Vorbörse: US-Techwerte klar im Minus - Dax dürfte ebenfalls im Minus starten - Öl & Euro schwächeln auch

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Vorbörse: US-Techwerte klar im Minus - Dax dürfte ebenfalls im Minus starten - Öl & Euro schwächeln auch

DEUTSCHLAND: – VERLUSTE – Der Dax entfernt sich am Dienstag wohl zunächst etwas weiter von seinem jüngsten Rekord. Der Broker IG taxierte den Leitindex rund eine Stunde vor Handelsstart 0,4 Prozent tiefer auf 16 054 Punkte. Am Donnerstag hatte der Dax nach einer inzwischen fast siebenwöchigen Rally bei 16 290 Punkten einen weiteren Höchststand erreicht. Vom Oktober-Tief bei 14 818 Punkten hatte er damit fast 10 Prozent gewonnen. „Auf dem Parkett wird für das kommende Jahr jetzt mit drei Zinserhöhungen gerechnet. Am Freitag lag der Konsens noch bei zwei Zinsschritten“, erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners mit Blick auf die Nominierung des amtierenden US-Notenbankchefs Jerome Powell für eine zweite Amtszeit. „Steigende Zinsen werden jetzt einmal mehr zur Gefahr für die Aktienmärkte.“ Die Wall Street tendierte im späten Handel sehr schwach – bei steigenden Anleiherenditen. Konsolidierung: Ja, Einbruch: Nein“ – so stuft der Marktanalyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel die aktuelle Kurskorrektur ein. Die Marke von 16 200 Punkte sei zunächst zu einer Hürde geworden. Der Markt orientiere sich daher zunächst nach unten. „Prinzipiell ist die Jahresendrally aber weiterhin intakt“, so Utschneider.

USA: – DURCHWACHSEN – Die Wall Street hat am Montag in den Schlussminuten merklich nachgegeben und ihre klaren Anfangsgewinne nahezu komplett abgegeben. Die Technologieindizes an der Nasdaq kamen nach anfänglichen Rekordhochs unter starken Verkaufsdruck und schlossen deutlich im Minus. Der Dow Jones Industrial rettete noch ein Plus von 0,05 Prozent auf 35 619,25 Punkte über die Ziellinie, nachdem er in der letzten Sitzungsstunde noch fast ein Prozent höher notiert hatte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es zunächst auf ein Rekordhoch bei knapp 4744 Zählern und am Ende um 0,32 Prozent abwärts auf 4682,94 Punkte. Der Nasdaq 100 erklomm zunächst ebenfalls einen weiteren Höchststand bei fast 16 765 Punkten und ging mit einem Minus von 1,16 Prozent bei 16 380,98 Zählern aus dem Handel.

ASIEN: – VERLUSTE – Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag eher nachgegeben. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland umfasst, notierte zuletzt unverändert, während der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong um mehr als ein Prozent fiel. In Tokio wurde wegen eines Feiertages nicht gehandelt.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
Rohstoff wird steigen
Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 171,49 -0,09%

DEVISEN: – EURO FÄLLT, FÄLT und FÄLT – Der Euro hat am Dienstag weiter schwach tendiert. In der Nacht auf Dienstag fiel die Gemeinschaftswährung mit 1,1226 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Mitte 2020. In den vergangenen Wochen wurden bereits ähnliche Tiefstände markiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1278 Dollar festgesetzt.

Der Euro wird seit längerer Zeit durch die US-Geldpolitik unter Druck gesetzt. Am Montag nominierte US-Präsident Joe Biden den aktuellen Notenbank-Chef Jerome Powell für eine zweite Amtszeit. Dies wurde an den Märkten als Zeichen der Kontinuität aufgenommen, was den US-Dollar stärkte.

Darüber hinaus verdichten sich die Hinweise auf eine schnellere geldpolitische Straffung durch die US-Notenbank Fed. Mit Raphael Bostic hat bereits der dritte Zentralbanker innerhalb kurzer Zeit eine raschere Rückführung der immensen Fed-Wertpapierkäufe ins Spiel gebracht. Vor ihm hatte etwa der Stellvertreter von Fed-Chef Powell, Richard Clarida, ähnliche Bemerkungen fallen lassen. Ein wichtiger Grund dürfte die hohe Inflation deutlich über dem Fed-Ziel sein.

Euro/USD 1,1237 0,00%

USD/Yen 115,10 0,22%

Euro/Yen 129,34 0,22%

ROHÖL: – Rückgang – Die Ölpreise haben am Dienstag aufgrund sich verdichtender Hinweise auf eine Freigabe von Notreserven nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 79,04 US-Dollar. Das waren 66 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 86 Cent auf 75,89 Dollar.

Seit Tagen spekulieren Marktteilnehmer über eine abgestimmte Freigabe nationaler Ölreserven. Hintergrund sind die hohen Rohölpreise, die im Oktober auf mehrjährige Höchststände gestiegen waren, seither aber nachgegeben haben. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg stehen die USA kurz vor der Verkündung einer Notfreigabe. Andere große Verbrauchsländer wie Japan, Indien und Südkorea sollen sich anschließen. China hatte bereits ähnliche Schritte angekündigt.

Wie der mächtige Ölverbund Opec+ auf eine Freigabe reagieren wird, ist unklar. Seit Sommer weiten die 23 Förderländer, angeführt durch Saudi-Arabien und Russland, ihre Produktion schrittweise aus. Dem zugleich deutlichen Preisanstieg sind sie jedoch nicht mit einer stärkeren Ausweitung begegnet, was Kritik aus den Verbrauchsländern auf sich gezogen hat. Argumentiert wird, die hohen Ölpreise könnten die wirtschaftliche Erholung vom Corona-Einbruch abwürgen.

Brent 79,03 -0,67 USD

WTI 75,87 -0,89 USD

onvista Mahlzeit: Dax überdenkt Corona-Sorgen noch – Prosus, Hugo Boss, Nordex und entsteht ein neues „Getränke-Monster“ auf dem US-Markt

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR HELLOFRESH AUF 110 (100) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR DERMAPHARM AUF 100 (94) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SIEMENS HEALTHINEERS AUF 75 (64) EUR – ‚BUY‘

– CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 294 (300) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR GRAND CITY PROPERTIES AUF 27,30 (25,80) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SIEMENS ENERGY AUF 34,10 (34,80) EUR – ‚BUY‘

SOCGEN HEBT AROUNDTOWN AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 7,70 (7,00) EUR

SOCGEN SENKT GRAND CITY PROPERTIES AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 23,80 (26) EUR

– UBS HEBT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 7 (5,30) EUR – ‚NEUTRAL‘

– DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR CANCOM AUF 73 (58) EUR – ‚BUY‘

– HÄNDLER: SG SENKT GRAND CITY PROPERTIES AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 23,80 EUR

– HÄNDLER: SOCGEN HEBT AROUNDTOWN AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 7,70 EUR

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR LEG IMMOBILIEN AUF 154 (157) EUR – ‚BUY‘

– WDH/SOCGEN SENKT ZIEL FÜR TAG IMMOBILIEN AUF 28,00 (29,50) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SALESFORCE AUF 360 (325) USD – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR PERNOD RICARD AUF 241 (211) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR PROSUS AUF 114 (135,90) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

MORGAN STANLEY STARTET TOMRA MIT ‚EQUAL-WEIGHT‘ – ZIEL 600 NOK

– SOCGEN HEBT COFINIMMO AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 167,50 EUR

– SOCGEN HEBT COLONIAL AUF ‚BUY‘ (SELL) – ZIEL 10,10 (8,10) EUR

– SOCGEN HEBT GECINA AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 131,50 (119) EUR

– SOCGEN HEBT ICADE AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 77 EUR

– SOCGEN HEBT KLEPIERRE AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 20,40 (19,80) EUR

– SOCGEN HEBT MERLIN AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 11,90 (10) EUR

– SOCGEN SENKT HAMMERSON AUF ‚SELL‘ (HOLD) – ZIEL 2750 (3800) PENCE

– SOCGEN SENKT SHURGARD AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 60 (58) EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

10:00 DEU: Eon, Kapitalmarkttag (13.45 Pressegespräch)

13:00 USA: Analog Devices, Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Clariant, Capital Markets Day

FRA: Orange, Investor Day

FRA: Totalenergies, Investor Day

GBR: Pets at Home, Halbjahreszahlen

IRL: CRH International Building Materials Group, Q3-Umsatz

USA: Medtronic, Q2-Zahlen

USA: Dell, Q3-Zahlen

USA: HP Inc., Q4-Zahlen

USA: Best Buy, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:30 JPN: Jibun Bank PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 11/21 (vorläufig)

08:00 DEU: Privatkonsum Q3/21

08:00 DEU: Staatsausgaben Q3/21

09:15 FRA: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 11/21 (1. Veröffentlichung)

09:30 DEU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 11/21 (1. Veröffentlichung)

10:00 EUR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 11/21 (1. Veröffentlichung)

10:00 POL: Einzelhandelsumsatz 10/21

10:30 GBR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 11/21 (1. Veröffentlichung)

15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 11/21 (vorab)

16:00 USA: Richmond Fed Herstellerindex 11/21

22:30 USA: API Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

09:30 DEU: Weihnachts-Pk Handelsverband Hessen, Frankfurt/M.

10:00 DEU: LBBW, Pk zum Kapitalmarkt 2022 mit dem neuen LBBW-Chefvolkswirt Moritz Kraemer, Stuttgart

15:00 DEU: Deutscher Baugewerbetag des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (online)

DEU: 10 Jahre Berliner Forum Außenpolitik

Mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der spanischen Vize-Premierministerin Nadia Calviño, der estnischen Außenministerin Eva-Maria Liimets, dem ehemaligen Präsident Afghanistans, Hamid Karzai u.a.

BEL: EU-Ministertreffen zu allgemeinen Angelegenheiten, Brüssel

HINWEIS:

JPN: Feiertag, Börse geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

09.15 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex-Markit November (Punkte)

Industrie 53,1 53,6

Dienstleistungen 55,5 56,6

09.30 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex-Markit November (Punkte)

Industrie 56,9 57,8

Dienstleistungen 51,5 52,4

10.00 Uhr

Eurozone

Einkaufsmanagerindex-Markit November (Punkte)

Industrie 57,4 58,3

Dienstleistungen 53,5 54,6

Gesamt 53,0 54,2

GROSSBRITANNIEN

10.30 Uhr

Einkaufsmanagerindex-Markit November (Punkte)

Industrie 57,3 57,8

Dienstleistungen 58,5 59,1

Gesamt 57,5 57,8

USA

15.45 Uhr

Markit-PMI Industrie, Nov 59,2 58,4

Markit-PMI Dienste, Nov 59,0 58,7 (jeweils in Pkt)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 69,82 USD
  • +0,46%
03.12.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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