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Vorbörse: Trump setzt Aktienmärkte unter Druck – Dax startet zarten Erholungsversuch

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Vorbörse: Trump setzt Aktienmärkte unter Druck – Dax startet zarten Erholungsversuch

DEUTSCHLAND: – ETWAS ERHOLT – Nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn wird der Dax zum Handelsauftakt am Dienstag wieder etwas höher und über der Marke von 13 000 Punkten erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start mit 0,53 Prozent im Plus auf 13 034 Punkten. Am Vortag waren die Märkte eingebrochen, nachdem US-Präsident Donald Trump getwittert hatte, Zölle auf Stahl und Aluminium aus Argentinien und Brasilien zu reaktivieren. Der Dax war erstmals seit Anfang November wieder unter die Marke von 13 000 Punkten gerutscht.

USA: – SCHWACH – Die wichtigsten Indizes am US-Aktienmarkt sind am Montag schwach in den letzten Börsenmonat des Jahres gestartet. Überraschend gute Konjunkturdaten aus China rückten angesichts enttäuschender Daten aus der US-Wirtschaft und neuer Zolldrohungen des US-Präsidenten in den Hintergrund. Donald Trump hatte auf Twitter die Reaktivierung von Zöllen auf Stahl und Aluminium aus Argentinien und Brasilien angekündigt und damit die Anleger in Europa und den USA verschreckt. Der Dow Jones Industrial schloss mit minus 0,96 Prozent auf 27 783,04 Punkte knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief.

ASIEN: – ÜBERWIEGEND ETWAS SCHWÄCHER – Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag überwiegend etwas schwächer tendiert. Grund ist der weiter schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China nach den jüngsten Drohungen des US-Präsidenten in Richtung Frankreich. In Japan ging es für den Nikkei um 0,6 Prozent nach unten. In Hongkong büßte der Hang Seng 0,22 Prozent ein. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen legte zuletzt hingegen um 0,10 Prozent zu.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

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Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 12.964,68 -2,05%

XDAX 12.995,88 -1,75%

EuroSTOXX 50 3.626,66 -2,08%

Stoxx50 3.287,80 -1,70%

DJIA 27.783,04 -0,96%

S&P 500 3.113,87 -0,86%

NASDAQ 100 8.309,26 -1,12%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 169,83 -0,12%

DEVISEN: – EURO GIBT NACH – Der Kurs des Euro  ist am Dienstag nach den deutlichen Vortagesgewinnen leicht gesunken. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1073 US-Dollar gehandelt und damit etwas niedriger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1023 (Freitag: 1,0982) Dollar festgesetzt.

Damit konnte der Euro die Gewinne vom Wochenauftakt vorerst nicht weiter fortsetzen. Unter anderem hatten besser als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten auf den Industrieunternehmen der Eurozone für Auftrieb gesorgt, während Kennzahlen zur Industriestimmung in den USA enttäuschten.

Im weiteren Tagesverlauf rechnen Marktbeobachter mit einem eher impulsarmen Handel am Devisenmarkt. Es stehen kaum wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten.

Euro/USD 1,1074 -0,10%

USD/Yen 109,18 0,21%

Euro/Yen 120,90 0,10%

ROHÖL: – LEICHTE ERHOLUNG – Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 61,07 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 21 Cent auf 56,17 Dollar.

Das Interesse der Anleger am Ölmarkt richtet sich immer stärker auf das Ende der Woche anstehende Treffen der Opec+, einem Zusammenschluss von Mitgliedsstaaten des Ölkartells mit verbündeten Ölstaaten wie Russland. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich die Opec+ zu einer stärkeren Kürzung der Fördermenge durchringen kann. Die meisten von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Experten gehen davon aus, dass die bereits bestehende Förderkürzung unverändert bestehen bleibt.

Auch Kim So Hyun, Rohstoffexperte beim koreanischen Finanzdienstleister Daishin Securities, rechnet bei dem an diesem Donnerstag in Wien beginnenden Treffen der Opec+ eher nicht mit Änderungen an der bestehenden Förderkürzung. In diesem Fall dürften die Ölpreise in die Nähe der Marke von 50 Dollar zurückfallen, sagte der Experte.

Brent 61,04 +0,12 USD

WTI 56,15 +0,19 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– GOLDMAN NIMMT MERCK KGAA MIT ‚SELL‘ WIEDER AUF – ZIEL 94 EUR

HSBC HEBT ZIEL FÜR BRENNTAG AUF 58,50 (50,50) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HENKEL AUF 92 (84) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SIEMENS GAMESA AUF 11,50 (10,50) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SYMRISE AUF 75 (66) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR INDITEX AUF 23 (22) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

– GOLDMAN SENKT ASTON MARTIN AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 520 (620) PENCE

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SAFRAN AUF 158 (163) EUR – ‚NEUTRAL‘

HSBC HEBT ZIEL FÜR AIR LIQUIDE AUF 112 (107) EUR – ‚HOLD‘

HSBC SENKT MICHELIN AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 125 (130) EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR GIVAUDAN AUF 2860 (2720) CHF – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR DANONE AUF 75 (88) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 8500 (9000) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR UNILEVER PLC AUF 4320 (4530) PENCE – ‚UNDERWEIGHT‘

RBC HEBT DIAGEO AUF ‚OUTPERFORM‘ (SECTOR PERFORM) – ZIEL 3500 (3100) PENCE

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:30 AUT: Zumtobel, Halbjahreszahlen

11:00 DEU: Chemieverband VCI – Wirtschaftspressekonferenz 2019, Frankfurt

22:05 USA: salesforce.com, Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: KBA / VdIK / VDA – Pkw-Neuzulassungen 11/19

DEU: Deutsche Lufthansa, AR-Sitzung

USA: Pkw-Absatz 11/19

GBR: Berenberg European Conference (bis 5.12.19) u.a. mit Qiagen, SGS

ITA: UniCredit, Capital Markets Day, London

GBR: Glencore Plc, Business Update Call

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Einzelhandelsumsatz im Weihnachtsgeschäft, Jahr 2018

08:30 CHE: Verbraucherpreise 11/19

09:00 ESP: Arbeitslosenzahlen 11/19

11:00 EUR: Erzeugerpreise 10/19

SONSTIGE TERMINE

09:00 DEU: Pk Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) und Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft zum Geschäftsklima in Russland 2020, Berlin

11:00 DEU: Pressekonferenz 2019 der Spielwarenbranche, Nürnberg

GBR: Nato-Gipfel (bis 4.12.19), London

BEL: Treffen der EU-Justizminister, Brüssel

BEL: Treffen der EU-Telekommunikations- und Verkehrsminister, Brüssel°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

11.00 Uhr

Eurozone

Erzeugerpreise, Oktober

Monatsvergleich unv. +0,1

Jahresvergleich -1,8 -1,2

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

— keine entscheidenden Daten erwartet —

Redaktion onvista/dpa-AFX

Foto: H-AB / Shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 63,35 USD
  • +0,03%
05.12.2019, 19:59, Deutsche Bank Indikation

Kurs zu Dollarkurs Devisen

  • 0,90 EUR
  • -0,22%
05.12.2019, 22:10, außerbörslich
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