Wie Phoenix aus der Asche: Daimler mit Strategiewechsel

Hussam Masri
Wie Phoenix aus der Asche: Daimler mit Strategiewechsel

Werbung. Jahrelang zählte die Daimler-Aktie zu den Underperformern im DAX, doch seit gut einem halben Jahr nimmt der Luxusfahrzeughersteller die Überholspur - trotz Kurzarbeit und Stellenabbau! Oder gerade deswegen. Bekanntlich honoriert die Börse Sparmaßnahmen, erhöhen sie doch die Profitabilität. Doch da ist noch mehr, der schwäbische Autohersteller vollzieht einen radikalen Wandel und wird für Tesla ein ernsthafter Konkurrent. 

Jüngst kündigten die Stuttgarter an, die langfristigen Klimaziele viel früher erreichen zu wollen, sie richten den Fokus verstärkt auf Elektrofahrzeuge. Laut einem Bericht im „Manager Magazin“ will die Pkw-Tochter Mercedes-Benz etliche der ab 2024 vorgesehenen neuen Elektroautos ein Jahr früher als geplant auf den Markt bringen. Im Gegenzug sollen Modelle mit Verbrennungsmotor schneller auslaufen. Das war überfällig, hatten die Schwaben doch viel zu lang an der herkömmlichen Antriebstechnologie festgehalten. Mit den Modellen EQA, EQB, EQC und EQS fertigt Daimler bereits vier vollelektrische Modelle in Serie, die teils höhere Reichweiten als das Model S von Tesla bieten.

Auch bei Trucks steht der batterieelektrische Antrieb derzeit im Fokus, doch im Gegensatz zum Pkw-Geschäft sollen ab 2027 auch Trucks mit Brennstoffzellentechnologie angeboten werden. Übrigens: Daimler plant das Truck-Geschäft abzuspalten und gegen Ende des Jahres an die Börse zu bringen. Daimler-Aktionäre sollen dann entsprechend Anteile an der Truck-Tochter erhalten.

Die Umstellung auf neue Antriebstechnologien belasten das Ergebnis ebenso wie die Corona-Pandemie oder die Lieferprobleme der Halbleiterhersteller. Doch strikte Kostendisziplin, ein starkes Chinageschäft und clevere Geschäftspolitik, wie der Einsatz verfügbarer Chips in margenstarken Modellen, bescherten Daimler im ersten Quartal 2021 ein fulminantes Ergebnis. Zweistellige Ergebnismargen, wie jüngst vorgelegt, konnten die Schwaben lange nicht mehr präsentieren. Mit 5,75 Milliarden Euro war das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mehr als neunmal so hoch wie im Vorjahreszeitraum (617 Millionen Euro), der Fahrzeugabsatz stieg um 13,1 Prozent. Betrug die EBIT-Marge im ersten Quartal 2020 noch magere 1,7 Prozent, freuten sich die Investoren in den ersten drei Monaten 2021 über stattliche 14 Prozent.

Und Daimler blickt optimistisch in die Zukunft, das Management erhöhte die Margenziele für das Gesamtjahr. In der Sparte ‚Cars und Vans‘, auf die rund zwei Drittel der Umsätze entfällt, soll eine Umsatzrendite von 10 bis 12 Prozent erreicht werden, das wäre die höchste Rendite seit mehr als einer Dekade. Daneben teilt Daimler sein Geschäft in zwei weitere Sparten auf: ‚Trucks & Buses‘, die gut 20 Prozent der Umsätze erzielen, sowie ‚Mobility‘ (früher: Daimler Financial Services).

Anleger, die eine- Anlage in Daimler erwägen, können auch Anlagealternativen wie Aktienanleihen in Betracht ziehen. Denn die Papiere bieten eine feste überdurchschnittliche Zinszahlung für die kurze Laufzeit und weisen einen Risikopuffer auf, der im Falle eines Kursrückschlags am Ende der Laufzeit greift. Anleger können somit im Falle von Kursrückgängen Daimler-Aktien zu vergünstigten Konditionen angedient bekommen und sich besser als mit einem Direktinvestment in Daimler-Aktien stellen.

3,20 Prozent p.a. Festzins und 20 Prozent endfälliger Puffer nach einem Jahr

Die DekaBank 3,20 % Daimler Aktienanleihe 07/2022 (WKN DK006K) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 3,20 % p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Kurs der Daimler-Aktie am Bewertungstag (21.07.2022) wenigstens auf oder über dem Basispreis (80,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Daimler-Aktien zu 80,00 Prozent des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 05.07.2021 bis 23.07.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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