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VW muss nach Abgas-Skandal weiteren Absatzrückgang verkraften

dpa-AFX

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Volkswagen muss nach Bekanntwerden der Manipulationen an Dieselmotoren ein weiteres Minus bei den Autoverkäufen verkraften. Der Absatz des Konzerns sank im September im Jahresvergleich um 1,5 Prozent auf 885 300 Fahrzeuge, wie VW am Freitag mitteilte. Vor allem bei der Pkw-Kernmarke ging es bergab: VW verkaufte im September 4 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor. Im weltweit größten Automarkt China gingen die Verkäufe des Gesamtkonzerns um 0,8 Prozent zurück. Auch in Russland und Südamerika sank der Absatz weiter kräftig. Das kleine Verkaufsplus in Europa konnte das nicht ausgleichen. Auf Jahressicht liegt der Konzern derzeit 1,5 Prozent unter dem Verkaufsergebnis der ersten neun Monate 2014.

Die Auswirkungen des Abgas-Skandals dürften in den Absatzzahlen noch begrenzt sein. Die Manipulationen waren erst gegen Ende September bekannt geworden. Ob der Skandal die Verkäufe drückt, dürften erst die kommenden Monate zeigen. In einigen Ländern wurden Verkaufsstopps für VW-Dieselmodelle verhängt./fri/stb

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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