Industriemetalle

Zinnpreis

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Wissenswertes zu Zinnpreis

Zinn wird überwiegend aus Zinnseifenablagerungen in Flüssen oder auf dem Meeresgrund gewonnen und stammt nur zu einem Fünftel aus Minen. Das form- und dehnbare Industriemetall kann vielfältig genutzt werden und kommt vor allem in der Elektroindustrie, bei der Herstellung von Stahlcontainern für Lebensmitteltransporte und in der chemischen Industrie zum Einsatz.

Mehr als zwei Drittel des weltweiten geförderten Zinns stammen aus Fernost, insbesondere aus China und Indonesien. Dritter wichtiger regionaler Anbieter von verarbeitetem Zinn ist Malaysia, das nach China auch über die größten Zinn-Reserven verfügt. Außerhalb Asiens verfügen nur die Andenstaaten Peru und Bolivien über große Mengen Zinn, wobei die Gesamtjahresproduktion mit lediglich 260.000 Tonnen Zinn nur einen Bruchteil der bei anderen Industriemetallen geförderten Menge entspricht. Mit einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 Tonnen Zinn, also mehr als einem Drittel der Gesamtförderung, nimmt China bei der Zinn-Nutzung eine dominierende Stellung ein. Insgesamt ist der Zinn-Verbrauch in China doppelt so hoch wie der Verbrauch des Rohstoffs in den USA und dreimal so hoch wie in Japan.

Das Exportverhalten von China, als den wichtigsten Zinnproduzenten, ist ausschlaggeben für den Zinnpreis. Daneben sind die Lagerbestände der London Metal Exchange Börse (LME), sowie das Verhalten der anderen Zinn Exporteure für den Zinnpreis sehr wichtig. Der Rohstoff wird überwiegend an der LME gehandelt, die auch als der wichtigste Handelsplatz für andere Industriemetalle wie Aluminium, Kupfer und Zink gilt. Der Zinnpreis wird in US-Dollar je Tonne notiert. Die Kontraktgröße beträgt fünf Tonnen. Der Zinnpreis ist während der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 stark gefallen, hatte jedoch daraufhin im Jahr 2011 ein Allzeithoch mit über 30.000 US-Dollar je Tonne erreicht.

Aufgrund der volatilen Entwicklung des Zinnpreises ist der Rohstoff immer Interessanter für Anleger geworden. Wie für andere Rohstoffe gibt es auch für Zinn viele Finanzprodukte. Es gibt die Möglichkeit in Optionsscheine oder Zertifikate zu investieren, die den Zinnpreis als Basiswert haben. Vor allem Zertifikate sind ein gängiges Produkt um von der Kursentwicklung von Indizes oder eben Basiswerten wie Ölpreise, Goldpreise und Zinnpreise zu profitieren, ohne dabei die Rohstoffe physisch zu besitzen. Daneben bieten auch ETCs auf Rohstoffe wie Zinn eine gute Alternative zu den klassischen Finanzprodukten wie Aktien, Devisen und Anleihen. ETCs werden genauso wie ETFs an der Börse gehandelt. Durch eine transparente und kostengünstige Preisstruktur sind ETCs bei Anlegern beliebt.