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Vorbörse: Wall Street weiter auf Rekordjagd – Dax bleibt lieber vorsichtig

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Vorbörse: Wall Street weiter auf Rekordjagd – Dax bleibt lieber vorsichtig

DEUTSCHLAND: – STABIL AUF HOHEM NIVEAU – Weiter hoffnungsvolle Zeichen im US-chinesischen Handelsstreit und gute Vorgaben von den Überseebörsen dürften den Dax am Montag stützen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor der Eröffnung mit 0,1 Prozent im Minus auf 13 228 Punkten. Am Freitag hatte das Barometer im späten Handel nochmal zugelegt und die sechste Gewinnwoche in Folge verbucht, wenngleich die jüngste Rally zuletzt etwas an Kraft eingebüßt hat.

Im Handelskonflikt gibt es offenbar weitere Fortschritte. Laut einem Pressebericht haben die amerikanischen und chinesischen Verhandlungsführer miteinander telefoniert. Dabei soll es um die Kernanliegen beider Seiten gegangen sein, die ein Teilabkommen im Handelsstreit anstreben.

USA: – REKORDRALLY FORTGESETZT – Nach einer kurzen Verschnaufpause am Vortag hat neue Hoffnung im Handelsstreit mit China am Freitag die Rekordrally an den US-Börsen wieder aufleben lassen. Als Treiber für neue Bestmarken bei den bedeutenden New Yorker Indizes nannten Börsianer Aussagen des US-Wirtschaftsberaters Larry Kudlow. Dieser sieht ein erstes Abkommen zwischen den USA und China in Reichweite. Der Dow Jones Industrial nahm zunächst die Marke von 27.900 Punkten und schaukelte sich dann immer weiter hoch. In den Schlussminuten fiel mit 28.000 Punkten sogar noch die nächste Tausenderschwelle.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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Am Ende rückte der Leitindex der Wall Street um 0,80 Prozent auf 28 004,89 Punkte vor, womit er sein Wochenplus noch auf mehr als ein Prozent steigerte. Auch der S&P 500 und der Nasdaq 100 schraubten ihre Rekorde weiter nach oben: Der marktbreite S&P rückte am Ende um 0,77 Prozent auf 3120,46 Zähler vor. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,70 Prozent auf 8315,52 Punkte.

ASIEN: – IM PLUS – In Asien haben die wichtigsten Aktienmärkte vor allem wegen der Hoffnung auf Fortschritte im Handelskonflikt zwischen China und den USA zum Wochenauftakt zugelegt. In Japan legte der Leitindex Nikkei 225 ein halbes Prozent zu. Auch in China ging es nach oben – hier lag der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen zuletzt 0,9 Prozent im Plus. Vergangene Woche hatten sowohl der CSI 300 also auch der Nikkei etwas nachgegeben. In Hongkong, wo der Aktiemnmarkt wegen der weiteren Eskalation der Proteste in der vergangenen Woche deutlich an Boden verloren hat, ging es m ein Prozent nach oben.

DAX 13.241,75 0,47%

XDAX 13.246,56 0,31%

EuroSTOXX 50 3.711,61 0,62%

Stoxx50 3.337,19 0,20%

DJIA 28.004,89 0,80%

S&P 500 3.120,46 0,77%

NASDAQ 100 8.315,52 0,70%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 170,84 0,21%

DEVISEN: – WIEDER ÜBER 1,10 USD – Der Euro hat am Montag an die Kursgewinne der vergangenen Handelswoche angeknüpft. Am Morgen konnte die Gemeinschaftswährung aber nur leicht zulegen und wurde bei 1,1060 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1034 (Donnerstag: 1,0997) Dollar festgesetzt.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern profitiert der Euro weiterhin von enttäuschenden US-Konjunkturdaten, die den Dollar am Freitag belastet hatten. Im Oktober war die amerikanische Industrieproduktion überraschend deutlich gefallen. Im weiteren Tagesverlauf stehen kaum Konjunkturdaten auf dem Programm, die für neue Impulse sorgen könnten.

Auch das britische Pfund konnte am Morgen an die Gewinne der vergangenen Woche anknüpfen und weiter zulegen. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte mitgeteilt, dass alle Kandidaten der konservativen Partei schriftlich zugesichert haben, das Brexit-Abkommen im Falle eines Wahlsiegs zu unterstützen. Damit würde Johnson das Abkommen schnell durch das Parlament bekommen, wenn seine Partei bei den Wahlen am 12. Dezember eine Mehrheit bekommt.

Euro/USD 1,1060 0,05%

USD/Yen 108,83 0,01%

Euro/Yen 120,37 0,06%

ROHÖL: – KAUM BEWEGUNG – Die Ölpreise haben sich am Montag nur wenig bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 63,24 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte auf 57,72 Dollar.

Damit konnten die Ölpreise die deutlichen Gewinne vom vergangenen Freitag vorerst halten. Die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China stützte weiterhin die Preise am Ölmarkt. Marktbeobachter verwiesen auf eine Telefonkonferenz am vergangenen Wochenende, in der von einer „konstruktiven Diskussion“ bei den Handelsgesprächen die Rede war. Der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt hatte die Ölpreise in den vergangenen Monaten immer wieder belastet.

Brent 63,29 -0,01 USD

WTI 57,75 +0,03 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR TRATON AUF 35 (36) EUR – ‚BUY‘

HSBC HEBT ZIEL FÜR FMC AUF 78 (77) EUR – ‚BUY‘

HSBC HEBT ZIEL FÜR SAP AUF 145 (135) EUR – ‚BUY‘

HSBC HEBT ZIEL FÜR SIEMENS HEALTHINEERS AUF 42 (41) EUR – ‚HOLD‘

MORGAN STANLEY HEBT DWS AUF ‚OVERWEIGHT‘ (EQUAL-WEIGHT) – ZIEL 35,50 (31) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR DELIVERY HERO AUF 65 (60) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SALESFORCE AUF 195 (171) USD – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR APPLIED MATERIALS AUF 67 (60) USD

NOMURA HEBT APPLIED MATERIALS AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 68 (40) USD

– WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR NVIDIA AUF 237 (200) USD – ‚OVERWEIGHT‘

– WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR APPLIED MATERIALS AUF 72 (55) USD – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT NOVO NORDISK AUF ‚OVERWEIGHT‘ (EQUAL WEIGHT) – ZIEL 445 (335) DKK

CREDIT SUISSE SENKT ABN AMRO AUF ‚NEUTRAL‘ (OUTPERFORM) – ZIEL 17,50 (25) EUR

– CS HEBT ZIEL FÜR A.P. MOLLER-MAERSK AUF 11194 (9484) DKK – ‚OUTPERFORM‘

– JEFFERIES HEBT HSBC AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 790 (691) PENCE

UBS SENKT NOVO NORDISK AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 395 (375) DKK

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 LUX: Grand City Properties, Q3-Zahlen

11:00 DEU: Volkswagen Analystencall zur 5-Jahres-Investitionsplanung

15:00 USA: Telekom-Tochter T-Mobile US Business Update Call

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Erwerbstätigkeit Q3/19

12:00 DEU: Bundesbank, Monatsbericht 11/19

16:00 USA: NAHB-Index 11/19

18:00 USA: Cleveland Fed-Präsidentin Mester hält eine Rede

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Fortsetzung der mündlichen Verhandlung zur Musterfeststellungsklage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen gegen VW, Braunschweig

10:30 DEU: Pk zu öffentlichen Investitionen für ein zukunftsfestes Deutschland, u.a. mit DGB-Chef Reiner Hoffmann und BDI-Präsident Dieter Kempf, Berlin

12:00 DEU: Pressegespräch Deutscher Handwerkskammertag (DHKT) u.a. zu Konjunktur, Bewertung der Bundespolitik und Meisterpflicht, Frankfurt

DEU: „Euro Finance Week“, erwartet werden u.a. Finanzstaatssekretär Jörg Kukies, Bafin-Präsident Felix Hufeld, EZB-Vize Luis de Guindos sowie Chefs diverser Banken, Frankfurt

BEL: Treffen der EU-Agrar- und Fischereiminister, Brüssel°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

— keine marktbewegenden Daten erwartet —

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

16.00 Uhr

NAHB Wohnungsmarktindex, Nov 71 71 (in Pkt)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 64,35 USD
  • -0,01%
09.12.2019, 19:59, Deutsche Bank Indikation

Kurs zu Dollarkurs Devisen

  • 0,90 EUR
  • -0,04%
10.12.2019, 04:10, außerbörslich
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