Wall Street: Coronavirus sorgt für Achterbahnfahrt der Gefühle – Dow Jones schwankt zwischen Plus und Minus

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Wall Street: Coronavirus sorgt für Achterbahnfahrt der Gefühle – Dow Jones schwankt zwischen Plus und Minus

Die US-Börsen haben am Mittwoch nach einer beispiellosen Rally am Vortag zwischen Gewinnen und Verlusten geschwankt. Zum Handelsstart noch hatte die erwartete politische Einigung auf ein gigantisches Konjunkturpaket gegen die Coronavirus-Krise für eine weitere Erholung gesorgt. Die hohe Unsicherheit über das Ausmaß und die Folgen der Pandemie lösen jedoch immer wieder Verkäufe aus, insbesondere nach den jüngsten Gewinnen.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial legte nach einer Berg- und Talfahrt im frühen Handel zuletzt wieder um 0,98 Prozent auf 20.908,57 Punkte zu. Am Dienstag hatte er in einer rasanten Erholung das erwartete Hilfspaket bereits vorweg genommen und war um 11,4 Prozent hochgesprungen. Solch einen enormen Tagesgewinn hatte es seit 1933 nicht mehr gegeben. Nach Börsenschluss wurde dann bekannt, dass das Paket ein Volumen von zwei Billionen US-Dollar haben und an diesem Mittwoch das Repräsentantenhaus passieren soll.

Der marktbreite S&P 500 hielt sich nach einem Vortagesgewinn von etwas mehr als 9 Prozent am Mittwoch nun mit minus 0,09 Prozent auf 2.445,24 Punkte stabil. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,81 Prozent auf 7.492,43 Punkte.

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„Zwar hat die Rally an den US-Börsen schon etwas für Erleichterung gesorgt, doch das alles ist nur temporär, solange die Pandemie sich lokal und weltweit weiter ausbreitet“, sagte ein Marktstratege. Erst wenn die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden könne, sei eine nachhaltigere Erholung möglich. Bedenklich sei aktuell die Situation vor allem in den USA, ergänzte Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG. Sorgen bereitet dort insbesondere die Entwicklung in New York. Laut Vizepräsident Mike Pence kommen 60 Prozent aller neuen US-Fälle aus dem Großraum der Metropole.

Konjunkturdaten interessierten eher am Rande. So stiegen in den USA die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im Februar zwar überraschend im Vergleich zum Januar, doch um schwankungsanfällige Transportgüter bereinigt gingen sie zurück. Die Aufträge für zivile Kapitalgüter (ohne Militär und Flugzeuge) gaben ebenfalls nach.

Einmal mehr standen die von der Krise besonders gebeutelten Aktien, etwa aus der Reise- und Freizeitbranche, im Fokus. Kreisen zufolge sollen in dem US-Konjunkturpaket alleine 50 Milliarden Dollar für Fluggesellschaften vorgesehen sein. Die Papiere von American Airlines, Delta und United Airlines knüpften mit weiteren Erholungsgewinnen an ihre fulminante Vortagesrally an. American Airlines, die am Dienstag um mehr als 30 Prozent hochgesprungen waren, legten um weitere 6 Prozent zu. Um jeweils rund 5 Prozent stiegen die Anteile von Delta Air Lines und United Airlines.

Mit individuellen Nachrichten standen die Papiere von Nike im Blick. Der Sportartikelhersteller hatte am Vorabend nach Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt und im vergangenen Geschäftsquartal trotz erster Belastungen durch die Virus-Krise deutlich mehr Umsatz gemacht. Bei Anlegern löste dies große Erleichterung aus, die Aktien um 10,5 Prozent vor. Damit setzen sie sich weiter von ihrem Dreijahrestief ab, das sie vor einer Woche erreicht hatten. Die Nike-Zahlen senden laut dem Analysehaus Kepler Cheuvreux eine „starke Botschaft“ an die gesamte Branche.

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Stuart Monk / Shutterstock.com

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