Vorstand von CA Immo hält Starwood-Offerte für zu niedrig

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Der Vorstand der Wiener Immobilienfirma CA Immo hält die Offerte des US-Finanzinvestors Starwood Capital für zu niedrig.

Der Angebotspreis liege unter dem fundamentalen "stand-alone"-Wert der CA-Immo-Aktie, schrieb der Vorstand in einer Stellungnahme auf der Internetseite des Konzerns. Die Offerte spiegele nicht das Wertentwicklungspotenzial des Unternehmens wider. Grundsätzlich sei Starwood als Investor aber zu begrüßen, hieß es darüber hinaus. Starwood habe langfristige Absichten und genieße einen guten Ruf in der Branche. Es seien keine negativen Folgen für Kunden und Arbeitnehmer zu befürchten.

Starwood Capital hält etwas weniger als 30 Prozent an CA Immo und hat die Übernahmeofferte für die Wiener Firma zuletzt auf 36 Euro von ursprünglich 34,44 Euro je Aktie erhöht. CA Immo wird dabei mit rund 3,6 Milliarden Euro bewertet. An der Wiener Börse notierten die CA-Immo-Aktien zuletzt bei 36,65 Euro.

Konkret führte der Vorstand in seiner Stellungnahme an, dass die Offerte den EPRA Net Asset Value - eine wichtige Kennziffer bei Immobilienfirmen zur Feststellung des Substanzwerts - von 38,36 je Aktie Ende September 2020 um 6,2 Prozent unterschreite. Im vierten Quartal sei der Abschlag noch größer geworden. Der Aufsichtsrat von CA Immo erklärte, sich den Einschätzungen des Vorstands vollumfänglich anzuschließen.

Der Hedgefonds Petrus Advisers, der nach eigenen Angaben 3,5 Prozent an CA Immo hält, lehnt die Offerte ab. Er hält den gebotenen Preis von 36 Euro je Aktie ebenfalls für zu niedrig.

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