Vorbörse: Nasdaq stemmt sich mit Rekordhoch gegen den Trend – Dax tritt auf der Stelle – Ölpreise geben nach

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Vorbörse: Nasdaq stemmt sich mit Rekordhoch gegen den Trend – Dax tritt auf der Stelle – Ölpreise geben nach

DEUTSCHLAND: – KAUM VERÄNDERT – Im Dax zeichnet sich am Freitag vorerst wenig Bewegung ab. Dies könnte sich im Tagesverlauf ändern, denn es ist großer Verfallstag. Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen laufen an diesem Tag aus. Die Umsätze sind dann oft sehr hoch, und die Kurse können stärker ausschlagen als üblich. Gut eine Stunde vor dem Xetra-Start taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex mit minus 0,04 Prozent auf 15 721 Punkte nur wenige Zähler unter seinem Vortagesschluss. Auf Wochensicht bedeutet dies für den Dax aktuell ein Plus von 0,18 Prozent. Zudem ist das zu Wochenbeginn erreichte Rekordhoch von etwas mehr als 15 800 Punkten weiter in Sicht.

USA: – DOW SCHWÄCHELT – Eine näher rückende geldpolitische Straffung hat die Standardwerte an der Wall Street am Donnerstag ins Minus befördert. Die Technologieaktien an der Nasdaq zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und legten mehrheitlich deutlich zu. Frische US-Konjunkturdaten hatten nur wenig Einfluss auf die Notierungen. Der Dow Jones Industrial schloss 0,62 Prozent tiefer bei 33 823,45 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verbuchte hingegen ein weiteres Rekordhoch und endete mit einem Plus von 1,29 Prozent bei 14 163,81 Punkten.

ASIEN: – UNEINHEITLICH – Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Freitag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 trat zuletzt auf der Stelle. Die japanische Notenbank hatte wie erwartet an ihrer extrem lockeren Geldpolitik festgehalten. Der Hang Seng in Hongkong legte hingegen um 0,59 Prozent zu, während der CSI-300-Index , der die Aktien der 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, 0,6 Prozent einbüßte.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
Rohstoff wird steigen
Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
510152030
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 172,53 0,01%

DEVISEN: – RUHE – Der Euro hat sich am Freitag nur wenig bewegt. Nach zum Teil kräftigen Kursverlusten an den vergangenen beiden Handelstagen wurde die Gemeinschaftswährung am Morgen bei 1,1915 US-Dollar gehandelt und damit in etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1937 Dollar festgesetzt.

In den vergangenen Tagen war der Euro durch eine Dollar-Stärke belastet worden, nachdem die US-Notenbank am Mittwochabend zu erkennen gab, dass im geldpolitischen Rat eine Debatte über eine Rückführung der milliardenschweren Anleihekäufe begonnen hat. Seit Mittwochabend hat der Euro etwa zwei Cent verloren.

Kurz vor dem Wochenende wird mit einem eher impulsarmen Handel gerechnet. Es stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Der japanische Yen hielt sich am Morgen ebenfalls unverändert zum Dollar, nachdem die japanische Notenbank wie erwartet an ihrer extrem lockeren Geldpolitik festgehalten hat.

Euro/USD 1,1898 -0,08

USD/Yen 110,2005 0,00

Euro/Yen 131,1210 -0,07

ROHÖL: -RÜCKGANG – Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel ihre deutlichen Abschläge vom Vortag ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 72,51 US-Dollar. Das waren 57 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 51 Cent auf 70,53 Dollar.

Noch zur Wochenmitte hatten die Erdölpreise mehrjährige Höchststände erreicht. Seither lastet jedoch der stärkere Dollar auf den Preisen. Unterstützung erhält die amerikanische Währung durch Hinweise aus den Reihen der US-Notenbank auf eine perspektivisch weniger lockere Geldpolitik. Da Rohöl international in Dollar gehandelt wird, verteuert ein steigender Dollarkurs den Rohstoff für viele Interessenten und lastet auf deren Nachfrage.

Zusätzliche Belastung kam durch den Themenkomplex iranisches Atomprogramm. Äußerungen des iranischen Vizeaußenministers Abbas Araghchi wurden am Markt als Hinweis auf eine nahende Einigung in der Streitfrage gedeutet. An diesem Freitag finden in Iran Präsidentschaftswahlen statt, die auch am Ölmarkt genau beobachtet werden. Vom Ausgang dürfte mit abhängen, ob der Iran auf weniger Sanktionen und damit mehr Ölexporte hoffen darf.

Brent 72,53 -0,56 USD

WTI 70,54 -0,50 USD

onvista Mahlzeit: Dax verdaut Fed-Entscheid ganz gut – BYD, Daimler, Befesa und bloß raus aus Curevac?

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR HENKEL AUF 102 (101) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT SYMRISE AUF ‚NEUTRAL‘ (UNDERWEIGHT) – ZIEL 106 (90) EUR

– COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR HAPAG-LLOYD AUF 136 (114) EUR – ‚REDUCE‘

– DZ BANK HEBT FAIREN WERT FÜR GENERAL MOTORS AUF 75 (68) USD – ‚KAUFEN‘

– CITIGROUP HEBT ALSTOM AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 55 (45) EUR

– JPMORGAN HEBT DIAGEO AUF ‚NEUTRAL‘ (UNDERWEIGHT) – ZIEL 3500 (2700) PENCE

– JPMORGAN HEBT HSBC AUF ‚NEUTRAL‘ (UNDERWEIGHT) – ZIEL 440 (400) PENCE

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR STANDARD CHARTERED AUF 640 (580) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT SWEDISH MATCH AB AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 82,50 SEK

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

08:00 GBR: Tesco, Q1 Trading Update

10:00 DEU: Deutsche Euroshop, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Freenet, Hauptversammlung (online)

DEU: Großer Verfallstag an der Börse

TERMINE KONJUNKTUR

JPN: Notenbank, Zinsentscheid

01:30 JPN: Verbraucherpreise 05/21

08:00 DEU: Erzeugerpreise 05/21

08:00 GBR: Einzelhandelsumsatz 05/21

10:00 EUR: EZB Leistungsbilanz 04/21

EUR: Fitch Ratingergebnis Großbritannien, Slowenien

EUR: Moody’s Ratingergebnis Luxemburg, Slowakei

SONSTIGE TERMINE

09:30 DEU: Fortsetzung Prozess zu „Cum-Ex“-Aktiendeals vor dem Landgericht Wiesbaden

DEU: Weitere Entwicklung in der Corona-Pandemie

+ 10.00 Pk zu Betriebsärzte und Impfkampagne, u.a. mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Präsident Lothar H. Wieler

+ Infektionsgeschehen

+ Stand der Impfungen

10:30 DEU: Online-Pk des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Deutschen Bahn zur Strategie der Bahn im Umgang mit dem Klimawandel. Der Direktor des PIKs, Ottmar Edenhofer, sowie DB-Infrastrukturvorstand, Ronald Pofalla, stellen die Ergebnisse einer, von der Bahn in Auftrag gegebenen, Studie vor.

10:30 DEU: Nationale Luftfahrtkonferenz 2021

+ als hybride digitale Veranstaltung am Flughafen Berlin Brandenburg, u.a. mit Kanzlerin Merkel, Verkehrsminister Scheuer, Wirtschaftsminister Altmaier, BDL-Präsident Gerber, Fraport-Chef Schulte, MTU-Chef Winkler, Airbus-COO Schöllhorn

+ Bei der Konferenz soll es um die Wiederbelebung der Luftverkehrsbranche nach der Pandemie gehen sowie um technologische Zukunftsthemen der Branche wie Klima- und Umweltschutz.

+ 14.45 Pk u.a. mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Brandenburgs Wirtschaftsminister, Jörg Steinbach

11:30 DEU: Digitales Pressegespräch Verdi zur anstehenden Tarifrunde für die öffentlichen und privaten Banken in Deutschland

DEU: Zweiter und letzter Tag der Wirtschaftsministerkonferenz in Präsenz

Den Vorsitz hat NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

+ 12.00 Pk mit Pinkwart und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zu den Ergebnissen der Beratungen

BEL: Tagung der EU-Wirtschafts- und Finanzminister, Brüssel

18:30 DEU/FRA: Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Berlin

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Erzeugerpreise Mai

Monatsvergleich +0,7 +0,8

Jahresvergleich +6,4 +5,2

10.00 Uhr

Eurozone

Leistungsbilanz April (Mrd Euro)

Saisonbereinigt — 17,8

GROSSBRITANNIEN

08.00 Uhr

Einzelhandelsumsätze Mai

Monatsvergleich +1,5 +9,2

Jahresvergleich +29,3 +42,4

USA

— keine entscheidenden Daten erwartet —

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Imagentle / Shutterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 70,73 USD
  • -2,29%
04.08.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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