Vorbörse: Wall Street schnauft durch – neues iPhone ist da – Dax tritt wohl auf der Stelle

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Vorbörse: Wall Street schnauft durch – neues iPhone ist da – Dax tritt wohl auf der Stelle

DEUTSCHLAND: – STABIL ERWARTET – Ungeachtet der weiter vorhandenen Unsicherheiten mit Blick auf die erneut rasche Coronavirus-Ausbreitung dürfte der Dax zur Wochenmitte stabil in den Tag starten. Der Broker IG taxierte den Leitindex zwei Stunden vor der Xetra-Eröffnung nahezu unverändert mit 13.019 Punkten. Damit hält sich der Dax über der runden Marke von 13.000 Punkten. Am Vortag war er angesichts der Corona-Sorgen und mangelnder Fortschritte in den Verhandlungen in den USA über ein neues Konjunkturprogramm um knapp ein Prozent gesunken. Auch in den USA hatten die Indizes ihrem jüngsten Lauf Tribut gezollt. Seit Anfang Oktober hat sich der Dax aber bislang gut geschlagen mit einem Zuwachs von derzeit gut zwei Prozent.

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USA: – VERLUSTE – An der Wall Street haben es die Anleger nach den jüngsten Gewinnen am Dienstag etwas ruhiger angehen lassen. Der Dow Jones Industrial schloss 0,55 Prozent im Minus bei 28.679,81 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,63 Prozent auf 3.511,93 Punkte nach unten. Der vortags besonders starke technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 behauptete sich dagegen mit einem Minus von lediglich 0,04 Prozent auf 12.083,17 Zähler.

Knock-Outs zum DAX

Kurserwartung
DAX-Index wird steigen
DAX-Index wird fallen
Höhe des Hebels
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ASIEN: – VERLUSTE – Das Fehlen von Fortschritten bei neuen Konjunkturstimuli in den USA sowie die Unsicherheit vor der US-Präsidentschaftswahl hat die Börsen Asiens am Mittwoch mehrheitlich belastet. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen fiel zuletzt um rund ein halbes Prozent und für den Hang-Seng-Index in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ging es um knapp 0,1 Prozent nach unten. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank um fast ein halbes Prozent.

DAX 13018,99 -0,91%

XDAX 13002,28 -1,2%

EuroSTOXX 50 3279,19 -0,57%

Stoxx50 2963,48 -0,36%

DJIA 28679,81 -0,55%

S&P 500 3511,93 -0,63%

NASDAQ 100 12083,170 -0,04%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 175,09 -0,01%

DEVISEN: – EURO WIEDER UNTER 1,18 $ – Der Euro hat am Mittwoch im frühen Handel weiterhin klar unter der Marke von 1,18 US-Dollar gehandelt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1740 Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1787 Dollar festgesetzt.

Zur Wochenmitte stehen nur wenige Konjunkturdaten auf der Agenda, die am Devisenmarkt eine Kursbewegung auslösen könnten. Größtes Interesse dürften Produktionszahlen aus den Industrieunternehmen der Eurozone auf sich ziehen. Außerdem melden sich einige hochrangige Notenbanker zu Wort, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde und der Vizechef der US-Notenbank Fed, Richard Clarida.

Euro/USD 1,1743 -0,01%

USD/Yen 105,45 -0,01%

Euro/Yen 123,84 -0,04%

ROHÖL: – KLEINER RÜCKSCHLAG – Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel leicht nachgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 42,32 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 15 Cent auf 40,05 Dollar. Der Preis für amerikanisches Öl pendelt seit Monatsbeginn um die 40-Dollar-Marke.

Laut Marktbeobachtern belastete die schwindende Hoffnung auf ein US-Konjunkturpaket noch vor den Wahlen. Dies wog den Optimismus auf, für den die zuletzt gestiegenen chinesischen Rohöl-Importe gesorgt hatten.

Die Internationale Energieagentur IEA hatte am Vortag eine eher pessimistische Einschätzung der aktuellen Lage am Markt abgegeben. Demnach wird die Belastung am Ölmarkt noch lange anhalten. Nachdem die Nachfrage in diesem Jahr um acht Prozent eingebrochen sei, wird es aus Sicht der IEA bis 2023 dauern, bis das Vorkrisen-Niveau wieder erreicht ist. IEA-Chef Fatih Birol bekräftigte die Einschätzung, dass das Wachstum der Ölnachfrage im Verlauf des nächsten Jahrzehnts zum Erliegen kommen wird.

Brent 42,38 -0,07 USD

WTI 40,14 -0,06 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR COVESTRO AUF 56 (48) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR FREENET AUF 21,50 (20,00) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR AIRBUS AUF 68 (71) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR GERRESHEIMER AUF 104 (103) EUR – ‚OUTPERFORM‘

DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR CONTINENTAL AG AUF 100 (70) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR HENKEL AUF 89 (84) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN HEBT HAPAG-LLOYD AUF ‚OVERWEIGHT‘ (UNDERW) – ZIEL 62,80 (48,29) EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR GERRESHEIMER AUF 87,50 (85,70) EUR – ‚NEUTRAL‘

– HÄNDLER: EXANE BNP HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 120,00 (112,60) EUR

– HÄNDLER: MS SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE BÖRSE AUF 153 (156) EUR

– MAINFIRST NIMMT HOCHTIEF MIT ‚HOLD‘ WIEDER AUF – ZIEL 81 EUR

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR BOUYGUES AUF 35,50 (36,00) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR GIVAUDAN AUF 3050 (2800) CHF – ‚SELL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR BOUYGUES AUF 41 (37) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR MOLLER-MAERSK AUF 13405 (11279) DKK

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SAFRAN AUF 103 (104) EUR – ‚BUY‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: ASML Holding, Q3-Zahlen

07:00 NLD: TomTom, Q3-Zahlen

08:00 GBR: Asos plc, Jahreszahlen

09:00 DEU: „Branchengipfel“ des Instituts für Automobilwirtschaft unter anderem mit Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender Daimler AG, und Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender Porsche AG

09:15 DEU: Fortsetzung Prozess gegen Ex-Audi-Chef Stadler und drei Ingenieure

10:30 DEU: Trumpf, Bilanz-Pk zum Geschäftsjahr 2019/2020

11:55 USA: Unitedhealth Group, Q3-Zahlen

12:45 USA: Bank of America, Q3-Zahlen

13:25 USA: Goldman Sachs, Q3-Zahlen

13:50 USA: Wells Fargo, Q3-Zahlen

18:30 DEU: Metro Trading Statement Geschäftsjahr 2019/2020

22:10 USA: Alcoa, Q3-Zahlen

22:15 USA: United Airlines, Q3-Zahlen

USA: PNC Financial Services, Q3-Zahlen

USA: U.S. Bancorp

TERMINE KONJUNKTUR

DEU: Bundeswirtschaftsministerium Monatsbericht 10/20

06:30 JPN: Industrieproduktion 08/20 (endgültig)

06:30 JPN: Kapazitätsauslastung 08/20 (endgültig)

10:00 DEU: Pk zu Herbst-Gemeinschaftsgutachten der Wirtschaftsforschungs-Institute

11:00 EUR: Industrieproduktion 08/20

11:30 DEU: Anleihe / Laufzeit. 30 Jahre / Volumen: 1 Mrd EUR

14:30 USA: Erzeugerpreise 09/20

16:15 USA: Fortsetzung IWF und Weltbank Jahrestagung (online) – IWF-Chefin Georgiewa spricht für den IWF ab 16.15 Uhr, Malpass ab 17.00 für die Weltbank. Der saudi-arabische Finanzminister spricht ab 17.15 Uhr zum Thema G-20

22:30 USA: API Ölbericht (Woche)

USA: Fortsetzung IWF und Weltbank Jahrestagung (online) bis 16.10.2020

SONSTIGE TERMINE

DEU: Weitere Entwicklung in der Corona-Krise

+ 1130 Pk mit unter anderem Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Grippeimpfung in Zeiten von Corona

+ 1200 Online Pressegespräch Unions-Bundestagsfraktion zum Thema «Corona-Pandemie: Erste Lehren für das Gesundheitswesen»

+ 1400 Beratungen von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über Corona-Krise

DEU: Runder Tisch zur Windkraft mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier

+ 1315 Pressestatement Altmaier

Es geht konkret um alte Anlagen, deren Förderung bald ausläuft. Eingeladen sind Vertreter von Bundesländern, anderer Bundesressorts, der Koalitionsfraktionen sowie von Verbände und der Wirtschaft.

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

09.00 Uhr

Spanien

Verbraucherpreise HVPI September

Monatsvergleich +0,4 +0,4*

Jahresvergleich -0,6 -0,6*

11.00 Uhr

Eurozone

Industrieproduktion August

Monatsvergleich +0,7 +4,1

Jahresvergleich -7,2 -7,7

GROSSBRITANNIEN

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Erzeugerpreise, September

Monatsvergleich +0,2 +0,3

Jahresvergleich +0,2 -0,2

Kernrate +0,9 +0,6

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: anathomy / Shutterstock.com

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Kurs zu CITIGROUP-INDIKATION DAX Index

  • 11.500,67 Pkt.
  • -4,05%
28.10.2020, 21:02, Citi Indikation
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