WHO sieht "hohes Risiko" einer Ebola-Ausbreitung von Guinea auf Nachbarn

Reuters

Genf (Reuters) - Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor einer Ausbreitung des Ebola-Ausbruchs in Guinea auf die Nachbarländer.

Das Risiko dafür sei "sehr hoch", sagte der Vertreter des westafrikanischen Staats bei der WHO, Georges Alfred Ki-Zerbo, am Freitag in einer virtuellen Veranstaltung. In Guinea seien bislang 18 Fälle bestätigt worden, vier Betroffene seien gestorben. 1604 Menschen seien nach dem jüngsten Ausbruch der gefährlichen Infektionskrankheit bislang geimpft worden. Einige der Nachbarländer seien auf Impfkampagnen gegen das Virus, das unter anderem hohes Fieber und Blutungen verursachen kann, nicht vorbereitet.

Mitten in der Corona-Pandemie hatte Guinea im Februar die ersten Ebola-Fälle seit rund fünf Jahren bestätigt. Bei dem bislang weltweit schwersten Ausbruch von 2013 bis 2016 starben in Westafrika mindestens 11.300 Menschen, die meisten davon in Guinea und den benachbarten Ländern Liberia und Sierra Leone. Auch aus der Demokratischen Republik Kongo wurden kürzlich neue Ebola-Fälle gemeldet, nachdem der zentralafrikanische Staat im Juni nach fast zwei Jahren und mehr als 2200 Todesfällen einen großen Ausbruch im östlichen Landesteil für überwunden erklärt hatte.

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