Vorbörse: Wall Street kommt stark aus dem verlängerten Wochenende – Dax rund ein halbes Prozent im Minus erwartet – Wirecard weiter unter Druck

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Vorbörse: Wall Street kommt stark aus dem verlängerten Wochenende – Dax rund ein halbes Prozent im Minus erwartet – Wirecard weiter unter Druck

DEUTSCHLAND: – LEICHTE GEWINNMITNAHMEN MÖGLICH – Nach seinem jüngsten Satz nach oben dürfte sich der Dax am Dienstag zunächst auf relativ hohem Niveau behaupten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex knapp eine Stunde vor dem Xetra-Start auf 12.675 Punkte und damit 0,46 Prozent unter seinem Vortagesschluss. Der technische Analyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel sieht den Dax weiterhin in einer guten Verfassung, wenngleich das Potenzial zumindest mit Blick auf diesen Dienstag erst einmal begrenzt sein könnte. Kleinere Gewinnmitnahmen erscheinen nach dem jüngsten Anstieg möglich.

Bei Wirecard hingegen bleibt die Richtung gleich. Die Aktie liegt vor Börsenstart klar im Minus. Auf der Handelsplattform Lang & Schwarz sind es aktuell 9 Prozent. Die Geschäftsberichte des „noch“ Dax-Konzerns können schon bald eingesehen werden.

# Wirecard: Kommt die lang versprochene Transparenz? - Abschlussberichte können wohl bald eingesehen werden

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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USA: – GEWINNE – Angeführt von einer Kursrally der Technologiewerte haben die US-Aktienmärkte nach dem langen Feiertagswochenende einen starken Wochenstart hingelegt. Deutlich positive Impulse kamen dabei von den chinesischen Börsen. In China war der Leitindex CSI 300 um rund sechs Prozent auf den höchsten Stand seit fünf Jahren nach oben geschnellt. Der Dow Jones Industrial schloss 1,78 Prozent höher bei 26 287,03 Punkten und somit fast auf seinem Tageshoch.

ASIEN: – VERLUSTE IN TOKIO, GEWINNE IN CHINA – Die wichtigsten Börsen Asiens haben am fiel zuletzt um rund 0,66 Prozent. In China hingegen knüpfte der CSI 300  mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen mit einem Plus von zuletzt fast 2 Prozent an seinen Vortagessprung an. Der Hang Seng in Hongkong hielt sich knapp im Plus.

DAX 12733,45 1,64%

XDAX 12743,76 1,27%

EuroSTOXX 50 3350,03 1,69%

Stoxx50 3070,78 1,54%

DJIA 26287,03 1,78%

S&P 500 3179,72 1,59%

NASDAQ 100 10604,06 2,53%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 176,14 +0,03%

DEVISEN: – RUHE – Der Euro hat am Dienstagmorgen weiter über der Marke von 1,13 US-Dollar notiert. Im frühen Handel kostete die gemeinsame Währung der 19 Euroländer 1,1315 Dollar und damit in etwa so viel wie im asiatischen Handel. Das Geschehen am Devisenmarkt verlief überwiegend ruhig. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1325 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag blicken die Anleger vor allem auf die deutsche Industrie. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Produktionsdaten für den Monat Mai. Nachdem sich am Montag bereits die Industrieaufträge deutlich von ihrem Einbruch in der Corona-Krise erholt hatten, wird auch eine wesentlich höhere Herstellung erwartet. Ansonsten stehen am Dienstag nur wenige Konjunkturdaten von größerer Bedeutung auf dem Programm.

Euro/USD 1,1311 0,01%

USD/Yen 107,37 0%

Euro/Yen 121,44 0,03%

ROHÖL: – RÜCKGANG – Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Der Handel verlief zunächst ruhig. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 42,82 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel in ähnlichem Ausmaß auf 40,32 Dollar.

Die Rohölpreise würden zurzeit durch gegensätzlich wirkende Kräfte in Schach gehalten, kommentierte Jeffrey Halley vom Handelshaus Oanda das Marktgeschehen. Auf der einen Seite stehe die konjunkturelle Erholung von der Corona-Krise in Asien und Europa. Auf der anderen Seite deute sich konjunkturelle Belastung durch die angespannte Corona-Lage in den USA und anderen amerikanischen Ländern an.

Der Erdölmarkt hat ein extremes erstes Halbjahr hinter sich. Zu Jahresbeginn sorgte der Ausbruch der Corona-Pandemie für massive Preiseinbrüche. Hinzu kam ein Machtkampf zwischen den beiden Ölgiganten Saudi-Arabien und Russland, der den US-Ölpreis zeitweise unter die Nulllinie trieb. Seit Mai haben sich die Ölpreise jedoch ein Stück weit erholt, weil sich große Förderländer wieder zusammengerauft haben und sich die Corona-Krise tendenziell entspannt.

Brent 42,92 -0,18 USD

WTI 40,47 -0,16 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR HELLOFRESH AUF 55 (40) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 65,50 (57,50) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 193 (188) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

MORGAN STANLEY ERHÖHT NEMETSCHEK-KURSZIEL AUF 49,50 (45,50) EUR

– MORGAN STANLEY SENKT NEMETSCHEK AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (EQUAL-WEIGHT)

RBC HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE BANK AUF 7 (6) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

– MORGAN STANLEY HEBT COMMERZBANK AUF ‚OVERWEIGHT‘ (UNDERW.)

– RBC SENKT ZIEL FÜR UBER AUF 45 (52) USD – ‚OUTPERFORM‘

– CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR NETFLIX AUF 550 (465) USD – ‚OUTPERFORM‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ASOS AUF 3400 (2100) PENCE – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR JUST EAT TAKEAWAY.COM AUF 10900 (10100) P – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR RELX AUF 2080 (1910) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR SHOP APOTHEKE AUF 135 (95) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ZUR ROSE GROUP AUF 310 (160) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT EDP ENERGIAS PORTUGAL AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 5 (3,60) EUR

– BERENBERG HEBT EDP RENOVAVEIS AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 14,50 (11,50) EUR

– BERENBERG HEBT SCHINDLER AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 275 (215) CHF

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SOCIETE GENERALE AUF 21 (20) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR VODAFONE AUF 190 (180) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 96 (98) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– RBC HEBT ZIEL FÜR BNP PARIBAS AUF 42 (40) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– RBC HEBT ZIEL FÜR CREDIT SUISSE AUF 10,50 (10) CHF – ‚SECTOR PERFORM‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR KERING AUF 540 (590) EUR – ‚OUTPERFORM‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Fraport, Verkehrszahlen 27. Kalenderwoche

10:00 DEU: Takkt, Hauptvesammlung (online)

10:00 DEU: Delticom, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: ElringKlinger, Hauptversammlung (online)

11:00 DEU: LBBW Research Pressegespräch (online) „Kapitalmarkt Update“

13:00 DEU: Funkwerk, Hauptversammlung (online)

14:00 DEU: bet-at-home.com, Hauptversammlung (online)

DNK: Bang & Olufsen, Jahreszahlen

FRA: Sodexo, Q3-Umsatz

TERMINE KONJUNKTUR

07:00 JPN: CI-Index Frühindikatoren 05/20 (vorläufig)

08:00 DEU: Industrieproduktion 05/20

08:45 FRA: Handelsbilanz 05/20

10:00 ITA: Einzelhandelsumsatz 05/20

15:00 USA: Fed-Präsident von Atlanta, Raphael Bostic, hält eine Rede

20:00 USA: Fed-Präsidentin von San Francisco, Mary Daly und

Fed-Präsdient von Richmond, Thomas Barkin halten eine Rede

22:30 USA: API Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Bundesarbeitsgericht beschäftigt sich in mehreren Verhandlungen mit der Verjährung und dem Verfall von Urlaub

DEU: Pk Welthungerhilfe zum Jahresbericht 2019, u.a. mit Präsidentin Marlehn Thieme

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Industrieproduktion, Mai

Monatsvergleich +11,1 -17,9

Jahresvergleich -16,9 -25,3

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

— keine entscheidenden Daten erwartet —

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: anathomy / Shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 45,08 USD
  • +1,55%
10.08.2020, 17:41, Deutsche Bank Indikation
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