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Zurich baut in Deutschland 500 Stellen ab - Standort Bonn fällt weg

dpa-AFX

Bonn/Köln (dpa) - Der schweizerische Versicherungskonzern Zurich Insurance legt in Deutschland die beiden größten Standorte Köln und Bonn zusammen und baut Stellen ab.

«Das wird eine sehr tiefgreifende Veränderung, eher eine Revolution als eine Evolution», sagte Ralph Brand, Chef der noch in Bonn ansässigen deutschen Tochter dem «General-Anzeiger». Dem Effizienzprogramm fallen laut Brand voraussichtlich rund 500 der derzeit 5500 Arbeitsplätze bei Zurich Deutschland zum Opfer. Betriebsbedingte Kündigungen sollen möglichst vermieden werden, sagte Brand der Zeitung.

Die beiden Standorte Bonn und Köln sollen dem Bericht zufolge bis Ende 2018 in einem neuen Bürogebäude in Köln zusammengelegt werden, und das Geschäft soll komplett neu aufgestellt werden. In Bonn hat Zurich derzeit rund 1500 Stellen, in Köln rund 1200. Der Stellenabbau soll vor dem Umzug vollzogen sein. 350 Stellen sollen bis Ende nächsten Jahres wegfallen, 150 weitere 2017.

Etwa 200 Millionen Euro benötige Zurich Deutschland für das umfangreiche Transformations- und Investitionsprogramm bis ins Jahr 2020/21. «Wir müssen einfacher, besser, schneller, schlanker werden», sagte Brand.

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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