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Vorbörse: Quartalsberichtssaison startet diese Woche mit US-Banken – Dax in Wartestellung

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Vorbörse: Quartalsberichtssaison startet diese Woche mit US-Banken – Dax in Wartestellung

DEUTSCHLAND: – LEICHT IM PLUS – Der Dax dürfte zum Wochenbeginn zunächst keinen weiteren Anlauf auf das Rekordhoch von knapp 13 597 Punkten nehmen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Handelsstart mit 13 500 Punkten unwesentlich höher als der Schlusskurs am Freitag. „Die Anleger lassen die neue Börsenwoche ruhig angehen. Für viele lautet das Motto erstmal abwarten“, sagte Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. „Morgen beginnt in den USA die Berichtssaison für das vierte Quartal 2019. Dann wird sich zeigen, ob die hohen Bewertungen am Aktienmarkt gerechtfertigt sind.“ Gerade angesichts der hohen Aktienkurse könnten verfehlte Gewinnziele schnell zu drastischen Kursverlusten führen. Am Dienstag legen mit JPMorgan, Wells Fargo und der Citigroup drei Großbanken Quartalszahlen vor.

USA: – ETWAS LEICHTER NACH REKORDHOCH IM HANDELSVERLAUF – Der Dow Jones Industrial hat am Freitag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 29 000 Punkten übersprungen. Allerdings konnte er sich nicht lange in dieser Rekordhöhe halten. Zum Handelsschluss verlor der Leitindex 0,46 Prozent auf 28 823,77 Punkte. Auf Wochensicht verzeichnete der Dow ein Plus von rund 0,7 Prozent. Auch den anderen Indizes in New York ging nach dem Erreichen erneuter Rekorde die Luft aus. Der marktbreite S&P 500 schloss 0,29 Prozent schwächer auf 3265,35 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100  ging es um 0,26 Prozent auf 8966,64 Zähler nach unten. Entspannungssignale im Konflikt zwischen den USA und dem Iran und die in der neuen Woche anstehende Unterzeichnung der Teileinigung im US-chinesischen Handelsstreit sorgten zuletzt wieder für Optimismus am Markt.

ASIEN: – IM PLUS – An den asiatischen Börsen ist zum Wochenauftakt gestützt auf die Hoffnung einer weiteren Entspannung im Nahen Osten und im Handelsstreit zwischen China und den USA weiter nach oben gegangen. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen legte zuletzt ein halbes Prozent zu. In Hongkong rückte der Hang Seng fast ein Prozent vor. In Japan wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 13.483,31 -0,09%

XDAX 13.458,28 -0,35%

EuroSTOXX 50 3.789,52 -0,17%

Stoxx50 3.433,74 -0,06%

DJIA 28.823,77 -0,46%

S&P 500 3.265,35 -0,29%

NASDAQ 100 8.966,64 -0,26%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 171,34 -0,04%

DEVISEN: – EURO STEIGT LEICHT – Die europäische Gemeinschaftswährung ist am Montag mit kleinen Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Am Morgen kostete die gemeinsame Währung der 19 Euroländer 1,1125 US-Dollar und damit etwas mehr als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1091 Dollar festgesetzt.

Mit Blick auf Konjunkturdaten dürfte dem Devisenmarkt ein ruhiger Wochenstarts ins Haus stehen. Wichtige Wirtschaftsdaten werden weder aus dem Euroraum noch aus den USA erwartet. In Großbritannien werden einige Daten mit geringerer Marktrelevanz veröffentlicht. In den USA melden sich einige ranghohe Notenbanker zu Wort.

Euro/USD 1,1129 0,07%

USD/Yen 109,63 0,11%

Euro/Yen 122,01 0,18%

ROHÖL: – AUFWÄRTS – Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche gegangen. Der freundliche Start folgt auf eine Woche mit starken Verlusten. Grund dafür war eine Entspannung in der Iran-Krise, die verminderte Risikoaufschläge zur Folge hatte.

Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 65,06 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg ebenfalls leicht um elf Cent auf 59,15 Dollar.

In der vergangenen Woche waren die Erdölpreise dagegen deutlich gefallen. Auslöser war eine tendenzielle Entspannung im Verhältnis zwischen den USA und Iran. Die Gefahr eines Krieges zwischen den beiden Ländern scheint dadurch gesunken zu sein.

Im Iran bleibt die Lage jedoch fragil. Nachdem die iranische Führung eingeräumt hatte, dass ein ukrainisches Passagierflugzeug versehentlich abgeschossen worden sei, formierten sich neuerliche Proteste gegen die Regierung.

Iran gehört als ölreiches Land zum Erdölkartell Opec. Aufgrund harter Sanktionen ist der Ölexport des Landes aber massiv geschrumpft.

Brent 65,05 +0,07 USD

WTI 59,15 +0,10 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR BASF AUF 55 (54) EUR – ‚MARKET-PERFORM‘

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR SYMRISE AUF 85 (77) EUR – ‚MARKET-PERFORM‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR DÜRR AUF 31 (30) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR KION AUF 50 (44) EUR – ‚SELL‘

– GOLDMAN NIMMT SIEMENS MIT ‚BUY‘ WIEDER AUF – ZIEL 132 EUR

– JEFFERIES STARTET DEUTSCHE BÖRSE MIT ‚BUY‘ – ZIEL 165 EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SOFTWARE AG AUF 30 (26) EUR – ‚NEUTRAL‘

RBC HEBT PUMA SE AUF ‚SECTOR PERFORM‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 70 (48) EUR

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR AIR FRANCE-KLM AUF 11,50 (11,20) EUR – ‚MARKET-PERFORM‘

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR EASYJET AUF 1350 (1330) PENCE – ‚MARKET-PERFORM‘

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR GIVAUDAN AUF 2190 (2170) CHF – ‚UNDERPERFORM‘

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR IAG AUF 700 (650) PENCE – ‚OUTPERFORM‘

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR RYANAIR AUF 14,50 (11,80) EUR – ‚MARKET-PERFORM‘

– GOLDMAN HEBT PUBLICIS AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 56 (43) EUR

– GOLDMAN HEBT WARTSILA AUF ‚BUY‘ (SELL)

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SCHNEIDER ELECTRIC AUF 70 (66) EUR – ‚SELL‘

– GOLDMAN SENKT KONECRANES OYJ AUF ‚SELL‘ (BUY) – ZIEL 25 (42) EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR EURONEXT AUF 85 (81) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR UBS AUF 15 (14,50) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ATOS AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 81 EUR

– JPMORGAN HEBT RYANAIR AUF ‚NEUTRAL‘ (UNDERWEIGHT) – ZIEL 15 (11,5) EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Cropenergies, 9Monatszahlen (endgültig)

07:00 DEU: Volkswagen Marke Auslieferungen 12/19

11:30 DEU: Neujahrsempfang Bankenverband BdB

12:00 DEU: Arbeitsgericht verhandelt Kündigungsklage eines VW-Managers

13:00 DEU: Lufthansa, Verkehrszahlen 12/19

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Statistisches Bundesamt zu Inlandstourismus 11/19

08:00 DEU: Statistisches Bundesamt zu Indizes der Großhandelspreise

10:00 ITA: Einzelhandelsumsatz 11/19

10:30 GBR: Handelsbilanz 11/19

10:30 GBR: Industrieproduktion 11/19

20:00 USA: Haushaltssaldo 12/19

SONSTIGE TERMINE

11:00 DEU: Auftakt der Möbelmesse IMM Cologne 2020, Köln

11:30 DEU: Neujahrsempfang Bankenverband BdB mit den Hauptgeschäftsführern Andreas Krautscheid und Christian Ossig, Frankfurt

17:30 DEU: Jahres-Pk der Gewerkschaft IG BCE

18:00 Jahresempfang der Wirtschaft 2020 mit dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner, Mainz

Veranstalter ist die Architektenkammer Rheinland-Pfalz.

18:00 DEU: Veranstaltung „Klimaschutz braucht Verkehrsinfrastruktur: Nachhaltig priorisieren, solide finanzieren, zu?gig realisieren!“ des Deutschen Verkehrsforums, u.a. mit dem Bahn- Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz, Berlin

GBR: Frist zur Bildung einer Regionalregierung in Nordirland läuft ab

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

(Keine marktbewegende Daten erwartet)

VEREINIGTES KÖNIGREICH

10.30 Uhr

Industrieproduktion

November

Monatsvergleich 0,0 +0,1

Jahresvergleich -1,2 -1,2

USA

(Keine marktbewegende Daten erwartet)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

onvista-Webinar: Der große technische Jahresausblick für 2020

An den Kapitalmärkten bricht die Phase an, in der Jahresausblicke wieder Hochkonjunktur haben. Auch wir wagen seit vielen Jahren regelmäßig einen Blick in die große technische Glaskugel. Während vor Jahresfrist kaum ein Investor an noch weiter fallende Zinsen glaubte, werden aktuell die rekordniedrigen beziehungsweise sogar negativen Renditen fast beliebig lange in die Zukunft fortgeschrieben. Wie war das mit dem Markt und seinem wunden Punkt? Das einseitige Sentiment liefert möglicherweise einen ersten Hinweis, aus welcher Richtung 2020 Überraschungen kommen könnten…

Die Entwicklungen im Jahr 2019 sind der Stoff, aus dem ein herausfordernder, spannender Finanzmarktjahrgang 2020 gemacht sein dürfte. Umso wichtiger ist es, umfassend informiert in das neue Jahr zu starten.

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Aktienmärkte / Rentenmärkte / Währungen / Rohstoffe

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 64,59 USD
  • -0,29%
17.01.2020, 19:42, Deutsche Bank Indikation
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