Weißes Haus - Merck hilft J&J bei Impfstoffherstellung

Reuters

Washington (Reuters) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co will den Rivalen Johnson & Johnson bei der Herstellung von dessen Covid-19-Impfstoff unterstützen.

Eine entsprechende Partnerschaft werde US-Präsident Joe Biden am Dienstag bekanntgeben, hieß es aus dem Weißen Haus. Das Vakzin von J&J hatte am Wochenende in den USA eine Notfallgenehmigung erhalten. Es ist damit der dritte in den USA zugelassene Corona-Impfstoff nach den Mitteln von Biontech/Pfizer und Moderna.

J&J hatte am Montag erklärt, das Unternehmen strebe Partnerschaften an, um seine Produktion auszuweiten. In dieser Woche sollen in den USA rund vier Millionen Dosen des Impfstoffs ausgeliefert werden. Weitere Auslieferungen hängen aber noch von der behördlichen Genehmigung einer größeren neuen Produktionsanlage ab, die der Auftragshersteller Catalent betreibt. Bis Ende März will J&J weitere 16 Millionen Dosen ausliefern.

Merck & Co hatte im Januar sein Entwicklungsprogramm mit zwei Covid-19-Impfstoffkandidaten begraben, nachdem die beiden Vakzine in frühen klinischen Studien nur eine unzureichende Immunreaktion erzeugten. Der Konzern wollte sich daraufhin bei Covid-19 nur noch auf Medikamente zur Behandlung der Lungenkrankheit konzentrieren. Laut einem Bericht der "Washington Post" will das Unternehmen nun J&J mit zwei US-Anlagen unter die Arme greifen.

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