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VW: Einigung mit Ford rückt näher, Northvolt-Partnerschaft fördert Unabhängigkeit – VW-Chef Diess sieht sein Unternehmen deutlich unterbewertet

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VW: Einigung mit Ford rückt näher, Northvolt-Partnerschaft fördert Unabhängigkeit – VW-Chef Diess sieht sein Unternehmen deutlich unterbewertet

Volkswagen-Konzernchef Herbert Diess sieht die Gespräche mit dem US-Autobauer Ford zu einer Zusammenarbeit bei Zukunftstechnologien auf der Zielgeraden. „Die Kooperationsgespräche mit Ford zum MEB und zum autonomen Fahren laufen gut und stehen kurz vor dem Abschluss“, sagte Diess am Donnerstag auf einer Führungskräfteveranstaltung in Wolfsburg laut Redetext. Verabredet haben die beiden Autoriesen bereits im Januar eine Zusammenarbeit bei kleineren Nutzfahrzeugen, sprechen aber seit längerem auch über weitergehende Projekte.

Der MEB ist der sogenannte Elektrobaukasten von Volkswagen und damit die technische Basis für Elektroautomodelle, was deren Architektur und Teile angeht. VW strebt an, dass auch andere Hersteller die Plattform nutzen, um die hohen Entwicklungskosten zu teilen.

eine ganz ähnliche Strategie strebt der koreanische Autobauer Hyundai im Wasserstoff-Segment an.

Durch die Trennung von Aurora ist der Weg nun frei

Erst vor einigen Tagen hatte VW die Zusammenarbeit mit dem US-Technologie-Start-Up Aurora bei autonomem Fahren beendet. Seit geraumer Zeit sprechen VW und Ford darüber, ob sie sich auch bei der Entwicklung von Roboterautos zusammentun. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuletzt unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, im Juli könnte eine Einigung verkündet werden.

Spekuliert wird in diesem Rahmen auch über eine Beteiligung von VW an Fords Roboterwagenfirma Argo AI. Dabei sei eine Argo-Bewertung von rund vier Milliarden US-Dollar besprochen worden, hieß es bei Bloomberg.

„Die Ford-Partnerschaft ist für den Konzern geostrategisch von überragender Bedeutung“, sagte Diess vor rund 500 Führungskräften zu der Zusammenarbeit insgesamt. „Ohne ein starkes Engagement in den USA – unserer noch immer schwächsten Weltregion – drohen wir in den weltweiten Handelskonflikten in eine ausweglose Situation zu geraten.“ Heute sei VW de facto ein sehr stark chinesisch geprägtes Unternehmen. „Dazu brauchen wir ein Gegengewicht in den USA“, so Diess.

Generell gibt der CEO sich recht zuversichtlich für die Zukunft. Operativ liegt der Konzern bereits jetzt am oberen Rand der Ziele, die man sich für 2025 vorgenommen habe. Wenn sich das Marktumfeld normalisiere und auch nur ein kleiner Teil der möglichen Synergien aufgeht, von denen laut Diess heute viele noch brachliegen, hätte das Unternehmen noch erhebliches Potenzial. Aus seiner Sicht ist die Unternehmensbewertung von VW derzeit deutlich zu niedrig.

Weitere Partnerschaft mit Batterie-Unternehmen

Die Elektrifizierungsoffensive von VW wird auch an anderen Fronten vorangetrieben: Der Konzern  investiert rund 900 Millionen Euro in gemeinsame Batterieaktivitäten mit dem schwedischen Unternehmen Northvolt AB. Der Volkswagen Konzern hat im Rahmen seiner Elektrifizierungsstrategie allein in Europa einen jährlichen Bedarf von mehr als 150 Gigawattstunden ab 2025 – und in Asien ebenfalls in gleicher Größenordnung. Northvolt soll dabei helfen.

Denn Batterien sind die wertvollste Komponente in Elektroautos und bislang beziehen die deutschen Autobauer ihre Lithium-Ionen-Zellen für den Bau der Batterien fast ausschließlich von den asiatischen Marktführern wie beispielsweise Samsung, CATL, LG Chem oder Panasonic. Auch hier ist also eine starke Abhängigkeit vom asiatischen Markt vorhanden.

Lesen Sie auch: VW, Daimler und Co – Rutschen die deutschen Autobauer immer tiefer in die Krise? 

(onvista/dpa-AFX)

Titelfoto: Sergey Kohl / Shutterstock.com

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