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VW sichert sich Zugang zu Feststoffbatterien

Reuters

Hamburg (Reuters) - Volkswagen<VOWG_p.DE> will sich den Zugang zur Batterietechnologie der Zukunft sichern.

Die Wolfsburger erhöhten dazu ihre Beteiligung an dem kalifornischen Start-up QuantumScape, mit dem sie demnächst ein Gemeinschaftsunternehmen gründen wollen. Ziel sei, langfristig eine Großserienproduktion von Feststoffbatterien auf die Beine zu stellen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Die 2010 gegründete Firma mit Sitz in San Jose halte mehr als 200 Patente und Patentanträge für die Technologie und sei führend in der Entwicklung dieser Energiespeicher.

Die Feststoffbatteriezelle gilt als aussichtsreiche Technologie für die Elektromobilität, weil sie größere Reichweiten verspricht. Ein VW Golf etwa würde mit einer Batterieladung den Angaben zufolge circa 750 Kilometer weit kommen, mehr als doppelt soweit wie mit einem herkömmlichen Lithium-Ionen-Akku. Derartige Batteriezellen sind aufgrund ihrer größeren Energiedichte zudem kleiner und lassen sich schneller aufladen. Der weltgrößte Autozulieferer Bosch gab allerdings Anfang des Jahres bekannt, wieder aus dieser Technologie auszusteigen, weil der Aufwand zu groß sein. Das dafür gekaufte kleine US-Unternehmen Seeo sollte wieder verkauft werden[nL8N1QI6EM].

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