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Wirecard: Umsatz und Gewinn wie erwartet stark gestiegen – Anleger haut es nicht mehr um, Analysten geben jedoch weiter bullische Kursziele

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Wirecard: Umsatz und Gewinn wie erwartet stark gestiegen – Anleger haut es nicht mehr um, Analysten geben jedoch weiter bullische Kursziele

Wirecard hat heute seine Zahlen für das dritte Quartal präsentiert und wie bereits erwartet abgeliefert. CEO Markus Braun hatte im Vorfeld bereits mehrfach durchscheinen lassen, dass die Zahlen sehr zu seiner Zufriedenheit ausgefallen sind, daher war es auch nicht komplett unerwartet, dass der Kurs keinen weiteren starken Auftrieb erfahren hat. Vorbörslich rutschte er sogar ins Minus, gut eine Stunde nach Handelsbeginn konnte er das anfängliche Minus von 4 Prozent jedoch wieder weitestgehend auffangen und notiert derzeit noch mit Minus 0,45 Prozent bei 121,95 Euro.

So sehen die Zahlen aus

Der Zahlungsdienstleister aus Aschheim kann weiter auf den Schwung durch den Boom beim Onlineshopping bauen. Auch im kommenden Jahr rechnet Wirecard mit einem kräftigen Gewinnwachstum, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll auf zwischen 1 Milliarde und 1,12 Milliarden Euro klettern. Am oberen Ende wäre das ein Ergebnisplus zu den Planungen im laufenden Jahr von 37,4 Prozent. Laut Marktbeobachtern ist der Ausblick im Mittelwert zwar nur leicht über den Markterwartungen, das obere Ende der Spanne sei jedoch ein gutes Stück darüber. Dies sei wichtig in Anbetracht dessen, dass das Unternehmen dafür bekannt sei, seine Ziele zu übertreffen.

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Der Umsatz stieg im dritten Quartal im Vergleich mit dem wegen Bilanzierungskorrekturen angepassten Vorjahreswert um 36,8 Prozent auf unerwartet hohe 731,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs mit 42,7 Prozent auf 211,1 Millionen Euro etwas stärker und lag damit auch leicht über den Schätzungen von Analysten. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 149,2 Millionen Euro und damit 57,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Das macht die Aktie

Die Aktie konnte in den letzten Tagen bereits zu einer Erholung ansetzen, auch weil Wirecard-Chef Braun bereits vorab gute Q3-Zahlen angedeutet hatte. Auf Fünftagessicht steht ein Plus von 6 Prozent. Seit der letzten „FT“-Attacke liegt die Aktie jedoch immer noch über 12 Prozent im Minus. Am Mittwoch liegt die Aktie mit einem Minus von 0,45 Prozent bei 121,95 Euro.

Das sagen die Analysten

ie Baader Bank hat die Einstufung für Wirecard nach Zahlen auf „Buy“ mit einem Kursziel von 230 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler habe die Markterwartungen getoppt, schrieb Analyst Knut Woller. Die starken Aussichten seien nicht eingepreist, der nächste wichtige Kurstreiber werde aber das Ergebnis der Sonderprüfung der Bilanz durch KPMG.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Wirecard auf „Buy“ mit einem Kursziel von 230 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler habe die Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer ersten Reaktion am Mittwoch.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Wirecard nach Zahlen zum dritten Quartal auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 165 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler habe die Markterwartungen etwas übertroffen, schrieb Analyst Sandeep Deshpande. Das Gewinnziel für 2020 (Ebitda) hingegen sei in etwa wie erwartet ausgefallen.

Die Wirecard-Aktie hat in diesem Jahr eine turbulente Entwicklung hinter sich, vor allem weil immer wieder kritische Berichte der „Financial Times“ zu angeblich mangelhafter Bilanzierung Druck auf den Kurs auslösen. Das Unternehmen sieht sich dagegen im Visier von Spekulanten, die mit sinkenden Aktienkursen Geld verdienen wollen. Eine eigene Prüfung hätte bereits ergeben, dass die Vorwürfe haltlos sein, es wurde jedoch zusätzlich mit KPMG eine externe Prüfungsgesellschaft in Auftrag gestellt. CEO Markus Braun war in den vergangenen Tagen in mehreren Interviews darum bemüht, das Vertrauen der Anleger durch mehr Transparenz wiederzugewinnen.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Anton Garin / Shutterstock.com

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