Virus und die Wirtschaft: Wie reagiert die EU im zweiten Jahr der Pandemie?“

GBR: Queen’s Speech: Elisabeth II. eröffnet das britische Parlament

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

10.00 Uhr

Italien

Industrieproduktion

März

Monatsvergleich +0,4 +0,2

Jahresvergleich +37,1 -0,6

11.00 Uhr

Deutschland

ZEW-Umfrage

Mai (Punkte)

Erwartungen 72,0 70,7

Aktuelle Lage -41,6 -48,8

GROSSBRITANNIEN

— Keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

— Keine marktbewegenden Daten erwartet —

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Titelfoto: H-AB/Shutterstock.com

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Kurs zu CITIGROUP-INDIKATION DAX Index

  • 15.723,91 Pkt.
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11.06.2021, 21:59, Citi Indikation
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