Vorbörse: Wall Street außer Rand und Band – Dax will weiter nach oben – Ölpreis und Euro steigen

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Vorbörse: Wall Street außer Rand und Band – Dax will weiter nach oben – Ölpreis und Euro steigen

DEUTSCHLAND: – WEITER ERHOLT – Bei den Anlegern am deutschen Aktienmarkt scheint die Zuversicht mit Blick auf die Coronavirus-Krise zu wachsen. Nach einer kräftigen Erholung des Dax um rund 5,8 Prozent am Montag zeichneten sich am Dienstagmorgen weitere Gewinne für den deutschen Leitindex ab. Der Broker IG taxierte das Börsenbarometer rund zweieinhalb Stunden vor dem Beginn des Xetra-Hauptgeschäfts auf 10.161 Punkte und damit 0,84 Prozent im Plus. Aktuell schauten die Investoren vor allem auf die Anzahl der Neuinfektionen sowie der neuen Todesopfer durch Covid 19, erklärte Analyst Stephen Innes vom Broker AxiCorp. Da komme es gut an, dass New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo für den besonders heftig vom Coronavirus getroffenen Bundesstaat Licht am Ende des Tunnels sieht. Auch in Teilen von Europa sehen Experten einen positiven Trend bei der Entwicklung. Marktexperte Andreas Büchler von Index-Radar sieht im Zuge der laufenden Dax-Erholung Spielraum bis 10 400 Punkte, im besten Fall sogar etwas mehr. Allerdings sollten Anleger das nicht mit einem neuen Aufwärtstrend verwechseln, gibt der Experte zu bedenken.

USA: – GEWINNE – Anzeichen für ein mögliches Abflachen der Corona-Pandemie haben der Wall Street zu Wochenbeginn einen kräftigen Schub beschert. Die wichtigsten Aktienindizes schnellten um bis knapp acht Prozent in die Höhe. Weltweit waren Hoffnungen auf eine verlangsamte Ausbreitung des neuartigen Coronavirus aufgekeimt. Leicht sinkende Wachstumszahlen bei Neuinfektionen und Todesfällen in der EU hatten bereits die europäischen Börsen beflügelt. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sieht für den besonders heftig vom neuartigen Coronavirus getroffenen Bundesstaat Licht am Ende des Tunnels.

ASIEN: – WEITER ERHOLT – Die Börsen Asiens haben am Dienstag zugelegt. Anleger haben mit Blick auf die Corona-Krise Zuversicht gewonnen. In Japan stieg der Nikkei 225 zuletzt um etwa ein halbes Prozent nach. In China stieg der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen zuletzt um knapp 2 Prozent und der Hang Seng in Hong Kong legte um 0,28 Prozent zu.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 10 075,17 5,77%

XDAX 10 191,36 6,96%

EuroSTOXX 50 2795,97 4,99%

Stoxx50 2753,12 3,22%

DJIA 22 679,99 7,73%

S&P 500 2663,68 7,03%

NASDAQ 100 8081,66 7,35%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 171,76 -0,10%

DEVISEN: – DOLLAR ETWAS SCHWÄCHER – Der Kurs des Euro ist am Dienstag gestiegen und hat damit die Stabilisierung seit Beginn der Woche fortgesetzt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0823 US-Dollar gehandelt, nachdem sie in der vergangenen Nacht noch unter 1,08 Dollar notiert hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,0791 Dollar festgesetzt.

Der Euro profitierte am Morgen von einer breitangelegten Dollar-Schwäche. Der stand zu allen wichtigen Währungen unter Druck, während die Gemeinschaftswährung im Gegenzug zulegen konnte. In den USA hatte sich die Corona-Krise zuletzt verschärft und es wird mit schwerwiegenden Folgen für die amerikanische Wirtschaft und insbesondere für den Arbeitsmarkt gerechnet.

Seit Montag konnte sich der Euro damit stabilisieren, nachdem er in der vergangenen Woche etwa zwei Cent gefallen war. Zu den Gewinnern am Devisenmarkt zählte am Morgen auch der australische Dollar. Die Notenbank des Landes hatte am Morgen den Leitzins unverändert bei 0,25 Prozent belassen.

Euro/USD 1,0829 0,34%

USD/Yen 108,70 -0,47%

Euro/Yen 117,70 -0,15%

ROHÖL: – LEICHTE ERHOLUNG –  In der Nacht auf Dienstag haben die Ölpreise zugelegt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 33,97 US-Dollar und damit 91 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI mit Lieferung im Mai stieg um 79 Cent auf 26,87 Dollar. Die Verluste vom Wochenauftakt konnten damit jedoch noch nicht aufgeholt werden. Der Ölpreis war im Zuge der stockenden Entwicklung im Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland abgerutscht.

Der Ölmarkt wird zur Zeit durch einen Doppelschock belastet. Neben dem massiven Nachfrageausfall infolge der Corona-Epidemie, liefern sich führende Ölnationen seit März einen Preiskrieg. Ein für Montag geplantes Treffen von Ölförderländern, die sich in der sogenannten „Opec+“ zusammengeschlossen haben, war auf Donnerstag verschoben worden. Ein Treffen der Energie-Minister der G20-Gruppe unter Vorsitz von Saudi-Arabien könnte am Freitag stattfinden. Derweil gehen die informellen Gespräche auf diplomatischer Ebene weiter: Ein wirksames Abkommen zur Förderkürzung müsste laut Ansicht von Marktbeobachtern Saudi-Arabien, Russland und die USA mit einschließen.

„Sie kürzen bereits und sie kürzen sehr signifikant“, gab US-Präsident Donald Trump am Montag in einer Pressekonferenz zu verstehen. „Ich glaube das passiert ganz automatisch.“ Darauf angesprochen, ob sich die USA auf eine Vereinbarung im Rahmen der OPEC einlassen werden sagte Trump: „Niemand hat mich gefragt, wenn sie mich fragen, werde ich eine Entscheidung fällen. Ich werde Sie es am Donnerstagabend wissen lassen.“

Trotz der anhaltend schwierigen Lage hatten sich die Ölpreise in der vergangenen Woche ein wenig erholt. Aussagen von US-Präsident Trump, die Hoffnung auf eine Einigung der Opec+ und eine Kürzung der weltweiten Fördermengen andeuteten, hatten den Ölpreisen Auftrieb verliehen. Während der Brent-Preis zwischenzeitlich bis an die Marke von 35 Dollar vorrücken konnte, kostete US-Öl vor den jüngsten Verlusten mehr als 29 Dollar.

Brent 34,02 +0,97 USD

WTI 26,89 +0,81 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR SYMRISE AUF 87 (79) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR BASF AUF 56 (66) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR COVESTRO AUF 37 (50) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR EVONIK AUF 26 (28,50) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR LANXESS AUF 48 (57) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 46 (63) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR KNORR-BREMSE AUF 73 (75) EUR – ‚NEUTRAL‘

RBC SENKT EON AUF ‚SECTOR PERFORM‘ (OUTPERFORM) – ZIEL 9,50 (10,25) EUR

RBC SENKT ZIEL FÜR RWE AUF 30 (34,50) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR UNIPER AUF 20 (25) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

UBS HEBT SAP AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 118 (130) EUR

UBS SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE BANK AUF 6,70 (8,50) EUR – ‚NEUTRAL‘

BAADER BANK HEBT BRENNTAG AUF ‚BUY‘ (ADD) – ZIEL 45 (50) EUR

BAADER BANK HEBT COVESTRO AUF ‚BUY‘ (ADD) – ZIEL 33 (41) EUR

– BAADER BANK HEBT LANXESS AUF ‚BUY‘ (ADD) – ZIEL 46 (60) EUR

– BAADER BANK HEBT LINDE AUF ‚ADD‘ (REDUCE) – ZIEL 165 (180) EUR

– BAADER BANK SENKT ZIEL FÜR BASF AUF 55 (77) EUR – ‚BUY‘

– BAADER BANK SENKT ZIEL FÜR BAYER AUF 105 (123) EUR – ‚BUY‘

– BAADER BANK SENKT ZIEL FÜR FUCHS PETROLUB AUF 33 (43) EUR – ‚REDUCE‘

– BAADER BANK SENKT ZIEL FÜR K+S AUF 8 (11) EUR – ‚BUY‘

– BAADER BANK SENKT ZIEL FÜR SYMRISE AUF 90 (92) EUR – ‚ADD‘

– BAADER BANK SENKT ZIEL FÜR WACKER CHEMIE AUF 60 (88) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR GERRESHEIMER AUF 83 (84) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR BOEING AUF 150 (350) USD – ‚HOLD‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR GIVAUDAN AUF 2800 (2300) CHF – ‚UNDERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR AKZO NOBEL AUF 95 (102) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR CRH AUF 30 (35) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR H&M AUF 140 (141) SEK – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR LAFARGEHOLCIM AUF 52 (62) CHF – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 39 (45) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR HEINEKEN AUF 90 (100) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 23,80 (24,50) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR PHILIPS AUF 33,90 (43,10) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR VODAFONE AUF 180 (190) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– RBC HEBT ZIEL FÜR NATIONAL GRID AUF 1025 (1000) PENCE – ‚OUTPERFORM‘

– RBC SENKT IBERDROLA AUF ‚SECTOR PERFORM‘ (OUTPERFORM) – ZIEL 10 (11,30) EUR

– BAADER BANK HEBT AKZO NOBEL AUF ‚BUY‘ (ADD) – ZIEL 75 (92) EUR

– BAADER BANK SENKT ZIEL FÜR AIR LIQUIDE AUF 103 (110) EUR – ‚REDUCE‘

PRESSESCHAU

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Fraport, Verkehrszahlen 14. KW

10:00 DEU: DekaBank, Bilanz-Pk, Frankfurt

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Straumann, Hauptversammlung

CHE: Tecan, Hauptversammlung

DEU: Home24, Jahreszahlen (detailliert)

GBR: Asos, Halbjahreszahlen

DNK: Vestas, Hauptversammlung

TERMINE KONJUNKTUR

06:30 NLD: Verbraucherpreise 03/20

07:00 JPN: Frühindikatoren 02/20 (vorläufig)

07:00 SPA: Verbraucherpreise 03/20

08:00 DEU: Industrieproduktion 02/20

08:00 DEU: Destatis: Fluggäste und Luftfracht von deutschen Flughäfen, Februar 2020

08:45 FRA: Handelsbilanz 02/20

10:00 ITA: Einzelhandelsumsatz 02/20

21:00 USA: Konsumentenkredite 02/20

22:30 USA: API Ölbericht, Woche

SONSTIGE TERMINE

BEL: Dritte Runde der Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über die künftigen Beziehungen°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Industrieproduktion Februar

Monatsvergleich -0,8 +3,0

Jahresvergleich -3,0 -1,3

VEREINIGTE KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

21.00 Uhr

Verbraucherkredite, Feb 14,00 12,02 (in Mrd USD)°

*Erstschätzung (Jeweils in Prozent, soweit nicht anders angegeben)°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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29.05.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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