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Wall Street tief im Minus – Dax denkt über leichte Erholung nach

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Wall Street tief im Minus – Dax denkt über leichte Erholung nach

DEUTSCHLAND: – LEICHTE ERHOLUNG – Nach dem sehr schwachen Wochenbeginn stehen die Vorzeichen für den deutschen Aktienmarkt am Dienstag auf Stabilisierung. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Montag rund zwei Stunden vor Handelsbeginn um 0,18 Prozent höher auf 11 898 Punkte. „Nach den starken Verlusten gestern treten jetzt erste Schnäppchenjäger aufs Parkett“, prognostiziert Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Nach der Eskalation im Handelskrieg mit China ruderte US-Präsident Donald Trump wieder etwas zurück. Er hat nach eigenen Angaben noch nicht über eine weitere Verschärfung der Gangart entschieden. Am Rande des Gipfels der großen Industrieländer (G20) Ende Juni in Osaka (Japan) wolle er mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping reden, sagte Trump.

Vor allem wegen des Handelskonflikts zwischen den USA und China blieben die Börsen „ein nervöses auf und ab“, sagte Altmann. Die Anleger seien gegenwärtig sehr nervös und reagierten daher besonders stark auf positive wie negative Nachrichten. Für diejenigen, die die jüngste Rally ganz oder teilweise verpasst haben, seien Rückschläge eine willkommene Möglichkeit zum Einstieg.

USA: – KRÄFTIGE KURSVERLUSTE – Der eskalierende amerikanisch-chinesische Handelskonflikt hat die Anleger an den US-Aktienmärkten am Montag vergrault. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Minus von 2,38 Prozent bei 25.324,99 Punkten. Mit einem höheren Tagesverlust war der US-Leitindex zuletzt am 3. Januar 2019 aus dem Handel gegangen. Der breit gefasste S&P 500 fiel am Montag um 2,41 Prozent auf 2.811,87 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte gar um 3,46 Prozent auf 7.324,13 Punkte ab. Damit endete der Index mit dem höchsten Tagesminus seit Anfang Dezember.

ASIEN: – KURSVERLUSTE – Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag etwas schwächer tendiert. Das bestimmende Thema bleibt der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nach der jüngsten Eskalation im Handelskrieg mit China ruderte US-Präsident Donald Trump wieder etwas zurück. Er hat nach eigenen Angaben noch nicht über eine weitere Verschärfung der Gangart entschieden. Chinas CSI 300 büßte 0,18 Prozent ein. Hongkongs Hang Seng sank nach dem Feiertag am Montag mit 1,58 Prozent deutlicher. In Japan gab der Nikkei 225 zuletzt 0,67 Prozent auf 21 049 Zähler ab.

DAX 11.876,65 -1,52%XDAX 11.867,82 -2,62%EuroSTOXX 50 3.320,78 -1,20%Stoxx50 3.053,86 -0,82%

DJIA 25.324,99 -2,38%S&P 500 2.811,87 -2,41%NASDAQ 100 7.324,13 -3,46%

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DEVISEN: – KAUM BEWEGUNG – Der Euro hat sich am Dienstag weiter über der Marke von 1,12 US-Dollar gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1240 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1245 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag dürften Anleger vor allem auf die Konjunkturerwartungen des Mannheimer ZEW-Instituts blicken. Die Umfrage unter Finanzfachleuten gilt als zuverlässiger Hinweisgeber auf Trendwenden in der konjunkturellen Entwicklung Deutschlands. In den vergangenen Monaten ist das Stimmungsbarometer regelmäßig gestiegen. Für Mai wird ebenfalls mit einem Anstieg gerechnet.

Euro/USD 1,1240 0,16%

USD/Yen 109,66 0,32%

Euro/Yen 123,26 0,48%

ROHÖL: Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gestiegen. Am Markt war die Rede von gegenläufigen Kräften am Rohölmarkt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 70,40 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 12 Cent auf 61,16 Dollar.

Die Erdölpreise befinden sich gegenwärtig im Spannungsfeld entgegengesetzter Kräfte. Für Auftrieb sorgen die zahlreichen politischen Risiken, die das Risiko eines geringeren Ölangebots in sich bergen. Unlängst war es im Golf von Oman zu mehreren mysteriösen Angriffen oder Sabotageakten auf Rohöltanker gekommen. Die ölreiche Golfregion steht wegen des Atomstreits zwischen den USA und Iran seit längerem im Fokus.

Druck auf die Ölpreise kommt dagegen von der Nachfrageseite. Angesichts des immer härter geführten Wirtschaftskonflikts zwischen den USA und China sorgen sich Fachleute um die Entwicklung der Weltwirtschaft. Zuletzt war der Konflikt in Form neuer Strafzölle weiter eskaliert.

Brent 70,44 +0,21 USD

WTI 61,22 +0,18 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR BECHTLE AUF 85 (83) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR RHEINMETALL AUF 118 (95) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR SAF-HOLLAND AUF 16 (23) EUR – ‚BUY‘

– CFRA HEBT HOCHTIEF AUF ‚STRONG BUY‘ (BUY) – ZIEL 155 EU

HSBC SENKT ZIEL FÜR TECHNOTRANS AUF 28 (32) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 78 (76) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– CFRA SENKT ZIEL FÜR IAG PENCE AUF 680 (780) PENCE – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR VOLVO B AUF 191 (175) SEK – ‚BUY‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Fraport Verkehrszahlen 04/19

07:00 DEU: Allianz Q1-Zahlen

07:00 DEU: K+S Q1-Zahlen (10.00 h Call)

07:00 DEU: Merck KGaA Q1-Zahlen (9.30 h Call)

07:00 DEU: Thyssenkrupp Q2-Zahlen

07:00 DEU: Innogy Q1-Zahlen (8.00 h Call)

07:00 DEU: Grammer Q1-Zahlen

07:00 DEU: Evotec Q1-Zahlen (14.00 h Call)

07:00 DEU: Lanxess Q1-Zahlen (10.00 h Call)

07:00 DEU: Bauer AG Q1-Zahlen

07:00 DEU: Deutsche Wohnen Q1-Zahlen

07:00 DEU: Ströer Q1-Zahlen (10.00 h Call)

07:00 LUX: Corestate Capital Q1-Zahlen

07:30 DEU: Scout24 Q1-Zahlen

07:30 DEU: Medigene Q1-Zahlen

07:30 DEU: Nordex Q1-Zahlen

08:00 DEU: Singulus Q1-Zahlen

08:00 DEU: Deutsche Beteiligungs AG Q2-Zahlen

08:00 DEU: LPKF Q1-Zahlen (endgültig)

08:00 GBR: Easyjet Q2-Zahlen

08:00 GBR: Vodafone Jahreszahlen

08:30 FRA: Engie Q1-Zahlen

10:00 DEU: Volkswagen Hauptversammlung, Berlin

17:00 FRA: EDF Q1-Umsatz

17:45 ITA: Pirelli Q1-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: STMicro Capital Markets Day

DEU: Leifheit Q1-Zahlen

DEU: Centrotec Q1-Zahlen

DEU: Bayerische Landesbank Q1-Zahlen

DEU: Va-Q-Tec Q1-Zahlen

DEU: Indus Holding Q1-Zahlen

DEU: Manz AG Q1-Zahlen

DEU: GSW Immobilien Q1-Zahlen

ESP: ACS Q1-Zahlen

JPN: Nissan Jahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Leistungsbilanz 03/19 (vorläufig)

08:00 DEU: Verbraucherpreise 04/19 (endgültig)

08:00 DEU: Großhandelspreise 04/19

09:00 ESP: Verbraucherpreise 04/19 (endgültig)

09:30 NLD: BIP Q1/19 (vorläufig)

10:30 GBR: Arbeitslosenzahlen 03/19

11:00 EUR: Industrieproduktion 03/19

11:00 DEU: ZEW-Konjunkturerwartungen 05/19

14:30 USA: Im- und Exportpreise 04/19

SONSTIGE TERMINE

08:30 DEU: Abschluss des 10. Petersberger Klimadialogs, Berlin

09:00 DEU: BGH klärt: Dürfen Banken fürs Einzahlen und Abheben am Schalter ein Entgelt kassieren?

09:30 DEU: Auftakt-Pk zum 26. Deutschen Sparkassentag (15./16.5.) Mit Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis und Haspa-Chef Harald Vogelsang

09:30 LUX: EuGH-Urteil zur Frage, ob Arbeitszeiterfassung in Spanien verpflichtend sein muss. Hintergrund ist, dass vor einem spanischen Gericht gefordert wird, die Deutsche Bank in Spanien müsse die Arbeitszeit ihrer Belegschaft verpflichtend erfassen.

10:00 DEU: BGH klärt: Dürfen Sparkassen attraktive Prämiensparverträge wegen Niedrigzinsen kündigen?

10:00 DEU: PK EY Real Estate und Vonovia – Vorstellung einer Asset-Management-Studie zu Immobilien, Frankfurt

11:00 DEU: Veranstaltung Deutschlandstiftung Integration zu 70 Jahre Grundgesetz

12:00 DEU: Vorstellung des Masterplans Binnenschifffahrt durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Berlin

DEU: TransFair/Fairtrade stellt Jahresbericht 2018/2019 vor, Berlin

EUR: Treffen der EU-Minister für Landwirtschaft und Fischerei, Brüssel°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

EUROZONE

08.00 UhrDeutschlandVerbraucherpreise AprilMonatsvergleich +1,0 +1,0Jahresvergleich +2,0 +2,0Verbraucherpreise HVPI AprilMonatsvergleich +1,0 +1,0Jahresvergleich +2,1 +2,1

09.00 UhrSpanienVerbraucherpreise HVPI AprilMonatsvergleich +1,1 +1,1*Jahresvergleich +1,6 +1,6*

11.00 UhrEurozoneIndustrieproduktion MärzMonatsvergleich -0,3 -0,2Jahresvergleich -0,8 -0,3

DeutschlandZEW-Umfrage Mai (Punkte)Aktuelle Lage 6,3 5,5Erwartungen 5,0 3,1VEREINIGTES KÖNIGREICH

10.30 UhrILO-ArbeitslosenquoteMärz Dreimonatsschnitt 3,9 3,9

USA

14.30 UhrEinfuhrpreise, AprilMonatsvergleich +0,7 +0,6Jahresvergleich +0,3 +0,0°

*Erstschätzung(Jeweils in Prozent, soweit nicht anders angegeben)

onvita/dpa-AFX

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Foto: anathomy / Shutterstock.com

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