Wirtschaftskrise im Libanon: IWF will helfen - fordert aber Reformen

dpa-AFX

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach der verheerenden Explosion in Beirut will der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Land helfen - besteht im Gegenzug für ein Hilfspaket aber auf nötigen Wirtschaftsreformen. Die internationale Gemeinschaft müsse dem Land in diesem Moment der Not helfen, erklärte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Donnerstag. Der IWF "prüft alle Möglichkeiten, dem libanesischen Volk zu helfen", erklärte sie. Infolge der Katastrophe sei es umso dringlicher, der "tiefen wirtschaftlichen und sozialen Krise" in dem Land zu begegnen.

Wegen einer Wirtschaftskrise war der Libanon bereits vor der verheerenden Explosion im Gespräch mit dem IWF für ein Rettungspaket, das vermutlich mehrere Milliarden Dollar umfassen würde. Der IWF verlangt für seine Kredite in der Regel weitgehende Reformen, um den Ursachen von Krisen zu begegnen. Das ist für die Politik in den betroffenen Ländern meist schwer verdauliche Kost.

Zum Libanon erklärte Georgiewa: "Es ist entscheidend, die Sackgasse in den Diskussionen um wichtige Reformen zu überwinden und ein weitgehendes Paket zusammenzustellen, um die Wirtschaft wieder zu beleben." Zudem müsse damit Transparenz und Vertrauen für die Zukunft der Wirtschaft des Landes geschaffen werden, erklärte Georgiewa./jbz/DP/fba

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