Vorbörse: Wall Street tiefrot ++ Dax weiterhin im freien Fall ++ Eröffnung unter 12.000 Punkte

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Vorbörse: Wall Street tiefrot ++ Dax weiterhin im freien Fall ++ Eröffnung unter 12.000 Punkte

DEUTSCHLAND: – VERLUSTE – An den Aktienmärkten herrscht wegen des Coronavirus weiter Alarmstimmung. Nachdem sich in den USA und in Asien der Ausverkauf fortgesetzt hat, könnte der Dax am Freitag erstmals seit Oktober unter die Marke von 12.000 Punkten fallen. Der Broker IG taxierte den Dax knapp zwei Stunden vor Xetra-Handelsstart auf 11.861 Punkte und damit rund 4 Prozent tiefer als am Donnerstag. Es droht damit der sechste Verlusttag in Folge, wobei sich die Talfahrt seit dem Wochenende wegen der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus beschleunigte. In den ersten vier Handelstagen der Woche hat der Dax bereits 1.200 Punkte oder rund neun Prozent verloren.

USA: – VERLUSTE – Die Viruskrise hat die US-Börsen weiter fest im Griff. Nach einer leichten Stabilisierung am Vortag ging es am Donnerstag erneut deutlich abwärts. Der Dow Jones Industrial verlor fast 1.200 Punkte und schloss unter der Marke von 26.000 Punkten auf dem tiefsten Stand seit August 2019.

ASIEN: – VERLUSTE – Auch an den Börsen Asiens geht auch am Freitag die Angst vor einer Wirtschaftskrise infolge der Coronavirus-Epidemie um. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sackte um 3,7 Prozent auf 21 142,96 Punkte ab. Für den Hang Seng in Hongkong und den CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen ging es zuletzt jeweils um rund zweieinhalb Prozent abwärts.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 12 367,46 -3,19%

XDAX 12 146,37 -3,62%

EuroSTOXX 50 3455,92 -3,40%

Stoxx50 3183,37 -3,64%

DJIA 25 766,64 -4,42%

S&P 500 2978,76 -4,42%

NASDAQ 100 8436,67 -4,93%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 176,90 +0,20%

DEVISEN: – EURO WIEDER ÜBER 1,10 $ – Der Euro hat am Freitag weiter an der Marke von 1,10 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1005 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Der amerikanische Dollar neigte dagegen weiter zur Schwäche. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,0964 Dollar festgesetzt.

Nach wie vor dominiert die Ausbreitung des Coronavirus die Finanzmärkte. Am Devisenmarkt steht der US-Dollar unter Druck, weil Spekulationen auf Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank Fed zunehmen. Davon profitiert im Gegenzug der Euro, der in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt hat. Gefragt sind außerdem als sicher bekannte Anlagehäfen wie der japanische Yen oder der Schweizer Franken.

Unter Druck stehen dagegen Währungen von Ländern, die stark in der Rohstoffproduktion engagiert sind wie Norwegen oder Russland. Hintergrund sind die befürchteten Konjunkturschäden durch die Virusausbreitung und der erwartete Nachfrageeinbruch im Rohstoffsektor. Starke Verluste verzeichnete am Freitagmorgen auch der neuseeländische Dollar, weil auch dort Spekulationen auf Zinssenkungen zunehmen.

Euro/USD 1,1006 0,12%

USD/Yen 108,83 -0,91%

Euro/Yen 119,78 -0,80%

ROHÖL: – TALFAHRT GEHT WEITER – Die Ölpreise haben am Freitag ihren Sinkflug infolge der Corona-Krise fortgesetzt. Mit einem Wochenverlust von aktuell rund 14 Prozent zeichnen sich die schärfsten Preisabschläge seit mehreren Jahren ab. Der Druck auf die großen Ölfördernationen, ihre Produktion weiter zurückzufahren, nimmt damit rapide zu.

Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 50,74 US-Dollar. Das waren 1,44 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 1,47 Dollar auf 45,62 Dollar. Zurzeit notieren die Rohölpreise auf ihren tiefsten Ständen seit der Jahreswende 2018/2019.

Am Rohölmarkt richtet sich die volle Aufmerksamkeit auf die großen Förderstaaten des Ölkartells Opec. Sie wollen Ende kommender Woche mit anderen großen Produzenten, darunter Russland, ihre Förderpolitik abstimmen. Von diesem Verbund, genannt Opec+, erwarten Experten eine weitere Einschränkung der bereits gedeckelten Förderung.

Hintergrund des Geschehens sind die befürchteten Konjunkturschäden durch die rasche Ausbreitung des chinesischen Coronavirus. Die Nachfrage nach Öl steht unter Druck. Opec-Generalsekretär Mohammed Barkindo hatte am Donnerstagabend den Willen der Opec unterstrichen, den Rohölmarkt ins Gleichgewicht zu bringen.

Brent 50,90 -1,28 USD

WTI 45,65 -1,44 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR THYSSENKRUPP AUF 10 (9,5) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR TAG IMMOBILIEN AUF 24 (22) EUR – ‚HOLD‘

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR BEYOND MEAT AUF 119 (117) USD – ‚MARKET-PERFORM‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR EDF AUF 16,50 (14) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– GOLDMAN SENKT EIFFAGE AUF ‚SELL‘ (NEUTRAL) – ZIEL 98 (104) EUR

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR RIO TINTO AUF 4550 (4900) PENCE – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 30,70 (30,60) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 52,50 (60) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 7700 (8500) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR SAFRAN AUF 142 (156) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

RBC SENKT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 5000 (5300) PENCE – ‚UNDERPERFORM‘

CITIGROUP SENKT IBERDROLA AUF ‚SELL‘ (NEUTRAL) – ZIEL 9,5 (9,2) EUR

– DZ BANK SENKT FAIREN WERT FÜR LAFARGEHOLCIM AUF 56 (58) CHF – ‚KAUFEN‘

– EXANE BNP HEBT LAFARGEHOLCIM AUF NEUTRAL (UNDERPERF.)

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 5800 (6100) PENCE – ‚NEUTRAL‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 60 (73) EUR – ‚HOLD‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 CHE: Swiss Life, Jahreszahlen (Call 09.00 Uhr)

07:00 CHE: UBS, Geschäftsbericht 2019

07:00 DEU: BASF, Jahreszahlen (10.30 h Pk)

07:00 DEU: Munich Re, Jahreszahlen (9.30 h Pk)

07:30 AUT: Erste Group Bank, Jahreszahlen

07:50 ITA: Eni, Q4-Zahlen

08:00 GBR: Rolls-Royce, Halbjahreszahlen

08:00 GBR: LSE, Jahreszahlen

10:00 DEU: Bilanz-Pk Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen, Frankfurt

11:00 DEU: Bundesbank Pk zum Geschäftsbericht 2019, Frankfurt

12:00 DEU: Borussia Dortmund, Halbjahreszahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Volkswagen AR-Sitzung und Eckdaten Jahreszahlen

DEU: Brain Technology, Q1-Zahlen

ESP: Amadeus IT, Jahreszahlen

GBR: IAG International Airlines, Jahreszahlen

GBR: London Stock Exchange (LSE), Jahreszahlen

USA: Foot Locker, Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

00:50 JPN: Industrieproduktion 01/20

08:00 DEU: Konsumausgaben privater Haushalte, Jahr 2018

08:00 DEU: Index der Außenhandelspreise, Januar 2020

08:45 FRA: Verbraucherpreise 02/20 (vorläufig)

08:45 FRA: Privater Verbrauch 02/20 (vorläufig)

08:45 FRA: BIP Q4/19 (2. Veröffentlichung)

09:00 AUT: BIP Q4/19 (2. Veröffentlichung)

09:00 CHE: KOF Konjunkturbarometer

09:00 DEU: Verbraucherpreise Sachsen 02/20

09:55 DEU: Arbeitslosenzahlen 02/20

10:00 DEU: Verbraucherpreise Bayern, Brandenburg, Hessen 02/20

10:30 DEU: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 02/20

11:00 ITA: Verbraucherpreise 02/20 (vorläufig)

14:00 DEU: Verbraucherpreise 02/20 (vorläufig)

14:30 USA: Chicago Einkaufsmanagerindex 02/20

14:30 USA: Persönliche Einkommen und Ausgaben 01/20

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 02/20 (endgültig)

EUR: Fitch Ratingergebnis Irland, Norwegen, Schweiz

EUR: S&P Ratingergebnis Dänemark, Estland, Bosnien-Herzegowina

EUR: Moody’s Ratingergebnis EFSF, ESM, Weißrussland

SONSTIGE TERMINE

12:00 DEU: Ergebnis zu Vergleichsverhandlungen zwischen dem Land NRW und der Deutschen Umwelthilfe um Luftreinhaltepläne für sieben Städte, Münster

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Einfuhrpreise Januar

Monatsvergleich +0,1 +0,2

Jahresvergleich -0,3 -0,7

08.45 Uhr

Frankreich

Verbraucherpreise Februar

Monatsvergleich +0,1 -0,5

Jahresvergleich +1,6 +1,7

Frankreich

Bruttoinlandsprodukt Q4

Quartalsvergleich -0,1 -0,1*

Jahresvergleich +0,8 +0,8* (Final)

09.55 Uhr

Deutschland Arbeitslosenzahlen

Februar (in Tsd)

Bereinigt +4,5 -2,0

11.00 Uhr

Italien

Verbraucherpreise HVPI Februar

Monatsvergleich -0,3 -1,8

Jahresvergleich +0,4 +0,4

14.00 Uhr

Deutschland

Verbraucherpreise Februar

Monatsvergleich +0,3 -0,6

Jahresvergleich +1,7 +1,7

Verbraucherpreise HVPI

Februar

Monatsvergleich +0,4 -0,8

Jahresvergleich +1,6 +1,6

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Private Einkommen, Januar Monatsvergleich +0,4 +0,2

Konsumausgaben, Januar Monatsvergleich +0,3 +0,3

Preisindex PCE-Deflator, Januar

Monatsvergleich +0,2 +0,3

Jahresvergleich +1,8 +1,6

Kernindex +1,7 +1,6

15.45 Uhr

Einkaufsmanagerstimmung

Region Chicago, Februar 46,0 42,9 (in Pkt.)

16.00 Uhr

Konsumlaune

Universität Michigan, Februar 100,7 100,9 (in Pkt.)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 33,74 USD
  • +14,84%
03.04.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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