Vorbörse: Wall Street bleibt geschlossen – Dax dürfte Rekordjagd weiter fortsetzen!

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Vorbörse: Wall Street bleibt geschlossen – Dax dürfte Rekordjagd weiter fortsetzen!

DEUTSCHLAND: – NEUER REKORD IN REICHWEITE – Hohe Kursgewinne in China dürften zum Beginn der neuen Börsenwoche auch die deutschen Aktien weiter anschieben. Dem Dax winkt ein weiteres historisches Hoch: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,33 Prozent höher auf 13.793 Punkte – das wären rund fünf Punkte über dem bisherigen Höchststand vom Freitag. An der Wall Street wird derweil an diesem Montag wegen eines Feiertags nicht gehandelt. „Das Coronavirus könnte die Konjunkturdaten im ersten Quartal belasten, aber wir bleiben sehr optimistisch mit Blick auf die weltweite Konjunktur“, schrieb Stratege Mislav Matejka von JPMorgan in einem Marktkommentar. Er begründete seinen Optimismus vor allem mit dem Wachstum in den USA vor der Präsidentschaftswahl im November.

USA: – ÜBERWIEGEND MODERATE GEWINNE – Die Coronavirus-Epidemie hat die Anleger an der Wall Street auch am Freitag nicht beunruhigt. Die wichtigsten Aktienindizes schlossen überwiegend moderat im Plus und bewegten sich damit weiter in der Nähe ihrer Höchststände. Händler zufolge hoffen die Anleger weiterhin, dass die Mediziner und die verantwortlichen Behörden die Krise in den Griff bekommen können. Ein Ende der Covid-19-Epidemie ist aber weiter nicht absehbar. Die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 in China stiegen mit einer neuen Zählweise der Infektionen am Freitag wieder stark.

ASIEN: – OHNE EINHEITLICHE TENDENZ – Die Aktienmärkte in Asien sind ohne einheitliche Tendenz in die neue Woche gestartet. Das Coronavirus sorgt weiter für latente Unsicherheit. In Tokio sank Japans Nikkei 225 zum Handelsschluss am Montag um 0,7 Prozent. Laut neuesten Daten trifft die Steuererhöhung Japans Wirtschaft härter als gedacht. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörse legte hingegen zuletzt um 1,70 Prozent zu und der Hang Seng in Hongkong gewann 0,62 Prozent.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 13.744,21 -0,01%

XDAX 13.754,07 0,15%

EuroSTOXX 50 3.840,97 -0,15%

Stoxx50 3.506,27 -0,32%

DJIA 29.398,08 -0,09%

S&P 500 3.380,16 0,18%

NASDAQ 100 9.623,58 0,29%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 174,27 -0,03%

DEVISEN: – ERHOLUNG – Der Euro hat sich am Montag etwas von seinen Kursverlusten in den vergangenen Wochen erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0840 US-Dollar und damit etwas mehr als am Freitag. Zuletzt war der Euro zum Dollar auf einen dreijährigen Tiefstand bei etwas mehr als 1,08 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,0842 Dollar festgelegt.

Am Montag stehen nur wenige absehbare Ereignisse an, die den Handel zwischen Euro und Dollar bewegen könnten. Weder in Europa noch in den USA werden nennenswerte Konjunkturdaten veröffentlicht. An hochrangigen Notenbankern tritt der Chefökonom der EZB, der Ire Philip Lane, in Erscheinung.

Unbeeindruckt von schwachen Wirtschaftsdaten zeigte sich am Montagmorgen der japanische Yen. Wegen zahlreicher Belastungen, darunter eine Steuererhöhung, ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt im Schlussquartal 2019 so stark geschrumpft wie seit 2014 nicht mehr. Aufgrund des Coronavirus kommt jetzt die Angst vor einer Rezession auf.

Euro/USD 1,0841 0,03%

USD/Yen 109,84 0,05%

Euro/Yen 119,08 0,08%

ROHÖL: – AUFWÄRTS – Die Ölpreise haben am Montag an die Stabilisierung der vergangenen Handelstage angeknüpft. Starke Impulse blieben im frühen Handel jedoch aus. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 57,25 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg dagegen geringfügig auf 52,09 Dollar.

In den vergangenen Tagen haben sich die Erdölpreise etwas von ihren deutlichen Verlusten seit Jahresbeginn erholt. Ein wichtiger Grund ist, dass der chinesische Coronavirus an den Finanzmärkten etwas von seinem Schrecken eingebüßt hat. Mit dazu beigetragen haben Gegenmaßnahmen der chinesischen Regierung. Zuletzt gab die chinesische Notenbank am Montag zusätzliches Zentralbankgeld an die Banken zu einem geringeren Zins aus.

Unterdessen scheint sich abzuzeichnen, dass die großen Ölförderer ihre für Anfang März geplante Sitzung nicht vorziehen. Der Verbund Opec+, dem neben den Opec-Ländern weitere Ölriesen wie Russland angehören, sieht sich mit einer wesentlich schwächeren Rohölnachfrage konfrontiert. Ausschlaggebend ist der Coronavirus, der den Ölverbrauch insbesondere in China stark fallen lässt

Brent 57,29 -0,03 USD

WTI 52,13 +0,08 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR FMC AUF 84 (78) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 54 (51) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR BEFESA AUF 42 (48) EUR – ‚BUY‘

CITIGROUP HEBT ROCHE AUF ‚BUY‘

CITIGROUP SENKT NOVARTIS AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY)

CREDIT SUISSE HEBT ORANGE AUF ‚EMU TOP PICK LIST‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR L’OREAL AUF 247 (240) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR JUST EAT TAKEAWAY.COM AUF 10700 (10500) P – ‚OVERWEIGHT‘

RBC HEBT ENDESA AUF ‚SECTOR PERFORM‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 25,50 (21) EUR

SOCGEN SENKT VINCI AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 111,5 (102,4) EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

06:15 DEU: Bertrandt, Q1-Zahlen

08:00 GBR: Reckitt Benckiser, Jahreszahlen

10:30 DEU: Genossenschaftsverband Jahres-Pk zur Entwicklung der Volks- und Raiffeisenbanken

19:00 DEU: Deutsche Börse, Jahreszahlen

22:30 AST: BHP Group, Halbjahreszahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Transocean, Q4-Zahlen

FRA: Faurecia, Jahreszahlen

TEMRINE KONJUNKTUR

00:50 JPN: BIP Q4/19 (1. Veröffentlichung)

05:30 JPN: Industrieproduktion 12/19 (endgültig)

11:00 EUR: Bauproduktion 12/19

HINWEIS

USA: Feiertag, Börse geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

— keine entscheidenden Daten erwartet —

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

— keine entscheidenden Daten erwartet —

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 22,72 USD
  • +3,88%
31.03.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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