Vorbörse: Vor „Thanksgiving“ war nicht viel los an der Wall Street – Dax nimmt noch einmal Anlauf Richtung 16.000 – Euro und Öl halten die Füße still

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Vorbörse: Vor „Thanksgiving“ war nicht viel los an der Wall Street – Dax nimmt noch einmal Anlauf Richtung 16.000 – Euro und Öl halten die Füße still

DEUTSCHLAND: – STABILISIERUNGSVERSUCH – Der Dax versucht sich am Donnerstag abermals zu stabilisieren: Der Broker IG taxierte den Leitindex rund eine Stunde vor Handelsstart 0,5 Prozent höher auf 15 957 Punkte. Nach dem Rekord vor einer Woche bei 16 290 Punkten hatte der Dax zuletzt in fünf Handelstagen bis zu 3,4 Prozent auf 15 740 Punkte verloren. Damit fiel er in die Kurslücke zurück, die der starke Monatsstart im Chartbild aufgerissen hatte. Sein Monatsplus von bis zu 3,8 Prozent schmolz zeitweise unter ein halbes Prozent zusammen. Marktanalyst Michael Hewson von CMC Markets UK würde sich laut seinem Morgenkommentar nicht wundern, wenn der Dax im Tagesverlauf erneut schwächelt. Im Fokus steht der Umgang der neuen Regierung mit der vierten Pandemiewelle und der daraus resultierenden Notlage im Gesundheitssystem, so Hewson. Derweil habe auch das Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung nicht gerade beruhigt. Die Fed werde angesichts des Preisauftriebs zunehmend nervös und einige Notenbanker wollten eine schnellere Reduzierung der Anleihekäufe als bisher eingeplant./ag/mis

USA: – ZURÜCKHALTUNG – Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch keine großen Sprünge gemacht. Die Anleger hielten sich mit neuen Engagements zurück, da viele US-Bürger den Feiertag „Thanksgiving“ am Donnerstag für ein verlängertes Wochenende nutzen. Feiertagsbedingt wurden auch einige Konjunkturdaten vorgezogen, die nur wenig Einfluss auf die Kurse hatten. Das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung sorgte auch nicht gerade für Turbulenzen. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Minus von 0,03 Prozent bei 35 804,38 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,23 Prozent auf 4701,46 Punkte aufwärts. Der Nasdaq 100 stieg um 0,37 Prozent auf 16 367,81 Zähler.

ASIEN: – UNEINHEITLICH – Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Mittwoch abermals keine gemeinsame Richtung gefunden. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland umfasst, fiel zuletzt um 0,3 Prozent, während der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong 0,3 Prozent gewann. Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte um 0,7 Prozent zu. In Südkorea fielen die Kurse moderat. Hier hatte die Notenbank des Landes den Leitzins – wie erwartet – ein wenig angehoben.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
Rohstoff wird steigen
Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 170,69 -0,04%

DEVISEN:  – 1,12 $HÄLT – Der Euro hat sich am Donnerstag über der Marke von 1,12 US-Dollar gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1215 US-Dollar und damit geringfügig mehr als am späten Vorabend. Am Vortag war der Kurs erstmals seit Mitte 2020 unter 1,12 Dollar gerutscht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1206 Dollar festgesetzt.

Nach einer Flut an Wirtschaftszahlen zur Wochenmitte dürfte der Donnerstag ruhiger ausfallen. Grund ist der nationale US-Feiertag Thanksgiving, der die Aktivität in den USA deutlich bremst. In der Eurozone dürften Marktteilnehmer das Protokoll zur jüngsten EZB-Zinssitzung nach geldpolitischen Hinweisen durchstöbern. Die kommende Zinssitzung der EZB im Dezember gilt als wichtig, weil die Notenbank über die Zukunft ihres Corona-Krisenprogramms Pepp entscheiden will.

Euro/USD 1,1215 0,08%

USD/Yen 115,38 0,00%

Euro/Yen 129,39 0,09%

ROHÖL: – RUHE – Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im frühen Handel zunächst kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 82,40 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg geringfügig auf 78,41 Dollar.

Nach der Freigabe strategischer Ölreserven durch große Verbrauchsländer wie die USA dreht sich am Ölmarkt alles um die Reaktion der Förderländer. Fraglich ist, ob der Ölverbund Opec+ seinen im Sommer eingeschlagenen Kurs beibehält und seine Produktion weiterhin um 400 000 Barrel je Monat anhebt. Laut Commerzbank-Experte Carsten Fritsch könnten die Produktionserhöhungen für zweieinhalb Monate aussetzen werden, ohne dass es zu einer Verknappung am Ölmarkt komme.

Ein solcher Schritt würde die ohnehin angespannte Atmosphäre wohl weiter aufheizen. Am Mittwoch hatte die Internationale Energieagentur IEA Saudi-Arabien und Russland vorgehalten, mit ihrem Kurs moderater Fördererhöhungen eine künstliche Knappheit am Ölmarkt zu erzeugen. Die beiden Länder führen die 23 Länder der Opec+ faktisch an. Die Reservefreigabe der Verbrauchsländer wird auch als Reaktion auf die Weigerung der Opec+ angesehen, ihre Förderung stärker auszuweiten. Hintergrund der Debatte sind die hohen Ölpreise, die als Bedrohung für die wirtschaftlichen Erholung angesehen werden.

Brent 82,46 +0,21 USD

WTI 78,47 +0,08 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR MERCK KGAA AUF 235 (215) EUR – ‚OVERWEIGHT

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR MISTER SPEX AUF 25 (29) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

UBS STREICHT GRAND CITY AUS EUROPE SMALLCAPS TOP 20 NACH GUTEM LAUF – BLEIBT BUY

– CITIGROUP SENKT ZIEL FÜR PROSUS AUF 125 (130) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT INTERCONTI HOTELS AUF ‚BUY‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 5750 (3750) P

– JEFFERIES HEBT MELIA HOTELS AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 7,50 (7,40) EUR

– JEFFERIES HEBT SCANDIC HOTELS AUF ‚HOLD‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 35 (27,80) SEK

– JEFFERIES SENKT ACCOR AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 33 (38,20) EUR

– MORGAN STANLEY SENKT LANDIS+GYR AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (EQUAL-WEIGHT)

UBS SENKT ZIEL FÜR PRUDENTIAL AUF 1720 (1758) PENCE – ‚BUY‘

– DZ BANK SENKT FAIREN WERT FÜR ENEL AUF 8,70 (8,80) EUR – ‚KAUFEN‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:30 FRA: Remy Cointreau, Halbjahreszahlen

10:00 DEU: NordLB, 9Monatszahlen

13:00 CHE: Swiss Life, Investor Day

14:00 CHE: Calida, Capital Markets Day

DEU: Siemens Healthineers, Geschäftsbericht

TERMINE KONJUNKTUR

06:00 JPN: Frühindikatoren 09/21 (endgültig)

07:00 JPN: Maschinenwerkzeugaufträge 10/21 (endgültig)

08:00 DEU: GfK-Verbrauchervertrauen 12/21

08:00 DEU: BIP Q3/21 (2. Veröffentlichung)

08:00 DEU: Frühindikator für den Außenhandel (Exporte in Nicht-EU-Staaten, vorläufige Ergebnisse), 10/21

08:00 DEU: Bauhauptgewerbe 09/21

08:00 EUR: Acea, Nfz-Neuzulassungen 10/21

09:00 ESP: Erzeugerpreise 10/21

09:30 SWE: Zentralbank, Zinsentscheid

10:00 POL: Arbeitslosenquote 10/21

13:30 EUR: EZB Sitzungsprotokoll 28.10.21

15:00 BEL: Geschäftsklima 11/21

SONSTIGE TERMINE

09:00 DEU: BGH verhandelt im Dieselskandal zu möglichen Schadenersatzansprüchen gegen die VW-Tochter Audi

09:30 LUX: EuGH-Urteil zu sogenannter Inbox-Werbung

09:30 DEU: Fortsetzung Prozess im „Cum-Ex“-Verfahren gegen ehemalige Mitarbeiter der inzwischen insolventen Maple Bank

10:00 DEU: Jahrestagung 2021 Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen, Darmstadt

11:00 DEU: Online-Pk Deutsche Bundesbank: Finanzstabilitätsbericht 2021

12:00 EUR: Europäische Kommission stellt Gesetzespaket zur Kapitalmarktunion vor

DEU/POL: Weitere Entwicklung an der Grenze zwischen Polen und Belarus – Merkel trifft Polens Regierungschef Morawiecki

14.15 Uhr Presseunterrichtung Merkel und Morawiecki nach dem gemeinsamen Gespräch

BEL: Treffen der EU-Minister zuständig für Binnenmarkt und Industrie – Schwerpunkt Wettbewerbsfähigkeit, Brüssel

EUR: EU-Arzneimittelbehörde entscheidet über Impfstoff für Kinder ab 5 Jahre

HINWEIS

USA: Feiertag, Börse geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

GfK-Konsumklima

Dezember (Punkte) -1,0 +0,9

Deutschland

Bruttoinlandsprodukt Q3

Quartalsvergleich

saisonbereinigt +1,8 +1,8*

unbereinigt +2,5 +2,5*

Jahresvergleich +2,5 +2,5*

15.00 Uhr

Belgien

Geschäftsklima

November (Punkte) 4,2 4,0

GROSSBRITANNIEN

— Keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

— Feiertag, keine Daten erwartet —

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Curioso / shutterstock

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 75,31 USD
  • +3,33%
29.11.2021, 18:50, Deutsche Bank Indikation
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