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Wall Street: Kein Treffen von Trump und Jinping im März – US-Aktienmärkte geben nach

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Wall Street: Kein Treffen von Trump und Jinping im März – US-Aktienmärkte geben nach

Die US-Börsen zollen ihren jüngsten Kursgewinnen vom Vortag Tribut: Im frühen Handel verlor der Dow Jones Industrial 0,22 Prozent auf 25.645,29 Punkte. Der marktbreite S&P 500 fiel um 0,05 Prozent auf 2.809,50 Punkte, und für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,14 Prozent auf 7.246,77 Zähler bergab.

Handelsstreit: Anleger halten sich zurück

Heimische Konjunkturdaten wie die Import- und Exportpreise sowie Daten vom Häusermarkt konnten den Kursen diesmal keinen Halt geben. Auch die Nachricht aus Insiderkreisen, dass US-Präsident Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping sich in Sachen Handelsstreit nicht mehr in diesem Monat treffen werden, sorgte an den Märkten nicht gerade für Begeisterung.

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Kein Treffen im März

Ein Treffen werde voraussichtlich frühestens im April stattfinden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag und beruft sich dabei auf drei namentlich nicht genannte, mit der Sache vertraute Personen. Zuvor hatten Vertreter beider Länder von Fortschritten bei den Gesprächen zur Beilegung des Konflikts gesprochen. Der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, Larry Kudlow, hatte am Wochenende eine Einigung bis April für möglich gehalten.

Boeing empfiehlt Startverbot

Unter den Einzelwerten bleiben die Aktien von Boeing im Fokus, die am Vortag teils heftig geschwankt hatten. Der Flugzeughersteller hatte nach dem jüngsten Absturz einer 737 Max 8 ein vorübergehendes Startverbot für alle Flugzeuge dieses Typs weltweit empfohlen. Die Aktien hatten letztlich im Plus geschlossen, an den beiden Tagen davor aber bereits kräftig eingebüßt. Im frühen Donnerstagshandel standen die Boeing-Papiere zuletzt ein Prozent tiefer.

GE: Aktien trotzen schlechten Betriebszahlen im Plus

Siemens-Rivale General Electric (GE) enttäuschte mit seiner Prognose für das diesjährige Ergebnis je Aktie. Bereits vor wenigen Tagen hatte Unternehmenschef Larry Culp für das laufende Jahr einen negativen Cashflow in Aussicht gestellt. Die Anleger ließen sich am Donnerstag aber nicht abschrecken: Die Aktie stieg um über vier Prozent.

Quartalszahlen von Adobe, Oracle & Co

Mit Quartalszahlen im Blick stehen am vorletzten Handelstag der Woche außerdem der Softwarekonzern Adobe, der Chipkonzern Broadcom sowie Warenhauskette Dollar General. Nach Börsenschluss veröffentlicht zudem der Software-Hersteller und SAP-Rivale Oracle seine jüngste Vierteljahreszahlen.

OnVista/dpa-AFX

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Foto: TheaDesign / Shutterstock.com

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