Wochenausblick: Aktien leichter. Biotech und Öl gefragt!

Richard Pfadenhauer

Nach der Erholung der Vorwoche gaben die führenden Indizes in der abgelaufenen Woche wieder etwas nach. Schwache US-Arbeitsmarktdaten schüren die Angst vor einer Rezession und eine Vielzahl von Unternehmen stimmten die Anleger bereits darauf ein, dass die einstigen Prognosen für 2020 etwas zu ambitioniert waren. Dies sorgte für Verunsicherung. So schloss der DAX® mit einem Wochenminus von rund einem Prozent bei 9.540 Punkten und der EuroStoxx®50 2,2 Prozent leichter bei 2.670 Punkten. Auffällig stark präsentierten sich hingegen europäische Biotechnologieunternehmen. Der European Biotech Index verbesserte sich um mehr als sechs Prozent.

Am Anleihemarkt blieb es in den vergangenen Tagen ruhig. Die Rendite für 10jährige Bundesanleihen stagnierte im Bereich von minus 0,435 Prozent (Vorwoche -0,485%) und die Rendite vergleichbarer US-Papiere liegt aktuell bei 0,578 Prozent (0,744 %). Die Edelmetalle bewegten sich im Wochenvergleich kaum. Gold hat die Marke von 1.600 US-Dollar pro Feinunze zurückerobert. Silber  pendelte in einer Range zwischen 14 und 14,50 US-Dollar pro Feinunze. Die Musik spielte in der abgelaufenen Woche bei Öl. Nach dem Abtauchen auf ein mehrjähriges Tief zu Wochenbeginn drehte der Kurs in der zweiten Wochenhälfte kräftig nach oben. Spekulationen um ein Ende des Ölkriegs zwischen Saudi Arabien und Russland und neuen Förderkürzungen trieben die Kurse.

Unternehmen im Fokus

In der abgelaufenen Woche gab es im DAX® 13 Gewinner und 17 Verlierer. Die Gewinnerliste führte die Deutsche Post mit einem Wochenplus von 8,3 Prozent an. Gefolgt von der Deutschen Börse und Siemens. Am Ende der Performanceliste fanden sich die Aktien von Lufthansa und MTU Aero Engines. Der Anteilsschein des Triebwerkherstellers hat mehr als ein Viertel des Werts verloren und steuert erneut die Marke von EUR 100 an. Die Lufthansa-Aktie fliegt nur noch knapp oberhalb der 8-Euro-Marke.

In der zweiten Reihe gab es ein ähnlich zwiespältiges Bild. Krisengewinner wie CompGroup, Hellofresh und Shop Apotheke legten in der zurückliegenden Woche zweistellig zu während die Aktien von Airbus, Leoni und Puma entsprechend gaben. Etwas überraschend musste auch die Aktie des Medizintechnikunternehmens Drägerwerk in den zurückliegenden Tagen kräftig Federn lassen. Zwar verbuchte der Konzern zuletzt Großaufträge. Der Unternehmenschef erklärte jedoch Anfang der Woche, dass die Produktion von Beatmungsgeräten nur begrenzt hochgefahren werden kann. Grund sind die auf der ganzen Welt verteilten Zulieferer.

In den USA kamen vor allem Boeing, United Technologies sowie Finanzdienstleister unter Druck. Zu den größten Gewinnern der Woche zählten derweil Ölwerte, die von der Ölpreisrally in der zweiten Wochenhälfte profitierten.

Kommende Woche melden nur wenige Unternehmen Geschäftszahlen. Dazu zählen Gerresheimer und Givaudan.

Wichtige Termine

Am kommenden Freitag sind zahlreiche Börsen feiertagsbedingt geschlossen.

  • Deutschland – Auftragseingang Industrie
  • Deutschland – Industrieproduktion
  • USA – Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung
  • USA – Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 4. April
  • USA – Uni Michigan Verbrauchervertrauen, April

Charttechnischer Ausblick

Widerstandsmarken: 9.660/9.700/9.900/10.060 Punkte

Unterstützungsmarken: 9.120/9.480/9.530 Punkte

Der DAX® pendelte zum Wochenschluss in einer engen Range zwischen 9.480 Punkte und 9.660 Punkte. Eine signifikante Bewegung dürfte erst bei Ausbruch aus der Range erfolgen. Auf der Oberseite besteht die Chance auf eine Erholung bis 9.900/10.060 Punkte. Kippt der Index unter die Untergrenze oder gar unter 9.450 Punkte droht eine neue Verkaufswelle.

DAX® in Punkten; Stundenchart (1 Kerze = 1 Stunde)

Betrachtungszeitraum: 20.03.2020 – 03.04.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

DAX® in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 04.04.2013 – 03.04.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Discount Call-Optionsscheine auf den DAX®

BasiswertWKNVerkaufspreis in EuroBasispreis in Pkt.Cap in Pkt.Finaler Bewertungstag
DAX®HZ7Y2S3,65*8.5009.00016.06.2020
DAX®HZ0A0Q3,11*9.2009.70016.06.2020

*max Rückzahlung 5 Euro. Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 03.04.2020; 17:13 Uhr

Discount Put-Optionsscheine auf den DAX®

BasiswertWKNVerkaufspreis in EuroBasispreis in Pkt.Cap in Pkt.Finaler Bewertungstag
DAX®HZ7Y2Z2,33*9.9009.40016.06.2020
DAX®HZ7Y352,70*10.2009.70016.06.2020

*max Rückzahlung 5 Euro. Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 03.04.2020; 17:14Uhr

Informationen rund um die Funktionsweise von Discount-Optionsscheinen und zahlreichen anderen Produkten finden Sie hier bei onemarkets Wissen.

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 35,00 USD
  • -1,51%
29.05.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation

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