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Vorbörse: Wall Street bester Laune – Dax setzt jetzt voll auf Draghi

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Vorbörse: Wall Street bester Laune – Dax setzt jetzt voll auf Draghi

DEUTSCHLAND: – WEITERE GEWINNE ERWARTET – Vor den wegweisenden Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) bleiben die Anleger mutig: Der Broker IG taxiert den Dax rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start gut ein halbes Prozent höher auf 12.426 Punkte. Die Erwartungen an die EZB sind hoch, wie auch die jüngste Marktrally zeigt: In drei bislang starken Wochen schaffte der Dax die Bodenbildung und schoss um insgesamt fast 6,5 Prozent nach oben. Nun scheint er bereits vor den Signalen der Notenbanker auch die Charthürde von 12 400 Punkten noch zu nehmen. Auch an den Überseebörsen gehen die Anleger immer weiter ins Risiko.

USA: – KRÄFTIGE KURSGEWINNE – Die Anleger an der Wall Street haben am Mittwoch vor dem Notenbankentscheid in der Eurozone weiter mutig zugegriffen. Der Dow Jones Industrial ging 0,85 Prozent höher bei 27.137,04 Punkten aus dem Handel. Er schloss auf seinem Tageshoch und zeigte den sechsten positiven Handelstag in Folge keine Schwäche. Eine ebenso lange Gewinnstrecke hatte es letztmals im Juni gegeben.

ASIEN: – ÜBERWIEGEND KURSGEWINNE – Positive Signale im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die Aktienmärkte in Asien am Donnerstag angetrieben. Nur in Hongkong büßte der Hang Sang nach den kräftigen Gewinnen am Vortag 0,19 Prozent ein. An Chinas Festlandsbörsen kletterte der CSI 300 zuletzt hingegen um 0,42 Prozent nach oben. In Japan ging es für den Nikkei 225 zuletzt um 0,94 Prozent aufwärts. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwochabend (Ortszeit) als „Geste des guten Willens“ angekündigt, dass die für Anfang nächsten Monat angekündigte Anhebung der Strafzölle auf chinesische Importe um zwei Wochen auf Mitte Oktober verschoben wird.

Knock-Outs zum Ölpreis WTI (Spot)

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Kurserwartung
Ölpreis WTI (Spot)-Rohstoff wird steigen
Ölpreis WTI (Spot)-Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels

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DAX 12.359,07 0,74%

XDAX 12.385,25 0,69%

EuroSTOXX 50 3.516,82 0,51%

Stoxx50 3.203,87 0,73%

DJIA 27.137,04 0,85%

S&P 500 3.000,93 0,72%

NASDAQ 100 7.887,58 0,93%

RENTEN:

Bund-Future 174,01 -0,08%°

DEVISEN: – INNEHALTEN – Der Kurs des Euro  hat sich am Donnerstag nach deutlichen Vortagesverlusten vorerst stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung vor der Veröffentlichung wichtiger geldpolitischer Beschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) bei 1,1014 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die EZB hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1003 Dollar festgesetzt.

Zur Wochenmitte hatten Signale einer Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Zeitweise war der Kurs der Gemeinschaftswährung unter die Marke von 1,10 Dollar gefallen. Nachdem zunächst die Regierung in Peking Ausnahmen von Strafzöllen auf amerikanische Waren verkündet hatte, legte die US-Regierung in der Nacht zum Donnertag nach. US-Präsident Donald Trump verschob die für Anfang Oktober angekündigte Anhebung der Strafzölle auf chinesische Importe im Umfang von 250 Milliarden Dollar um zwei Wochen auf Mitte Oktober und bezeichnete dies als „Geste des guten Willens“.

Bis zum frühen Nachmittag wird am Devisenmarkt mit wenig Kursbewegung gerechnet. Dann wird die EZB ihre geldpolitischen Beschlüsse der Ratssitzung veröffentlichen. Volkswirte erwarten, dass die Notenbank ihre seit Jahren ultralockere Geldpolitik abermals lockern wird.

Euro/USD 1,1014 0,03%

USD/Yen 108,05 0,21%

Euro/Yen 119,01 0,22%

ROHÖL: – ERHOLUNG –  Die Ölpreise haben sich am Donnerstag ein Stück weit von den starken Verlusten zur Wochenmitte erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 61,32 US-Dollar. Das waren 51 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 55 Cent auf 56,30 Dollar.

Marktbeobachter erklärten den Anstieg mit weiteren Signalen der Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nachdem zunächst die Regierung in Peking Ausnahmen von Strafzöllen auf Waren aus den USA verkündet hatte, legte die US-Regierung in der Nacht zum Donnertag nach. US-Präsident Donald Trump verschob die für Anfang Oktober angekündigte Anhebung der Strafzölle auf chinesische Importe im Umfang von 250 Milliarden Dollar um zwei Wochen auf Mitte Oktober und bezeichnete dies als „Geste des guten Willens“.

Zuvor hatte der Handelskonflikt die Ölpreise immer wieder belastet. Seit etwa einem Jahr schwelt der Konflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Immer neue Eskalationsstufen hatten die Sorge vor einem Abflauen der Weltwirtschaft und damit vor einer geringeren Nachfrage nach Rohöl geschürt.

Der Anstieg der Ölpreise erfolgte, nachdem sie am Mittwoch noch stark unter Druck geraten waren und die Notierung für US-Öl zeitweise um mehr als zwei Dollar je Barrel abrutschte. Als Auslöser für den Kursrutsch gilt ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg über eine mögliche Lockerung der US-Sanktionen gegen das Opec-Land Iran. Demnach soll US-Präsident Donald Trump vor der Entlassung seines Sicherheitschefs John Bolton eine solche Maßnahme ins Gespräch gebracht haben. Eine Lockerung der Sanktionen könnte einen Anstieg der iranischen Ölexporte zu Folge haben.

Brent 61,25 +0,44 USD

WTI 56,25 +0,50 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN VORZÜGE AUF 195 (183) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

CREDIT SUISSE SENKT BEIERSDORF AUF ‚UNDERPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 99 (81) EUR

MORGAN STANLEY STARTET JUNGHEINRICH MIT ‚OVERWEIGHT‘ – ZIEL 26 EUR

– QUIRIN BANK SENKT SAF-HOLLAND AUF ‚SELL‘ (HOLD) – ZIEL 7,40 (9) EUR

CITIGROUP HEBT ZIEL FÜR RTL AUF 47 (46) EUR – ‚NEUTRAL‘

DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR ZURICH AUF 350 (315) CHF – ‚HOLD‘

– GOLDMAN SENKT LLOYDS AUF ‚SELL‘ (NEUTRAL) – ZIEL 47 (61) PENCE

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR BARCLAYS AUF 185 (190) PENCE – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR HSBC AUF 890 (905) PENCE – ‚BUY‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR ING AUF 10 (11) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR BAT AUF 4900 (4800) PENCE – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR GLENCORE AUF 270 (260) PENCE – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR RIO TINTO AUF 5500 (5610) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

SOCGEN HEBT ZURICH AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 425 (330) CHF

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Knorr-Bremse, Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Dermapharm Holding H1-Zahlen (detailliert)

13:00 DEU: Lufthansa, Verkehrszahlen 08/19

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Beginn Angebotsfrist Teamviewer

DEU: Corestate Capital Holding, Capital Markets Day

USA: Kraft Heinz, Hauptversammlung

USA: Broadcom, Q3-Zahlen

USA: US Bancorp, Investor Day

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Kernmaschinenaufträge 07/119

01:50 JPN: Erzeugerpreise 08/19

08:00 DEU: Verbraucherpreise 08/19 (endgültig)

08:45 FRA: Verbraucherpreise 08/19 (endgültig)

11:00 EUR: Industrieproduktion 07/19

12:00 IRL: Verbraucherpreise 08/19

13:00 TUR: Türkische Zentralbank, Zinsentscheid

13:45 EUR: EZB Zinsentscheid (14.30 h Pk mit EZB-Präsident Draghi)

14:30 USA: Verbraucherpreise 08/19

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

09:00 DEU: 68. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) – Pkw (bis 22.9.) unter anderem Eröffnungsfeier um 10 Uhr mit Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

09:00 DEU: Bilanz-Pk Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main zu den Entwicklungen verschiedener Kriminalitätsbereiche – unter anderem der Internet- und Wirtschaftskriminalität

09:30 LUX: EuGH urteilt über die Zulassung einer Gen-Sojabohne von Monsanto

10:00 DEU: Vorstellung der Allensbach-Studie „Generation Mitte“, Berlin

DEU: Oberlandesgericht prüft Schadenersatz-Urteile gegen Porsche SE, Stuttgart

DEU: Bundestag – Fortsetzung Haushaltswoche, Berlin

JPN: Tokyo Game Show

HINWEIS

KOR: Feiertag, Börse geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Verbraucherpreise  August

Monatsvergleich -0,2 -0,2*

Jahresvergleich +1,4 +1,4*

Verbraucherpreise HVPI August

Monatsvergleich -0,1 -0,1*

Jahresvergleich +1,0 +1,0*

08.45 Uhr

Frankreich

Verbraucherpreise HVPI

August

Monatsvergleich +0,5 +0,5*

Jahresvergleich +1,2 +1,2*

11.00 Uhr

Eurozone

Industrieproduktion Juli

Monatsvergleich -0,1 -1,6

Jahresvergleich -1,3 -2,6

13.45 Uhr

EZB

Hauptrefinanzierungssatz 0,0 0,0

Spitzenrefinanzierungsatz 0,25 0,25

Einlagenfazilität -0,5 -0,4

PK ab 14.30 Uhr

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Verbraucherpreise, Aug

Monatsvergleich +0,1 +0,3

Jahresvergleich +1,8 +1,8

Kernindex gg VJ +2,3 +2,2

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe 215 217 (Vorwoche, in Tsd)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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  • 58,66 USD
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