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Vorbörse: Nach schwungvollem Hexensabbat ist der Dax heute müde

onvista

DEUTSCHLAND: – KAUM VERÄNDERT – Nach der starken Vorwoche dürfte der Dax am Montag kaum verändert starten: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex knapp zwei Stunden vor Handelsbeginn nur wenige Punkte höher auf 11.693 Punkte.

Vorbörse: Nach schwungvollem Hexensabbat ist der Dax heute müde

Just zum großen Verfall an den Terminbörsen hatte es der Dax am Freitag über 11.700 Punkte auf das höchste Niveau seit Mitte Oktober geschafft. Auch wenn er letztlich wieder etwas unter die runde Marke zurückfiel, blieb er doch über seiner ebenfalls geknackten exponentiellen 200-Tage-Linie.

Hauptgesprächsthema dürften am Montag die deutschen Banken sein: Lange wurde darüber spekuliert, nun bestätigten Commerzbank und Deutsche Bank am Wochenende offiziell Fusionsgespräche – ergebnisoffen, wie beide Institute betonen

USA: – FESTER – Gute Nachrichten aus China haben der Wall Street am Freitag wieder neuen Schwung verliehen. Für Zuversicht sorgte der Plan Pekings, die Mehrwertsteuer ab dem 1. April zu senken. Zudem geht das Land angesichts der Handelsstreitigkeiten mit einem Investitionsgesetz auf ausländische Unternehmen und Investoren zu. Es soll für mehr fairen Wettbewerb sorgen. Der Dow Jones Industrial stieg nach einem verhaltenen Handelsstart am Ende um 0,54 Prozent auf 25.848,87 Punkte. Auf Wochensicht gewann der US-Leitindex damit 1,57 Prozent.

ASIEN: – FESTER – Die Börsen Asiens haben zum Wochenstart an ihre jüngsgten Gewinne angeknüpft. In Japan stieg der Leitindex Nikkei 225 um 0,6 Prozent auf 21.584,50 Punkte. In China ging es für den zuletzt fast 2 Prozent nach oben und der Hang-Seng-Index in Hong Kong legte um fast 1 Prozent zu.

DEVISEN: – FED-SITZUNG IM BLICK –Der Euro ist am Montag leicht gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu einem Kurs von 1,1339 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1308 Dollar festgesetzt.

Damit konnte der Euro nach den deutlichen Kursgewinnen der Vorwoche nur noch leicht zulegen. In den vergangenen Handelstagen hatten enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA den Dollar belastet und der Gemeinschaftswährung im Gegenzug Auftrieb verliehen.

Nach Einschätzung von Experten steht die Entwicklung des Leitzinses in den USA in dieser Woche im Vordergrund. Die Anleger warten gespannt auf neue Zinsprognosen der amerikanischen Währungshüter, die am Mittwoch nach der Zinssitzung veröffentlicht werden. Bislang hatten die Mitglieder des geldpolitischen Rates bis Ende 2020 drei weitere Leitzinsschritte in Aussicht gestellt. „Dies dürfte nun auf ein bis zwei Zinsschritte reduziert werden“, hieß es in der Einschätzung der Dekabank.

Euro/USD 1,1337 +0,11%

USD/Yen 111,564 +0,08%

Euro/Yen 126,484 +0,18%

ROHÖL: - STILLSTAND- Die Ölpreise haben sich am Montag nur wenig bewegt. Die Aussicht auf eine mögliche Verlängerung der Förderkürzung durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) konnte den Preisen zum Wochenauftakt vorerst keinen neuen Auftrieb verleihen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 67,27 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um sieben Cent auf 58,45 Dollar.

Am späten Vorabend hatte der Ölminister Saudi-Arabiens, Khalid Al-Falih, erneut eine Verlängerung der Förderkürzung bis in die zweite Jahreshälfte hinein angedeutet. Bei einem Treffen von Staaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und verbündeter Staaten in Baku sagte Al-Falih, dass es nach wie vor keinen Ausgleich bei Angebot und Nachfrage auf dem Ölmarkt gebe. Daher müsse die in der sogenannten "Opec+" zusammengefassten Staaten des Ölkartells und verbündeter Staaten weiterhin "auf Kurs bleiben".

Bei dem Treffen in der Hauptstadt von Aserbaidschan machte der saudische Minister deutlich, die Drosselung der Ölproduktion noch mindestens bis Juni aufrechtzuerhalten. In den vergangenen Wochen hatte US-Präsident Donald Trump diese Förderpolitik mehrfach kritisiert und die Opec zu einer höheren Ölproduktion aufgerufen.

Brent 67,15 -0,01 USD

WTI 58,37 -0,15 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT LUFTHANSA ZIEL AUF 18,70 (17,20) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

CITIGROUP HEBT NORDEX AUF ‚NEUTRAL‘ (‚SELL‘)

CITIGROUP HEBT NORDEX AUF ‚NEUTRAL‘ (‚SELL‘) – ZIEL 13,50 (7,50) EUR

GOLDMAN SACHS SETZT BEWERTUNG VON COMMERZBANK UND DEUTSCHE AUS – ‚NOT RATED‘

– MAINFIRST SENKT ZALANDO AUF ‚UNDERPERFORM‘ (‚NEUTRAL‘) – ZIEL 31 (26) EUR

– DZ BANK SENKT SIEMENS FAIREN WERT AUF 122 (123) EUR – ‚KAUFEN‘

– DZ BANK SENKT TESLA FAIREN WERT AUF 255 (280) USD – ‚VERKAUFEN‘

– BERENBERG HEBT ENI ZIEL AUF 18,30 (17,70) EUR – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE HEBT ENI ZIEL AUF 20,50 (19,50) EUR – ‚OUTPERFORM‘

HSBC HEBT MICHELIN ZIEL AUF 130 (115) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT NOVO NORDISK ZIEL AUF 365 (355) DKK – ‚OVERWEIGHT‘

– KEPLER CHEUVREUX HEBT ALSTOM AUF ‚BUY‘ (‚HOLD‘) – ZIEL 43,50 (38,50) EUR

– DZ BANK HEBT ENI FAIREN WERT AUF 18 (17) EUR – ‚KAUFEN‘ 

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 LU: Grand City Properties Jahreszahlen

07:00 D: Grammer Jahreszahlen (endgültig)

07:30 CH: SIX Group Jahreszahlen

07:30 D: Talanx Jahreszahlen (10.30 h Pk)

10:00 D: Leoni Telefonkonferenz (Englisch)

10:30 D: Sixt Bilanz-Pk, München

11:00 D: Volkswagen Financial Servies Jahres-Pk, Frankfurt

12:30 D: Leoni Telefonkonferenz (Deutsch)

14:00 D: Lufthansa Cargo Jahres-Pk, FrankfurtTERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

D: Uniper Analystentreffen

NL: TomTom ao Hauptversammlung

D: Deutsche Börse Index-Änderungen:

MDax rein: Knorr-Bremse / Dialog Semiconductor

MDax raus: Schaeffler / Salzgitter

SDax rein: Baywa / Salzgitter / Schaeffler / Varta / Adva Optical / Amadeus Fire

SDax raus: Medigene / Knorr-Bremse / DMG Mori / VTG / Dialog Semiconductor / Tele ColumbusTERMINE KONJUNKTUR

00:50 J: Handelsbilanz 02/19

05:30 J: Industrieproduktion 01/19 (endgültig)

11:00 EU: Handelsbilanz 01/19

12:00 D: Bundesbank Monatsbericht 03/19

14:00 PL: Handels-/Leistungsbilanz 01/19

15:00 USA: NAHB-Index 03/19

SONSTIGE TERMINE

11:00 D: Pressegespräch vor Start der Auktion von 5G-Mobilfunkblöcken, Mainz

12:00 D: Gespräch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, Berlin

D: „Global Solutions Summit“, Treffen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

13:00 h Rede Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD)

14:10 h Rede Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)

16:00 h Rede Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) Veranstalter: Global Solutions Initiative Foundation in Berlin

B: Treffen der EU-Landwirtschaftsminister°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

11.00 Uhr

EurozoneHandelsbilanz  Januar (Mrd. Euro)

Saisonbereinigt 15,0 15,6

Unbereinigt — 17,0

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —USA

15.00 Uhr

NAHB Hauspreisindex, März 63 62 (in Pkt.)

onvista/dpa-AFX

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Foto: H-AB/shutterstock.com

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