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VW: Hat Wolfsburg ein Auge auf Tesla geworfen? ++ Deutsche Bank: Ertragshoffnung gesunken ++ BMW: Werden auch Wasserstoff-Modelle anbieten ++ Wirecard: JP Morgan Studie belastet

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VW: Hat Wolfsburg ein Auge auf Tesla geworfen? ++ Deutsche Bank: Ertragshoffnung gesunken ++ BMW: Werden auch Wasserstoff-Modelle anbieten ++ Wirecard: JP Morgan Studie belastet

Nach vier Tagen mit steigenden Kursen könnte die Gewinn-Serie im Dax heute reißen. Die EZB-Sitzung am Donnerstag wirft ihr Schatten voraus. Was wird Mario Draghi auf seiner letzten geldpolitischen Sitzung in die Wege leiten? Während der Ratssitzung im Juli hatte Präsident Mario Draghi die Erwartungen angefacht, dass es neue geldpolitische Lockerungen geben könnte. Im Anschluss an die Sitzung war aus der Analysten-Gilde noch zu vernehmen: Draghi plant ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für die Anleger. Mittlerweile sind die Erwartungen doch etwas verhaltener

Inzwischen gehen Ökonomen davon aus, dass der Strafzins für Banken weiter gesenkt wird. Eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe indes gilt als unwahrscheinlich, da dies im EZB-Rat sehr umstritten ist. Das sind gute Voraussetzungen für den Dax. Die Erwartungshaltung ist nicht mehr so hoch, wie vor der Sitzung im Juli. Daher ist das Enttäuschungs-Potenzial eher niedrig und der scheiden EZB-Chef kann überraschen.

Sollte er tatsächlich wieder ein Anleihenkaufprogramm starten, dann fiele dies unter die Rubrik Überraschung und würde den Märkten einen Schub verleihen. Allerdings wird jetzt wieder stärker angezweifelt, dass Draghi einen solchen Schritt unternimmt und deswegen kommen die Anleger ins Grübeln und werden verhaltener.

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Dax startet im Minus

4 Handelstage ging es bergauf, doch heute könnte die Serie im Dax reißen. Zumindest startet der deutsche Leitindex mit roten Vorzeichen in den Handelstag. Auf der Handelstafel in Frankfurt stehen. 12.210,95 Punkte – ein Minus von  0,12 Prozent.

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VW: Ist Tesla ein Objekt der Begierde?

Ist es vielleicht doch mehr als ein Gerücht. Bereits im August kamen Spekulationen auf, dass Volkswagen mit einem Einstieg beim amerikanischen Elektroauto-Pionier liebäugle. Wolfsburg hat allerdings umgehend den Magazin-Bericht zurückgewiesen, wonach Vorstandschef Herbert Diess mit einer Beteiligung an dem Elektroautopionier liebäugelt. Derartige Spekulationen seien gegenstandslos. Das Magazin hatte einen ranghohen Manager mit den Worten zitiert, Diess „würde sofort einsteigen, wenn er könnte“. Das Geld sei da, mit der Zustimmung der Großaktionäre, der Familien Porsche und Piëch, sei es aber schwierig.

Ein VW nahestehender Banker hatte gesagt, Diess würde zwar gerne Zugriff auf die Softwarekompetenz Teslas haben, es sei aber wohl unmöglich zu rechtfertigen, 30 Milliarden Dollar (27 Milliarden Euro) für das ganze Unternehmen hinzublättern. Jetzt heizt Volkswagen-Miteigner Wolfgang Porsche die Spekulationen wieder an. Er schließt eine Beteiligung an dem US-Elektroautobauer Tesla offenbar doch nicht aus. „Man muss immer alles überlegen dürfen“, sagte der 76-Jährige auf Fragen von Journalisten am Rande einer VW-Veranstaltung am Vorabend der Automesse IAA in Frankfurt. Im Moment sei Tesla jedoch viel zu teuer.

Volkswagen präsentiert auf der IAA den batteriegetriebenen ID.3 erstmals einem breiten Publikum. Der Konzern will in den nächsten Jahren zum Marktführer bei E-Autos aufsteigen. Tesla würde VW diesem Ziel sehr schnell näher bringen. Mal schauen, ob Elon Musk heute bei Twitter was dazu sagt.

Deutsche Bank: Läuft doch nicht alles nach Plan?

So richtig greiftbar ist der Konzernumbau der Deutschen Bank ja nicht für die Anleger. Daher müssen sie sich ein gutes Stück auf die Aussagen des Vorstandes verlassen können. Der sieht die Deutsche Bank sieht bei ihrem Konzernumbau auf Kurs.

„Wir sind auf einem guten Weg, unsere Ziele in diesem Jahr beim Bilanzabbau zu erreichen“, sagte Finanzchef James von Moltke am Montag bei einer Konferenz von Barclays in New York. Die Beeinträchtigungen im Investmentbanking durch die Restrukturierung seien geringer als die Bank selbst berechnet und vorhergesagt habe. Er stellte bis zum Jahr 2022 einen Ertrag zwischen 24 und 25 Milliarden Euro in Aussicht und ist damit etwas zurückhaltender als noch im Juli. Viele Experten bezweifeln allerdings schon seit der Vorstellung der Strategie, dass die Bank ihr Ertragsziel erreichen kann, da sie gleichzeitig Kosten senken und die Risiken reduzieren will.

Die Deutsche Bank stellt sich zur Zeit neu auf. So stampft sie den Aktienhandel komplett ein und verkleinert ihr Geschäft mit Anleihen. Insgesamt 18.000 Arbeitsplätze fallen dem Umbau zum Opfer. Künftig will sich das größte deutsche Geldhaus auf stabilere Felder wie Privat- und Firmenkunden sowie das Transaktionsbanking fokussieren. Die Geschäfte in diesen Bereichen liefen gut, erläuterte von Moltke. Er sei zuversichtlich, dass die Deutsche Bank die Erträge in diesen Sparten im dritten Quartal weiter ausbauen könne.

Kurz & knapp:

BMW: Der neue Chef Oliver Zipse bleibt bei der abwartenden Haltung bei den Antriebsarten des Konzerns. „Wir werden in der Lage sein, unseren Kunden alle relevanten Antriebsarten anzubieten: konventionelle Motoren, die Maßstäbe bei Effizienz setzen, batterieelektrische Antriebe sowie Plug-in-Hybride und in Zukunft auch die Wasserstoff-Brennstoffzelle“, sagte Zipse am Dienstag auf der Automesse IAA in Frankfurt. Der seit Mitte August amtierende Vorstandschef will damit die Strategie seines Vorgängers Harald Krüger wie erwartet weiterführen. Krüger war unter anderem Zaghaftigkeit bei der Umsetzung der Elektrooffensive der Münchener vorgeworfen worden.

Wirecard: Die US-Bank JPMorgan hat den Bezahldienstleister mit „Neutral“ und einem Kursziel von 165 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Aktie des Bezahldienstleisters sei zweifelsfrei günstig zu haben, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer am Montag vorliegenden Studie. Bis sie den deutlichen Abschlag gegenüber anderen Branchenwerten aufgeholt haben, sei es aber ein langer Prozess, der sich noch über mehrere Jahre erstrecken dürfte.

WeWork: Investor Softbank drängt Kreisen zufolge auf eine Verschiebung des geplanten Börsengangs des US-amerikanischen Büroraum-Anbieters. Der größte Aktionär wolle eine Erstnotiz an der Börse zu einem späteren Zeitpunkt, da sich Investoren besorgt über die Geschäftsentwicklung und Unternehmensführung von WeWork zeigten, zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit der Sache vertraute Personen. Verantwortliche von Softbank und der WeWork-Mutter, We Company, wollten sich dazu nicht äußern.

Von Markus Weingran

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