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Wall Street: Nur Dow leicht im Plus – Apple setzt zukünftig auf Intel

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Wall Street: Nur Dow leicht im Plus – Apple setzt zukünftig auf Intel

Vor der abendlichen Sitzung der US-Notenbank haben sich die Anleger an der Wall Street am Donnerstag nicht allzuweit aus der Deckung gewagt. Allerdings dürfte das Treffen der Notenbanker nach Einschätzung von Analysten wenig Überraschungen bieten. Nach der Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte im September wird nun eine Beibehaltung der Zinsspanne von 2,00 bis 2,25 Prozent erwartet. An ihrem geldpolitischen Straffungskurs dürfte die Fed trotz der heftigen Kritik von US-Präsident Donald Trump festhalten.

Der Dow Jones Industrial bewegte sich bislang kaum und notierte zuletzt 0,06 Prozent höher bei 26 197,27 Punkten. Am Vortag hatte der US-Leitindex um mehr als 2 Prozent zugelegt und den höchsten Stand seit vier Wochen erklommen. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Donnerstag um 0,26 Prozent auf 2806,54 Punkte abwärts. Der Technologieindex Nasdaq 100 sank um 0,69 Prozent auf 7153,68 Punkte.

Die Saison der Quartalsberichte ist zwar noch in vollem Gang, am Donnerstag fehlen jedoch mit wenigen Ausnahmen die ganz großen Unternehmen. Die Ergebnisse von Walt Disney werden erst nach Börsenschluss veröffentlicht.

Unter den Einzelwerten fielen die Qualcomm-Aktien mit einem Verlust von 7,3 Prozent negativ auf. Der weltgrößte Hersteller von Smartphone-Chips hat unerwartet niedrige Umsatz- und Ergebnisziele für das laufende Quartal veröffentlicht. Zuvor hatte Apple angekündigt, in seinen neuen iPhone-Modellen künftig die Chips des Qualcomm-Konkurrenten Intel einzusetzen.

Der Zahlungsabwickler Worldpay hat seine Zahlen zum dritten Quartal und einen Gewinnausblick auf das Schlussjahresviertel veröffentlicht. Mit Letzterem blieb Woldpay hinter den Erwartungen zurück, so dass die Aktie um 3,1 Prozent nachgab.

Die Papiere des Energydrink-Herstellers Monster Beverage sackten um 3,2 Prozent ab. Einem Medienbericht zufolge plant der weltgrößte Getränkekonzern Coca-Cola die Markteinführung von zwei Energydrinks unter dem eigenen Markennamen. Coca-Cola ist mit rund 18 Prozent an Monster beteiligt und hält deren weltweite Vertriebsrechte.

onvista/dpa-AFX

Foto: Castleski / Shutterstock.com

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